Menschen, die unter Migräne leiden, erleben wiederkehrende heftige Kopfschmerzen, die bis zu 72 Stunden andauern. Migräne hat körperliche Ursachen, das akute Auftreten wird aber häufig durch psychische Faktoren ausgelöst. An diesen psychischen Auslösern kann eine Psychotherapie gezielt ansetzen, um Migräneattacken vorzubeugen.

Symptome und Beschwerden Was zeichnet eine Migräne aus?

Eine Migräne ist vorrangig durch heftige Kopfschmerzen in Form von Attacken gekennzeichnet. Sie verläuft in mehreren Phasen.

Zusätzlich erleben einige Menschen, die unter Migräne leiden, eine sogenannten „Aura“. Dies sind Anzeichen in Form von Sehbeschwerden oder anderen neurologischen Störungen, die vor den Kopfschmerzen eintreten. Demnach kann bei der Migräne zwischen einer Form mit Aura und einer Form ohne Aura unterschieden werden. Bei körperlicher Betätigung nimmt die Schmerzintensität einer Migräne zu.

Migräne mit Aura

Die Symptome einer Aura treten direkt vor den Kopfschmerzen auf. Betroffene berichten häufig von Sehstörungen wie Lichtblitzen, flimmernden Zickzack-Linien, Doppelbildern und blinden Flecken im Sehfeld. Auch ein Schwächegefühl, Taubheit oder ein Kribbeln im Gesicht, der Hand oder dem Bein sowie Sprachstörungen, Schwindel oder Gehprobleme, können bei einer Migräne mit Aura auftreten. Da nicht jeder Migränepatient eine Aura vor der Migräne erleidet, wird zwischen Migräne mit Aura und Migräne ohne Aura unterschieden. Diese Unterscheidung kann auch für die Behandlung relevant sein. Bei etwa 15% der Patienten tritt die Migräne mit Aura auf.

Symptome und Verlauf einer Migräne

Eine Migräne durchläuft zunächst eine frühe, sogenannte Prodromalphase. In dieser kündigt sich die Migräneattacke an, bevor der eigentliche Schmerz eintritt. Nach der Prodomalphase erlebt ein Teil der Betroffenen die Phase der Aura. Während dieser treten eine Reihe zweitrangiger Symptome auf, unmittelbar vor dem Eintreten der Kopfschmerzen. In der sich anschließenden Schmerzphase kommt es dann zu der plötzlichen Attacke von Kopfschmerzen. Nachdem die Migräneattacke überwunden ist, folgt eine Rückbildungsphase.
 

Insgesamt beträgt die zeitliche Dauer einer Migräne etwa 4-72 Stunden bei Erwachsenen.
 

1. Prodromalphase

Die Prodromalphase zeichnet sich durch verschiedene Symptome aus, die bereits einen Tag vor der nächsten Migräne auftreten und somit die nächste Migräneattacke ankündigen. Zu diesen Symptomen gehören häufig

  • Gereiztheit
  • depressive Verstimmung
  • besonderer Appetit
  • vermehrter Hunger
  • Verstopfung
  • Schläfrigkeit
  • vermehrter Durst


2. Schmerzphase

Die Kopfschmerzen werden oft als pulsierend, pochend oder stechend beschrieben. Der Schmerz beginnt meistens auf einer Kopfhälfte und breitet sich dann auf andere Bereiche aus. Die Kopfschmerzen können direkt nach dem Aufwachen eintreten.

Zusätzlich zu den Kopfschmerzen erleiden die Betroffenen typischerweise eine Reihe an weiteren Symptomen wie

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Lichtscheu
  • Lärmempfindlichkeit
  • Geruchsüberempfindlichkeit


3. Rückbildungsphase

Am Ende der Schmerzphase ändert sich der pulsierende Kopfschmerz oft zu einem gleichmäßigen Kopfschmerz, mit einem Einhergehen von

  • Müdigkeit


Wenn die Betroffenen schlafen, klingt die Migräne in der Regel im Schlaf ab.


Häufigkeit von Migräne (Prävalenz)

  • 14-20% der Frauen und 8% der Männer (Punktprävalenz)
  • Am häufigsten tritt Migräne zwischen dem 20. und 50. Lebensjahr auf (maximale Prävalenz)

Ursachen Warum erkranken Menschen an Migräne?

