Wer eine bedrohliche Situation erlebt hat oder Opfer von Gewalt geworden ist, leidet oft noch Monate oder sogar Jahre darunter. Unter bestimmten Bedingungen entwickeln Menschen, die traumatische Situationen durchlebt haben, eine psychische Erkrankung, die sogenannte Posttraumatische Belastungsstörung - kurz PTBS. Ein Hauptsymptom der PTBS ist das Wiedererleben des bedrohlichen Ereignisses, zum Beispiel in Träumen oder auch im Wachzustand. 

 

Wenn Sie vermuten, dass Sie unter einer posttraumatischen Belastungsstörung leiden, können Sie unseren PTBS-Selbsttest durchführen und herausfinden, ob Sie die Kriterien einer PTBS erfüllen. Der Trauma-Selbsttest gibt Aufschluss darüber, ob Sie eventuell von einer Posttraumatischen Belastungsstörung betroffen sind und sich ärztliche Hilfe suchen sollten.

Selbsttest starten Selbsttest Trauma (PTBS)

1. Waren Sie schon einmal Opfer eines außergewöhnlich bedrohlichen Ereignisses, welches bei Ihnen Gefühle von Ohnmacht, Verzweiflung, (Todes-)Angst und Hilflosigkeit hervorrief? Solche Situationen sind beispielsweise Gewaltverbrechen, schwere Überfälle, Unfälle mit erheblichem Personenschaden (oder des Miterlebens von schwerem Schaden bei anderen), Vergewaltigung, aber auch Naturkatastrophen o.ä.

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2. Ist dieses Ereignis mehrfach aufgetreten?

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3. Denken Sie, dass dieses Ereignis auch bei den meisten anderen Menschen ähnliche Ohnmachts- und Angstgefühle hervorgerufen hätte?

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4. Waren Sie als Kind darüber hinaus Opfer von körperlicher oder sexueller Gewalt?

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5. Haben diese Symptome dazu geführt, dass Sie einen Arzt konsultierten?

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6. Sind die Symptome, unter denen Sie jetzt leiden, innerhalb von 6 Monaten nach dem Ereignis erstmals aufgetreten?

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7. Haben Sie jetzt das Gefühl, mit dem Ereignis gut umgehen zu können?

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8. Leiden Sie unter Schlafstörungen, die seit dem Ereignis aufgetreten sind oder deutlich zugenommen haben?

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9. Haben Sie Alpträume, in denen Sie das Ereignis oder Teile davon durchleben?

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10. Leiden Sie unter Muskelverspannungen in einer Art, wie Sie sie früher nicht kannten?

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11. Haben Sie vermehrt ein schlechtes Gewissen, haben Sie Schuldgefühle oder machen Sie sich Vorwürfe?

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12. Drängen sich die Erinnerungen an das Ereignis Ihnen immer wieder auf, ohne dass sie dies kontrollieren können?

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13. Haben Sie bei diesen Erinnerungen erneut das Gefühl von Ohnmacht und Hilflosigkeit?

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14. Sind diese Erinnerungen sehr plastisch („als ob ein Film abläuft“)?

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15. Hören Sie dabei auch Geräusche oder schmecken oder riechen Sie Dinge aus der traumatischen Situation?

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16. Erleben Sie die Situation auch körperlich wieder (zum Beispiel durch Schmerzen)?

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17. Können Sie diese Zustände des Wiedererinnerns selbst zuverlässig und rasch beenden?

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18. Erschrecken Sie leichter, zum Beispiel wenn Sie plötzlich Geräusche hören oder plötzliche Bewegungen wahrnehmen?

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19. Befinden Sie sich in einem Zustand andauernder (körperlicher und psychischer) Anspannung?

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20. Fällt es Ihnen leicht, Nähe zu anderen Menschen aufzubauen und aufrecht zu erhalten?

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21. Reagieren Sie gereizter als sonst auf Ihre Umgebung?

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22. Haben Sie das Bedürfnis, sich von anderen zurück zu ziehen bzw. isolieren Sie sich gesellschaftlich?

