Bei Zwangsstörung entstehen durch ein Muster unangemessener Gedanken und Befürchtungen - den Zwangsgedanken, wiederholende Verhaltensweisen - die Zwangshandlungen. Sie beeinträchtigen die Alltagstätigkeiten und verursachen erhebliches Leiden. Machen Sie unseren Test, ob Sie an einer Zwangsstörung leiden.

1. Gibt es Handlungen, die Sie wiederholt ausüben, obwohl Art und Umfang für Sie und Außenstehende übertrieben sind?

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2. Kommt es zu einer unangenehmen Anspannung, wenn Sie diese Handlungen nicht ausüben können?

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3. Wie stark wird diese Anspannung?

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4. Haben Sie wiederkehrende (sich aufdrängende) Gedanken zum Thema Sauberkeit oder Ordnung, Symmetrie, Kontrolle, aggressiver oder sexueller Natur oder anderen Themen, die immer wieder kehren und Sie quälen?

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5. Sind es Ihre eigenen Gedanken (trifft zu) oder sind dies Gedanken von anderen (trifft nicht zu)?

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6. Beeinträchtigen diese Gedanken Ihre Lebensqualität und kosten Sie Zeit und Kraft?

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7. Waschen Sie sich exzessiv (> 15x/Tag) die Hände, ohne dass dies berufsbedingt erforderlich ist, oder duschen Sie exzessiv (>2/tgl) oder haben Sie hierbei besondere Rituale?

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8. Ist Ihre Haut durch häufiges Waschen beeinträchtigt?

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9. Beschäftigen Sie sich > 2 Stunden täglich mit der Reinigung von Haushalts- oder anderen Gegenständen oder treffen Maßnahmen, um Kontakt mit Verschmutzungen zu vermeiden oder zu beseitigen?

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10. Machen Sie sich häufig Gedanken über oder ekeln Sie sich öfters über körperliche Ausscheidungen (z.B. Urin, Fäzes, Speichel)?

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11. Machen Sie sich jeden Tag Gedanken über Bakterien, Viren, ansteckende Erkrankungen und/oder Verschmutzungen?

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12. Haben Sie Angst, einen unkontrollierbaren Impuls zu erfahren, der anderen Schaden zufügen könnte (beispielsweise auf eine andere Person mit dem Messer loszugehen)?

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13. Haben Sie Angst, andere Menschen unbewusst verletzen zu können oder verletzt zu haben (beispielsweise die Angst, jemand mit dem Auto angefahren zu haben und dann durch das Weiterfahren Fahrerflucht begangen zu haben)?

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14. Leiden Sie unter sich Ihnen aufdrängenden Gedanken mit Inhalten, die Ihnen unangenehm sind und die nicht Ihren Werten entsprechend (sexuelle Perversion, Pädophilie, Inzest)?

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15. Machen Sie sich Sorgen darüber, Sie könnten obszöne Gedanken oder Beleidigungen laut äußern oder etwas anderes Peinliches zu tun (sexuelle Inhalte, Gotteslästerung, moralisch verwerfliche Gedanken)?

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16. Schämen Sie sich für Ihre Gedanken?

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17. Ordnen/sammeln/sortieren Sie Gegenstände gerne?

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18. Sammeln Sie Dinge in einem Ausmaß, dass dies im Vergleich mit Ihrem direkten Umfeld übertrieben erscheint?

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19. Handelt es sich um wertvolle Gegenstände, die in Sammlerkreisen einen Gegenwert haben?

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20. Machen Sie sich Sorgen, dass etwas Schlimmes passieren wird, wenn die Ordnung nicht eingehalten wird?

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21. Haben Sie abergläubische Befürchtungen, deren Inhalte Ihnen selbst irrational erscheinen, die aber dennoch Ihr Denken und Handeln beeinflussen?

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22. Verwenden Sie bestimmte Zahlenkombinationen und vermeiden andere?

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23. Beschäftigen Sie sich täglich mit Ihnen?

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24. Kontrollieren Sie häufig (mehr als 2x in Folge) Schlösser, Türen, Fenster, Elektrogeräte usw.?

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25. Kontrollieren Sie jeden Tag mehrfach?

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26. Kontrollieren Sie häufig, ob Sie Fehler gemacht haben?

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27. Kontrollieren Sie mehrfach jeden Tag?

