Nachsorge

Ebenso wie die stationäre Behandlung wird die ambulante Nachbetreuung von uns gemeinsam mit dem Patienten geplant und organisiert. Um den Übergang in den Alltag zu gestalten, ziehen wir die wesentlichen Bezugspersonen noch während des stationären Aufenthaltes hinzu. Bei Patienten, die bereits vorher in einer Therapie waren, binden wir auch den betreffenden Therapeuten zum Ende der stationären Phase mit ein.

Neben den Klinikstandorten gibt es bundesweit Oberberg City Center, in denen eine prä- und poststationäre Behandlung angeboten wird.

Wir pflegen engen Kontakt zu einem weit verzweigten Netz von Korrespondenztherapeuten. Diese sind mit unserer Oberberg-Therapie vertraut, wurden teilweise bei uns ausgebildet und können die weitere Behandlung ohne Zeitverlust übernehmen, wenn zuvor kein weiterbehandelnder Therapeut aufgesucht wurde. Da sich die Patienten kurz nach dem stationären Aufenthalt in der fragilsten Phase befinden, ist der nahtlose Übergang zu einer ambulanten Betreuung besonders wichtig.

Zudem haben unsere Patienten ein eigenes Netz an Selbsthilfegruppen, den Oberberggruppen, aufgebaut, in denen sich ehemalige Patienten regelmäßig treffen, um sich gegenseitig nach dem stationären Aufenthalt Unterstützung und Hilfestellung zu geben.

Bei Bedarf bieten wir als Fortsetzung und Ergänzung der stationären Erstbehandlung eine - meist kürzere - zweite Therapie oder eine Intervalltherapie an. Sie wird zum Zeitpunkt der Entlassung geplant und fest verabredet. Ziel ist es, das der Patient Therapieerfolge der ersten Behandlungsphase bei einem weiteren stationären Aufenthalt festigen kann. Die Intervalltherapie wird meist innerhalb von vier bis sechs Monaten nach der ersten stationären Behandlung durchgeführt, die wir als eine Behandlungseinheit ansehen, auch wenn zwischen Erst- und Intervallbehandlung eine Phase ambulanter Nachsorge liegt.

Plakat der Oberbergselbsthilfegruppen
(PDF-Download)

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