Gelegentlicher Stress kann vitalisieren und Kraft geben, sogar Freude machen. Chronischer Stress hingegen kann zu Überlastung führen und nicht nur psychische Beschwerden wie Burnout und Depressionen verursachen, sondern auch körperliche Folgen wie Stoffwechselstörungen und Herzkreislauferkrankungen haben.

Stress behandeln

Die Oberberg Stressmedizin bietet Ihnen die Möglichkeit, durch verschlüsselte Videokonferenzen von überall sicher, schnell und diskret mit einem Facharzt über Ihre persönliche Situation zu sprechen und individuelle Strategien zu entwickeln, den Stress dort, wo es möglich ist, zu reduzieren und dort, wo er unausweichlich ist, besser zu verarbeiten.

Viele schwere Erkrankungen, die zu gesundheitlichen Einschränkungen und geringerer Lebenserwartung führen, sind – unter anderem – auf chronischen Stress zurückzuführen. Unser Ziel bei Oberberg ist, all jenen so früh wie möglich zu helfen, die ihre Gesundheit gefährden, weil sie glauben, alles allein aushalten zu müssen.“
Dr. Jan Kalbitzer
Leiter Oberberg Stressmedizin, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

Im Zentrum unserer Stressdiagnostik steht die Analyse Ihrer persönlichen Lebensumstände, den belastenden ebenso wie den gesundheitsfördernden Faktoren. Neben ausführlichen Gesprächen nutzen wir auch moderne technische Möglichkeiten, wie Schlaf- und Bewegungsanalysen durch Smartphones und kooperieren – auf Ihren Wunsch – mit Ihren Ärzten, ganz gleich, ob Hausarzt und Facharzt einer anderen Disziplin.

 

Ziel ist es, Frühwarnzeichen einer Überlastung genauso wie mögliche Folgeerkrankungen zu erkennen und frühzeitig zu behandeln. Auch Stressprävention ist ein Element medizinischer Vorsorge für die Psyche.

Definition von Stress Was ist Stress?

Als Stress wird eine durch innere oder äußere Faktoren ausgelöste körperliche oder psychische Reaktion bezeichnet. Gelegentlicher Stress kann gut sein, da er uns Kraft gibt und zu erhöhten Leistungen treibt. Deshalb wird Stress auch oft in „positiven Stress“ (auch Eustress genannt) und „negativen Stress“ (auch Distress genannt) unterteilt; denn nicht jede Situation, die Stress verursacht, ist immer gleich. Wird der Stress allerdings chronisch, kann die psychische Belastung dadurch zu ernsthaften Folgen, wie einer Depression oder Burnout Erkrankung führen.

 

Menschen, die unter chronischem Stress leiden, sollten sich deswegen an einen Therapeuten wenden, um den Stress abzubauen und mögliche psychische Langzeiterkrankungen zu verhindern. Chronischer Stress äußert sich durch eine Reihe an physischen Symptomen wie Magenschmerzen, Sodbrennen und Übelkeiten u.a.

Ursachen für Stress Woher kommt Stress?

Stress wird durch eine Reihe an Stressfaktoren ausgelöst. Das kann zum Beispiel die Belastung durch die Arbeit sein, die Situation in der Familie, oder Termindruck sein. Welche Stressfaktoren (Stressoren) wie viel Stress verursachen ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und muss bei einer Behandlung des Stresses berücksichtigt werden.

Körperliche Folgen Wie verarbeitet der Körper Stress?

Der erlebte Stress äußert sich bei den Betroffenen durch eine Reihe an körperlichen und psychischen Symptomen. Zu den häufigsten körperlichen Symptomen zählen:

  • Bauchschmerzen
  • Übelkeit
  • Sodbrennen
  • Durchfall
  • Schlafstörungen

 

Dauerhafter Stress äußert sich auch durch psychische Symptome wie:

  • Eine depressive Stimmung
  • Erhöhte Reizbarkeit
  • Erhöhte Ängstlichkeit
  • Panikanfälle
  • Geringe Motivation

FAQ Fragen rund um die Stressmedizin

Als Stress wird eine durch innere oder äußere Faktoren ausgelöste körperliche oder psychische Reaktion bezeichnet. Stress verspürt jeder Mensch bis zu einem gewissen Grad im Alltag und kann für die Produktivität förderlich sein. In dem Fall wird auch von positivem Stress oder Eustress gesprochen. Problematisch wird Stress, wenn er chronisch wird. Chronischer Stress verringert die Lebensqualität der Betroffenen erheblich und ernsthafte psychische Erkrankungen zur Folge haben.