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23. Gibt es bestimmte Dinge (Geräusche, Bilder, Personen, Situationen) die bei Ihnen unweigerlich zu einem Wiedererleben der Situation führen, ohne dass Sie dies verhindern können?

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24. Haben Sie Erinnerungslücken bezüglich des Traumas oder Dinge die Sie nur fragmenthaft erinnern?

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25. Versuchen Sie deshalb, gewisse Dinge oder Situationen zu verhindern, aus Angst es könnte etwas Neues passieren, oder Sie würden an die auslösende Situation erinnert werden?

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26. Versuchen Sie auch Gedanken und Gefühle zu vermeiden, die Sie an die Situation erinnern?

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27. Ist Ihre Lebensqualität beeinträchtigt?

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28. Können Sie sich gut trösten lassen?

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29. Ist Ihre Stimmungslage gedrückt?

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30. Hatten Sie in der letzten Zeit schon einmal den Gedanken, dass das Leben unter diesen Umständen nicht mehr lebenswert ist oder hatten Sie den Gedanken, sich etwas anzutun?

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31. Haben Sie das Gefühl, die Situation selbst wieder rasch in den Griff zu bekommen?

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32. Nehmen Sie regelmäßig Medikamente oder Drogen oder übermäßig Alkohol zu sich, um sich zu betäuben?

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33. Besteht die Gefahr für Sie dahingehend weiter, d.h. sind Sie weiterhin dem/den Täter(n) ausgesetzt und/oder werden Sie weiterhin bedroht?

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Sie haben keine oder wenige traumatypische Symptome beschrieben, sodass nicht mit hinreichender Sicherheit davon ausgegangen werden kann, dass Sie unter einer Traumafolgestörung leiden. Die Diagnose einer PTBS kann nicht ohne weiteres bestätigt werden. Wenn Sie dennoch unter Einzelsymptomen leiden und keine hinreichende Erklärung finden, empfehlen wir Ihnen die Symptomatik mit einem Arzt oder einer Psychologin zu besprechen. Dieser Selbsttest kann auch nicht das ausführliche diagnostische Gespräch mit einem Facharzt ersetzen, im Zweifelsfall sollten Sie einen Experten konsultieren.

 

Bitte beachten Sie, dass die Oberberg Kliniken anhand dieses Selbsttests – insbesondere telefonisch – keine Beratung oder gar Diagnose anbieten können. Bitte konsultieren Sie einen ambulanten Facharzt oder eine Psychotherapeutin vor Ort, um ein diagnostisches Gespräch durchzuführen.

Bei Fragen zum Aufnahmeprozess und der Einweisung in unsere Klinik können Sie sich gerne direkt an uns wenden.

 

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Sie haben einige Symptome bejaht, die mit der Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung kompatibel sind. Wir empfehlen Ihnen, einen Facharzt aufzusuchen, um in einem gemeinsamen Gespräch noch einmal die Symptomatik zu untersuchen.

 

Bitte beachten Sie, dass die Oberberg Kliniken anhand dieses Selbsttests – insbesondere telefonisch – keine Beratung oder gar Diagnose anbieten können. Bitte konsultieren Sie einen ambulanten Facharzt oder eine Psychotherapeutin vor Ort, um ein diagnostisches Gespräch durchzuführen.

Bei Fragen zum Aufnahmeprozess und der Einweisung in unsere Klinik können Sie sich gerne direkt an uns wenden.

 

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Sie haben die meisten Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung bejaht, mit relativer Wahrscheinlichkeit ist davon auszugehen, dass Sie unter einer Traumafolgestörung leiden. Es wird in jedem Fall empfohlen, die Problematik mit einem Facharzt für Psychiatrie oder einer Psychologin zu besprechen. Traumata können durch eine entsprechende therapeutische Begleitung oft gut verarbeitet werden, oftmals reicht auch eine ambulante Behandlung. Wenn parallel eine Depression besteht oder andere Probleme wie zum Beispiel Alkoholmissbrauch oder Medikamentenmissbrauch vorliegen, oder die Störung zu umfassend ist, muss die Möglichkeit einer stationären Behandlung diskutiert werden. Entscheidend für den Erfolg der stationären Behandlung ist die Qualität und Quantität der psychotherapeutischen Betreuung und insbesondere der psychotraumatologischen Erfahrung.