Eine Migräne kann verschiedene Ursachen haben. Die Ursachen sind in der Regel organischer Art. Auslöser, die zu einer akuten Migräneattacke führen können, können psychischer Art sein. Außerdem können die Auslöser der Migräne individuell stark variieren.
 

Organische Ursachen einer Migräne

Die Forschung an den Ursachen von Migräne untersucht die hirnphysiologischen Besonderheiten von Migränepatienten. Es lassen sich Areale festmachen, die im Zusammenhang mit einer Migräneerkrankung eine wichtige Rolle spielen. Dabei wird ein sogenannter Migränemotor diskutiert, der im Hirnstamm liegen soll. Warum Besonderheiten in der Funktionsweise des Gehirns, die zu Migräne führen, bei manchen Menschen auftreten ist jedoch noch nicht abschließend geklärt. Ob Migräne genetische Ursachen hat, wird zurzeit noch diskutiert. Zwar tritt Migräne oft gehäuft in Familien auf, allerdings muss das nicht zwingend auf bestimmte Gene hinweisen, die Migräne begünstigen oder auslösen. Auch Umweltveränderungen und fehlangepasstes Verhalten gelten als potenziell ursächlich oder mitursächlich für die Enstehung einer Migräne.

Auslöser Was kann eine Migräne auslösen?

Psychische Auslöser einer Migräne

Stress gilt als einer der häufigsten Faktoren, der eine Migräne auslösen kann. Die Kopfschmerzattacken treten meist in einer Entspannungsphase nach einer außergewöhnlich stressigen Situation auf. Deshalb ist die Behandlung von Migräne besonders erfolgreich, wenn sie auf die Stressreduktion setzt. So zeigte eine aktuelle (randomisiert kontrollierte) Studie, bei der über 20 Wochen hinweg Achtsamkeitbasiertes Stressreduktionstraining erfolgte, dass sich die Migränetage pro Monat durchschnittlich von 7,7 auf 6 Tage reduzieren ließen.
 

Verstärkte Emotionalität kann ebenfalls zu Migräne führen. Vor allem Emotionen wie ausgeprägte Freude, Trauer und Angstzustände können Auslöser einer Migräne sein. Auch ein (zu) intensiver Wechsel von Erregungszuständen, z.B. von Schlaf zu Anspannung, kann ein Auslöser einer Migräneattacke sein. Kommt es zu Schlafentzug oder hormonellen Schwankungen, kann ebenfalls eine Migräneattacke ausgelöst werden.
 

Oft lassen sich durch eine gezielte Beobachtung und Dokumentation individuelle Auslöser von Attacken feststellen. Das Ausfindigmachen dieser kann im Rahmen einer professionellen Behandlung der Migräne erfolgen. Manche Patienten berichteten beispielsweise, dass durch Rotweinkonsum oder plötzlichen Wetterumschwung gehäuft Migräne haben, sodass diese Faktoren in der Prophylaxe berücksichtigt werden können.

Behandlungen und Therapien Behandlung von Migräne

Wenn Sie regelmäßig unter den Symptomen einer Migräne leiden und Ihre Lebensqualität darunter leidet, sollten Sie sich medizinischen Rat suchen. Ob eine Migräneerkrankung vorliegt, kann nach einer Diagnostik festgestellt werden. Es empfiehlt sich außerdem eine Beratung über eine mögliche Psychotherapie, denn psychische Faktoren können Auslöser von Migräneanfällen sein.

Was hilft bei Migräne?

Zur akuten Behandlung von Migräne werden häufig Medikamente eingesetzt, um aktuelle Beschwerden (Schmerzen, Übelkeit) zu reduzieren und die Migräneattacke abzumildern. Dies sind sogenannte Analgetika und Antiemetika. Bei schweren Attacken kann auch eine Medikation mit Triptanen erfolgen. Es rät sich, sich in der Phase der akuten Kopfschmerzen vor möglichen Reizen zu schützen und in einen stillen, verdunkelten Raum zu begeben, um zu ruhen.
 

Zur psychologischen Behandlung von Migräne ist eine Psychotherapie, wie die kognitive Verhaltenstherapie, empfehlenswert. Mit dieser können weitere Migräneattacken vorgebeugt werden. Der Umgang mit Stress, belastenden und kritischen Situationen wird erlernt. Die Selbstwirksamkeit und Kontrollüberzeugungen des Patienten werden gesteigert.
 