Stress wird durch eine Vielzahl an Faktoren (auch Stressoren genannt) verursacht. Stress kann zum Beispiel durch die Arbeit, die Familie oder andere Situationen mit hohem Druck verursacht werden.

Chronischer Stress wird von dem Körper durch eine Reihe an physischen und psychischen Symptomen verarbeitet. Zu diesen zählen: Bauchschmerzen, Übelkeit, Durchfall, Depressive Stimmung, erhöhte Reizbarkeit, erhöhte Ängstlichkeit und geringe Motivation.

Es haben sich verschiedene Entspannungsverfahren, wie z.B. das Autogene Training und die Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson, als effektive Therapieverfahren zum Abbau von Stress erwiesen. Im Rahmen der Oberberg Stressmedizin können Sie sich per Videokonferenz mit einem Facharzt über ihre persönliche Situation austauschen, umso eine für Sie geeignete Strategie zu finden.

Die Behandlung von Stress Stressmedizin bei Oberberg

Zur Behandlung von Stress haben wir bei Oberberg einen eigenen Bereich namens „Stressmedizin“ eingerichtet, um Patienten, die unter chronischem Stress leiden, die bestmögliche Behandlung per Videosprechstunden anzubieten.

 

Im Rahmen unserer Stressmedizin haben Sie die Möglichkeit, sich per Videokonferenz diskret an einen unserer Fachärzte zu wenden. Dieser wird mit Ihnen über ihre persönliche Situation sprechen und eine auf Sie zugeschnittene Strategie zum Abbauen von Stress und Verarbeiten von unausweichlichem Stress zu entwickeln.

 

Es gibt verschiedene Entspannungsverfahren, die nachweislich beim Stress abbauen helfen. Zum Beispiel haben sich das Autogene Training (AT) und die Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson (PMR) als effektiv für den Stressabbau erwiesen.

 

Unser Ziel bei Oberberg ist es, Ihnen dabei zu helfen eine auf ihre persönliche Situation optimierte Strategie zum Abbauen von Distress zu entwickeln und Ihren Körper und insbesondere Psyche zu entlasten.

Fachexpertise Jan Kalbitzer

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

 

Dr. Jan Kalbitzer ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Seit Juni 2019 arbeitet er in der Oberberg Tagesklinik Kurfürstendamm und leitet von dort aus die Stressmedizin der Oberberg Kliniken.

 

Er studierte Medizin und Philosophie in Freiburg i.Br., Hannover und Haifa und forschte dann an den Universitäten Kopenhagen und Oxford zu den Auswirkungen der Jahreszeiten auf den Hirnstoffwechsel, worüber er 2009 zum Ph.D. promoviert wurde.

 

Die Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie erfolgte an der Charité Berlin, wo er anschließend das Zentrum für Internet und seelische Gesundheit leitete und zu den Auswirkungen von technischem Fortschritt und gesellschaftlichem Wandel auf die Psyche forschte. 2014 erhielt er für seine Forschung den Max Rubner Innovationspreis.

 

Als Bücher erschienen von ihm „Das Geschenk der Sterblichkeit – Wie die Angst vor dem Tod zum Sinn des Lebens führen kann“ (2018) und „Digitale Paranoia – Online bleiben, ohne den Verstand zu verlieren“ (2016).

Pressespiegel

Die nächste Corona-Panne von Jens Spahn, neue Reisewarnungen und die wichtigsten neuen Forschungsergebnisse. ...Dr. Jan Kalbitzer aber erklärt das Phänomen so: Viele Menschen können abstrakte Gefahren nicht länger im Bewusstsein halten, ohne daran zu verzweifeln.

 

mehr erfahren (Spiegel Online), 21.08.2020

In einem Beitrag vom ARD Morgenmagazin hat sich Dr. Jan Kalbitzer über mögliche zukünftige Beschränkungen geäußert.