 

Bitte beachten Sie, dass die Oberberg Kliniken anhand dieses Selbsttests – insbesondere telefonisch – keine Beratung oder gar Diagnose anbieten können. Bitte konsultieren Sie einen ambulanten Facharzt oder eine Psychotherapeutin vor Ort, um ein diagnostisches Gespräch durchzuführen.

Bei Fragen zum Aufnahmeprozess und der Einweisung in unsere Klinik können Sie sich gerne direkt an uns wenden.

 

Trauma Selbsttest PTBS Test - wenn ein bedrohliches Ereignis zur Dauerbelastung wird

Mit dem Begriff "Posttraumatische Belastungsstörung", kurz auch PTBS, wird eine psychische Erkrankung bezeichnet, die durch ein erlebtes Trauma entstanden ist. Dabei kann es sich um Kriegserlebnisse, Erfahrungen mit Naturkatastrophen, aber auch Gewalt, Vergewaltigungen und andere bedrohliche Momente handeln. Die betroffene Person muss das Ereignis nicht zwingend am eigenen Leib erfahren haben. Für Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene kann es ebenso traumatisierend sein, wenn sie Formen von Gewalt oder Todesfälle beobachtet haben.

 

Das Wort Trauma stammt aus dem Griechischen und bedeutet "Wunde". Als Trauma wird heute ein Erlebnis beschrieben, in der sich eine Person in einer extremen Situation ausgeliefert und hilflos gefühlt hat und in der Gegenwart immer noch psychische Beeinträchtigungen davon trägt. In der Regel tritt eine PTBS innerhalb von zwölf Monaten nach dem traumatischen Erlebnis auf. Typische Symptome einer PTBS sind Schlafstörungen, wie Ein- und Durchschlafprobleme, Reizbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, erhöhte Wachsamkeit oder ausgeprägte Schreckhaftigkeit. Wer von einer PTBS betroffen ist, sollte sich unbedingt professionelle Hilfe suchen und sich in Psychotherapie begeben. In einigen Fällen kann auch eine medikamentöse Behandlung bei der Heilung unterstützen.

Woran man eine PTBS erkennt - von ersten Symptomen bis zur Diagnose
 

Eine PTBS hat folgende Hauptsymptome:

  • Flashbacks - das unwillkürliche Erinnern und Wiedererlebens der Situation oder Verdrängung und Vergessen des Erlebten
  • Angst, Reizbarkeit und Nervosität, Schreckhaftigkeit und erhöhte Wachsamkeit
  • Teilnahmslosigkeit oder Gleichgültigkeit

Die Symptome einer BTBS treten nicht sofort nach dem Ereignis auf. Stattdessen erleben Betroffene nach der Situation sogenannte Schocksymptome, wie ein Gefühl des "neben sich Stehens" oder des "Betäubtseins". Bei diesen Schocksymptomen handelt es sich um eine Art Schutzmechanismus des Körpers. Die Verarbeitung des Erlebten wird sozusagen auf später verschoben, um besser mit der Situation im Moment umgehen zu können. Der Körper steht dabei unter hohem Stress. Eine Posttraumatische Belastungsstörung steht mit solchen akuten Symptomen nicht im Zusammenhang.

Selbsttest Trauma starten

 

Eine PTBS tritt erst einige Zeit nach dem Ereignis auf.  Wann die PTBS-Symptome auftreten, ist von Person zu Person unterschiedlich.

Damit eine PTBS diagnostiziert werden kann, sollten Betroffene zunächst ihren Hausarzt oder Ihre Hausärztin kontaktieren, um dann gegebenenfalls an einen ambulanten Psychotherapeuten oder eine Psychotherapeutin weitergeleitet zu werden. Ebenso ist es möglich, sich direkt an PsychotherapeutInnen zu wenden.