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28. Werden Sie nervös und angespannt, wenn Sie dies nicht kontrollieren können?

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29. Treffen Sie Vorsichtsmaßnahmen, damit Sie keine (oder weniger) Fehler begehen können?

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30. Müssen Sie gewisse Dinge in Gedanken oder in Ihrem Handeln regelmäßig wiederholen (mehrmaliges Lesen oder Schreiben, Raum verlassen oder betreten, Dinge berühren, setzen oder aufstehen u.Ä.)?

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31. Haben Sie gewisse Regeln, nach denen Sie essen müssen?

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32. Essen Sie gar nichts, wenn Sie diese Regeln nicht einhalten können?

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33. Haben Sie Verhaltens- oder Denkweisen mit irrationalen oder abergläubischen Inhalten, die Ihnen widersinnig erscheinen, aber derer Sie sich nicht erwehren können?

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34. Schämen Sie sich dafür?

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35. Wenden Sie Kraft auf, um sich gegen eigene Gedanken zu wehren (versuchen Sie, die Gedanken nicht zu beachten, sich zu widersetzen, sich abzulenken, etc.) ?

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36. Wieviel Kraft wenden Sie auf, um den Gedanken zu widerstehen?

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37. Haben Sie Kontrolle über Ihre Gedanken?

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38. Gibt es Dinge oder Orte, die Sie vermeiden, aus Angst, dass dort Dinge passieren oder Zwangsgedanken oder Zwangshandlungen auftreten könnten?

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39. Wieviel Zeit verbringen Sie tagsüber mit Zwangshandlungen und Zwangsgedanken?

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40. Können Sie eine Handlung zu Ende führen, ohne am Ende zu zweifeln, ob Sie alles richtiggemacht haben?

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41. Trauen Sie Ihrer Wahrnehmung?

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42. Wie ausgeprägt ist das Vermeidungsverhalten?

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43. Wie lange leiden Sie schon unter der Problematik?

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44. Leiden Sie aktuell unter einer anderen psychiatrischen Symptomatik?

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45. Leiden Sie aktuell unter den Symptomen..?

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46. Bestanden die Zwangssymptome bereits vor der Depression (trifft zu) oder traten sie erstmalig im Rahmen der Depression auf (trifft nicht zu)?

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47. Ist Ihr Leidensdruck so hoch, dass Sie bisweilen nicht mehr weiterleben möchten?

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48. Haben Sie konkrete Pläne, sich etwas anzutun (Suizid zu begehen)?

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49. Waren Sie wegen der Zwangsproblematik schon einmal bei einem Arzt?

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Ihr Testergebnis

Sie haben 0 Punkte erreicht.

Sie haben keine oder wenige Symptome einer Zwangsstörung angegeben, sodass die Wahrscheinlichkeit einer Zwangserkrankung gering erscheint.

 

Bitte beachten Sie, dass die Oberberg Kliniken anhand dieses Selbsttests – insbesondere telefonisch – keine Beratung oder gar Diagnose anbieten können. Bitte konsultieren Sie einen ambulanten Facharzt oder eine Psychotherapeutin vor Ort, um ein diagnostisches Gespräch durchzuführen.

Bei Fragen zum Aufnahmeprozess und der Einweisung in unsere Klinik können Sie sich gerne direkt an uns wenden.

 

Ihr Testergebnis

Sie haben 0 Punkte erreicht.

Sie haben einige Symptome einer Zwangsstörung angegeben, sodass eine Zwangserkrankung vorliegen kann. Eine Abklärung durch einen Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie wird empfohlen.

 

Bitte beachten Sie, dass die Oberberg Kliniken anhand dieses Selbsttests – insbesondere telefonisch – keine Beratung oder gar Diagnose anbieten können. Bitte konsultieren Sie einen ambulanten Facharzt oder eine Psychotherapeutin vor Ort, um ein diagnostisches Gespräch durchzuführen.

Bei Fragen zum Aufnahmeprozess und der Einweisung in unsere Klinik können Sie sich gerne direkt an uns wenden.

 

Ihr Testergebnis

Sie haben 0 Punkte erreicht.

Sie haben eine relevante Punktzahl an Symptomen angegeben, die für eine Zwangsstörung sprechen. Wir empfehlen die Überprüfung der Diagnose durch einen Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, damit eine adäquate Behandlung eingeleitet werden kann.