 

mehr erfahren (ARD Morgenmagazin), 21.08.2020

Dr. Jan Kalbitzer war bei Jörg Thadeusz im Talk aus Berlin zu gast um über das allgegenwärtige Thema Corona zu reden.

 

mehr erfahren (Talk aus Berlin), 07.04.2020

Angst und Stress sind nicht gut für das Liebesleben. Der Psychiater Jan Kalbitzer macht Vorschläge, wie Sie das ändern können. In den ersten Tagen des Lockdowns gingen allerlei Witze um, dass 2020 zu Weihnachten viele Kinder geboren werden, weil Paare nun mehr Zeit für Sex hätten. … Und andererseits im Alltag häufiger und aufmerksamer zärtlich zueinander sein. BU: Jan Kalbitzer, Jahrgang 1978, ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Er leitet die Stressambulanz der Oberberg Tagesklinik Berlin.

 

mehr erfahren (Spiegel), 05.04.2020

Wie erträgt man die unerträglichen Nachbarn? Im Corona-Ausnahmezustand sind Konflikte mit Nachbarn und Freunden programmiert. Wie man dabei nicht den Kopf verliert, erklärt der Psychiater Jan Kalbitzer. Es heißt, Krisen brächten das Gute und das Schlechte im Menschen hervor. … Vielleicht haben andere in dieser Zeit auch nicht nur positive Eigenschaften an Ihnen wahrgenommen. 

 

mehr erfahren (Spiegel Online), 28.03.2020

Der digitale Raum sei in Zeiten verordneter Häuslichkeit ein Rückzugsraum innerhalb der Familie – wie ein Zimmer, dessen Tür man hinter sich schließen könne. Kalbitzer, Oberarzt an der Oberberg Tagesklinik Kurfürstendamm, meint, nun verbrächten mehr Leute, die die Socials bisher aus guten Gründen gemieden hätten, ihre Zeit dort. Wenn sie ihre öffentlichen Interaktionen in die Sozialen Medien verlegen, stecke darin eine Chance: Sie könnten für bessere Umgangsformen sorgen.

 

Mittelbayerische Zeitung „Lehrmeister Corona“, 22.03.2020

Dr. Jan Kalbitzer rät dazu, eine neue Tagesstruktur zu finden. Außerdem sei Bewegung wichtig – nicht nur für den Körper, sondern auch für die Psyche. Solange man noch nach draußen dürfe, solle das mit genügend Abstand getan werden. Aber auch in der Wohnung gibt es Möglichkeiten. „Man kann sich einen Parcours aufbauen und dort laufen, Hauptsache man bleibt in Bewegung.

 

FAZ, „Waffen statt Toilettenpapier“, 19.03.2020

Wie kommen Familien am besten durch den Lockdown?  

Coronaferien? Das klingt harmloser, als es ist. Vor Familien liegen Wochen voller Frust, Konflikte, Streit. Wie man diese Zeit am besten übersteht, erklärt der Psychiater Jan Kalbitzer.

 

mehr erfahren (Spiegel Online), 18.03.2020

Angst vor einem Kontrollverlust: Dr. Jan Kalbitzer im Interview mit der taz über die teils berechtigte Angst in Corona-Zeiten und kontraphobisches Verhalten.

Der Link zu dem Artikel:

 

mehr erfahren (taz), 18.03.2020

 In diesem Artikel der F.A.Z. erklärt Dr. Jan Kalbitzer wie psychisch instabile Menschen am besten mit der außergewöhnlichen Situation umgehen und die Angst bekämpfen können

 

Das Thema Corona Virus beschäftigt aktuell viele Menschen auf der Welt und löst bei manchen panische Reaktionen aus. Im Interview erklärt Dr. Jan Kalbitzer was das mit den Menschen macht und wie man am besten mit dem Thema umgeht.


mehr erfahren (Deutschlandfunk Nova), 09.03.2020

Viele Menschen fühlen sich durch aktuelle Themen wie Corona, den Klimawandel und Flüchtlinge verunsichert. Im Interview mit der Zeit erklärt Dr. Jan Kalbitzer warum der Kontakt zu anderen wichtig ist.

 

mehr erfahren (Zeit), 01.03.2020