Eine PTBS-Diagnose tritt in den seltensten Fällen als alleinige Erkrankung auf. Häufige Begleiterscheinungen oder Begleiterkrankungen sind Depressionen, Dissoziative Störungen, Persönlichkeitsveränderungen, Bindungsstörungen oder Suchterkrankungen

Erste Einschätzung PTBS Trauma-Test zur ersten Einschätzung der eigenen Situation

Wer Symptome einer PTBS an sich feststellt, sollte sich professionelle Hilfe suchen. Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt/ ihrer Hausärztin oder suchen Sie Hilfe bei PsychotherapeutInnen oder PsychiaterInnen. Unser PTBS Selbsttest kann Ihnen dabei helfen, eine erste Einschätzung zu gewinnen, ob Sie von einer Posttraumatischen Belastungsstörung betroffen sind. Im Trauma-Test werden Ihnen verschiedenen Fragen gestellt, wie zum Beispiel:

 

  • Waren Sie schon einmal Opfer eines außergewöhnlich bedrohlichen Ereignisses, welches bei Ihnen Gefühle von Ohnmacht, Verzweiflung, (Todes-)Angst und Hilflosigkeit hervorrief? Solche Situationen sind beispielsweise Gewaltverbrechen, schwere Überfälle, Unfälle mit erheblichem Personenschaden (oder des Miterlebens von schwerem Schaden bei anderen), Vergewaltigung, aber auch Naturkatastrophen o.ä.
  • Waren Sie als Kind darüber hinaus Opfer von körperlicher oder sexueller Gewalt?
  • Leiden Sie unter Schlafstörungen, die seit dem Ereignis aufgetreten sind oder deutlich zugenommen haben?


Nach dem Sie den PTBS-Test abgeschlossen haben, erhalten Sie eine erste Einschätzung, ob Sie möglicherweise an einer PTBS leiden. Eine PTBS-Diagnose kann jedoch nur eine Ärztin oder ein Psychologe stellen.

Behandlung PTBS PTBS-Diagnose: Behandlung in den Oberberg Kliniken

Die Oberberg Kliniken bieten Therapieangebote an, die speziell auf Menschen mit Traumatisierungen ausgerichtet sind.

Unseren TherapeutInnen ist es ein großes Anliegen, den Betroffenen, die ihr eigenes Erleben oftmals als unsinnig oder gar verrückt empfinden, dabei zu helfen, dass sie erkennen können, dass es sich bei ihrem Erleben um „normale Reaktionen auf unnormale Ereignisse“ handelt.

 Daher liegt ein Schwerpunkt der Behandlung in der Psychoedukation, also der Vermittlung von Zusammenhängen, um die manchmal sehr komplexe Symptomatik besser verstehen zu können. Besonderen Wert legen wir des Weiteren auf den Umgang mit sogenannten Triggersituationen und die Erarbeitung von Stabilisierungstechniken, wobei auch neuere Verfahren nach den Erkenntnissen der achtsamkeitsbasierten Psychotherapie zum Einsatz kommen.

Nach einer Stabilisierungsphase, in der den Patientinnen und Patienten Sicherheit vermittelt wird, erfolgt die unmittelbare Behandlung der traumatischen Ereignisse mittels traumakonfrontativer Verfahren, wobei hier insbesondere das EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing nach Francine Shapiro) als anerkanntes Verfahren zum Einsatz kommt.

 

Ziel des Behandlungsschwerpunktes Traumatherapie ist die adäquate Integration von traumatischen Erfahrungen, um Ängste, dissoziatives Erleben und ein Vermeidungsverhalten zu vermindern und somit die Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig zu verbessern.


Mit unserem Trauma-Test erhalten Sie zwar eine erste Einschätzung dazu, ob Sie eventuell an einer Belastungsstörung leiden. Eine detaillierte Diagnose kann jedoch nur von Angesicht zu Angesicht durchgeführt werden.