 

Bitte beachten Sie, dass die Oberberg Kliniken anhand dieses Selbsttests – insbesondere telefonisch – keine Beratung oder gar Diagnose anbieten können. Bitte konsultieren Sie einen ambulanten Facharzt oder eine Psychotherapeutin vor Ort, um ein diagnostisches Gespräch durchzuführen.

Bei Fragen zum Aufnahmeprozess und der Einweisung in unsere Klinik können Sie sich gerne direkt an uns wenden.

 

Selbsttest: Leide ich unter einer Zwangsstörung?

Die folgenden fünf diagnostischen Screeningfragen können erste Hinweise für das Vorliegen einer Zwangsstörung liefern: 
 

  1. Waschen oder putzen Sie sehr viel?

  2. Kontrollieren Sie sehr viel?

  3. Haben Sie quälende Gedanken, die Sie loswerden möchten, aber nicht können?

  4. Brauchen Sie für Alltagstätigkeiten sehr lange?

  5. Machen Sie sich Gedanken um Ordnung oder Symmetrie?


Können Sie eine der Fragen mit ja beantworten und fühlen sich dadurch erheblich im Alltag beeinträchtigt, sollten Sie ärztlichen oder therapeutischen Rat einholen. Es könnte bei Ihnen eine Zwangsstörung vorliegen. Beachten Sie aber bitte, dass die Screeningfragen breit formuliert sind, so dass mehr Menschen ein positives Ergebnis erzielen als tatsächlich von einer Zwangserkrankung betroffen sind. Nicht jeder, der häufiger mal elektrische Geräte kontrolliert, leidet unter einer Zwangsstörung. 
 

Oberberg Kliniken kontaktieren

Wenn die Auswertung unseres Selbsttests Anzeichen auf eine Zwangsstörung ergibt, suchen Sie sich bitte unbedingt ärztlichen Rat. Gerne beraten wir Sie bezüglich der passenden Therapieform und beantworten Ihnen weitere Fragen unter der Telefonnummer 0800 5577330 (gebührenfrei). Außerhalb Deutschlands wählen Sie bitte +49 30 20867301-0. Wenn Sie einen Rückruf für ein persönliches Gespräch vereinbaren möchten, füllen Sie bitte das Kontaktformular aus. Wir werden uns dann schnellstmöglich bei Ihnen melden.  

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Zwangsstörung - Test ist ein wichtiger Schritt

Zwangsgedanken lassen sich nicht einfach so ignorieren oder stoppen. Dadurch werden Gedanken und Angst nur schlimmer. Deshalb fühlen sich die Betroffenen schließlich getrieben die Zwangshandlungen durchzuführen, um Stress, Anspannung und unangenehme Gefühle zu reduzieren. Trotz ihrer Bemühungen, die störenden Gedanken oder Zwänge zu ignorieren oder loszuwerden, kehren diese ständig wieder zurück. Dies führt zu noch mehr ritualisierten Verhaltensweisen und schließlich zum Teufelskreis der Zwangsstörung. 
 

Die Zwangsstörung dreht sich häufig um bestimmte Themen, so zum Beispiel die Furcht, durch Keime angesteckt zu werden. Um die Ängste vor Kontamination zu beruhigen, waschen sich die Betroffenen zwanghaft ritualisiert die Hände, bis sie schmerzen und wund sind. Den Betroffenen ist die Zwangsstörung oft peinlich und sie schämen sich dafür.

Ab wann leidet man unter einer Zwangsstörung?

Eine Zwangsstörung startet nicht bei der Unsicherheit, die Haustür abgeschlossen haben, auch wenn Sie das gern dreimal prüfen. Die Symptomatik (inklusive gedanklicher Symptome und Handlungen) sollte mindestens über eine Stunde am Tag und über eine längere Zeit vorhanden sein. Es besteht ein Unterschied, ob jemand perfektionistisch ist – beispielsweise fehlerlose Ergebnisse oder Leistungen verlangt – oder eine Zwangsstörung hat. 
 

Ein wichtiger Faktor ist der Leidensdruck: Wenn Zwangsgedanken und Zwangshandlungen die Lebensqualität beeinträchtigen, sollte ärztliche oder therapeutische Hilfe gesucht werden. Eine störungsspezifische Therapie ist hier sehr wirksam.

Erfahren Sie jetzt mehr über das Krankheitsbild Zwangsstörung.