 

Die Oberberg Kliniken sind ein Qualitätsverbund privater Fachkliniken, die Kinder, Jugendliche und Erwachsene begleiten und unterstützen.  Es gibt ein deutschlandweites Netzwerk von Tageskliniken oder Kliniken, in denen eine vollstationäre Behandlung durchgeführt wird. Die Krankheitsbilder, die in den Oberberg Kliniken behandelt werden, sind u. a.:

 

  • Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS)
  • Angststörung
  • Autismus (ASD)
  • Bipolare Störungen
  • Borderline und andere Persönlichkeitsstörungen
  • Burnout
  • Depression
  • Essstörungen
  • Psychose
  • Stress- und Traumafolgestörungen (inkl. PTBS)
  • Schlafstörungen
  • Somatoforme Störungen & chronische Schmerzen
  • Sucht- & Abhängigkeitserkrankungen
  •  Zwangsstörungen

Selbsttest Trauma starten

Oberberg Kontakt Erfahren Sie mehr zu unseren Kliniken

 

Unser innovatives Behandlungskonzept ist darauf ausgerichtet, dass jeder Patient und jede Patientin die Kombination aus bewährten Psychotherapien, aber auch biologischen Therapieverfahren, Entspannungsverfahren und anderen Methoden erhält, die am besten auf seine oder ihre individuelle Situation zugeschnitten ist. Die Klinikteams arbeiten disziplinenübergreifend und können deshalb auf ganz individuelle Problemstellungen eingehen. Egal, ob Sie Hilfe bei PTBS, Burnout oder einer anderen psychischen Erkrankung suchen, Sie können sich jederzeit an eine Oberberg Klinik in Ihrer Nähe wenden. Für einen persönlichen Erstkontakt rufen Sie unsere gebührenfreie Telefonnummer 0800 5577330 innerhalb Deutschlands oder die Telefonnummer +49 30 20867301-0 für Anrufe außerhalb Deutschlands an. Im persönlichen Gespräch informieren wir über Sie über unsere Kliniken. Gerne können Sie auch das Kontaktformular dazu nutzen, uns zu erreichen.

 

FAQ:

Die Hautsymptome einer PTBS sind:
- Wiedererleben des Erlebten aus der Vergangenheit
- Nervosität und Gereiztheit
- Verdrängung alter Erinnerungen
- Interessensverlust und soziale Isolation

 

Ursachen für eine PTBS können Kriege, Flucht, Vertreibung, Terroranschläge und Aufstände sowie individuelle Gewalterfahrungen, wie sexueller Missbrauch, Vergewaltigung, Entführung, Überfälle, Folter und Unfälle aller Art sein.

 

Rund 30 Prozent aller Betroffenen einer PTBS merken einen Rückgang der Symptome nach etwa einem Jahr nach dem belastenden Ereignis. Zwei Drittel der Betroffenen leiden jedoch noch viele Jahre an der PTBS. Zudem können weitere psychische Erkrankungen nach einer PTBS auftreten, wie Angststörungen, Suchterkrankungen und Depressionen.


 

PTBS haben in den meisten Fällen eine gute Chance auf Heilung. Wichtig dafür ist jedoch eine rasche Diagnose und Therapie.
 

- https://www.netdoktor.at/krankheiten/posttraumatische-belastungsstoerung/
- Fischer, G. & Riedesser, P.: Lehrbuch der Psychotraumatologie. Ernst Reinhardt-Verlag, 5. Auflage 2020
- Flatten, G. et al.: Posttraumatische Belastungssts: S3-Leitlinie und Quellentexte, Schattauer Verlag, 3. Auflage 2013
- Maercker, A. et al.: "Posttraumatische Belastungsstörungen in Deutschland" in: Der Nervenarzt 79, 577 (2008)
- Reed, R.V. etl.: "Posttraumatische Belastungsst." in: PRAXIS, 102, 45-48 (2013)
- https://www.oberbergkliniken.de/krankheitsbilder/burnout