Im Rahmen der Therapie einer psychosomatischen Migräne können bei Oberberg folgende Verfahren, ergänzend zu einer Psychotherapie, zum Einsatz kommen:

  • Akupunktur
  • Autogenes Training (AT)
  • Biofeedback
  • Sport- und Bewegungstherapien
  • Stressmanagement
  • Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson (PMR)
  • Psychopharmakotherapie
In unseren Fachkliniken stellen wir, in Absprache mit jedem Patienten, ein für ihn maßgeschneidertes Angebot zur Behandlung zusammen. Als Orientierung dienen uns wissenschaftlich fundierte Leitlinien. Die Besonderheit unserer Therapieprogramme liegt in der individuellen Anwendung etablierter und innovativer Verfahren mit hoher Intensität auf höchstem Niveau.
Priv.-Doz. Dr. Andreas Jähne
Ärztlicher Direktor Oberberg Fachklinik Rhein-Jura

Therapien zur Behandlung von Migräne

Pharmakotherapie bei Migräne

Migräneattacken können akut pharmakologisch behandelt werden. Ebenso kann durch eine Medikation eine Prävention weiterer Attacken angestrebt werden. Dabei sollte sich die Wahl des Medikaments an der Attackenhäufigkeit orientieren. Auch potenzielle Begleiterkrankungen der Migräne sowie individuelle Bedürfnisse spielen dabei eine Rolle. Häufig werden Betablocker, Kalziumantagonisten und Antikonvulsiva zur Prophylaxe eingesetzt. Auch Psychopharmaka, die Antidepressiva, werden prophylaktisch verabreicht. „Amitryptilin“ ist dabei das Medikament, für das die beste evidenzbasierte Wirksamkeit in Studien vorliegt, wenn es mindestens vier Monate lang eingenommen wird.
 

Eine gezielte und fachkundige Information und Aufklärung des Patienten, sowie eine individuelle Auswahl und Empfehlung eines wirksamen Medikamentes in geeigneter Dosis wird in den Oberberg Kliniken vorgenommen. Die Auswahl des Medikaments wird in Hinblick auf Wirkung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, festgelegt. Eine engmaschige Überprüfung auf die gewünschte Wirkung und eventuelle Unverträglichkeiten findet statt.

 

Progressive Muskelrelaxation bei Migräne

Die Progressive Muskelrelaxation (Relaxation = Entspannung) nach Jacobson bewirkt durch eine systematische Anspannung und eine anschließende Entspannung einzelner Muskelgruppen zu einem „Erleben von Entspannung“. Dabei werden zunächst kleinere Muskelgruppen angespannt und wieder entspannt, bevor mit zunehmender Übung immer mehr Muskelgruppen gleichzeitig und auch ohne vorausgehende Anspannung entspannt werden können. Diese einfache Methode wird Patienten in psychotherapeutischer Behandlung beigebracht, um in stressigen Situationen den Körper zu entspannen und so negativen Folgen von chronischem Stress vorzubeugen. Migräneattacken in Folge von übermäßigem Stress können durch diese körperliche und geistige Entspannung vorgebeugt werden. Die Progressive Muskelrelaxation ist einfach zu erlernen, erfordert jedoch regelmäßige Übung. Die Übungen können unkompliziert im Alltag angewendet werden.

 

Weitere Informationen zu der Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson (PMR) finden Sie hier.

 

 

Biofeedback bei Migräne

Biofeedback ist ein Verfahren, bei dem körperliche Signale sichtbar gemacht werden. Es gilt als effektive Therapiemethode für verschiedene Störungen und wird in der Psychosomatik und Psychotherapie unter anderem zur Behandlung von Migräne eingesetzt.
 

Bei der Biofeedback-Therapie werden körperliche Signale wie Muskelanspannung, Blutdruck oder Herzfrequenz gemessen und auf einem Bildschirm sichtbar gemacht. Der Patient kann so nachvollziehen, wie sich seine körperlichen Signale verändern – wie zum Beispiel eine Abnahme der Muskelanspannung. So kann erlernt werden, wie auf bestimmte Atemtechniken oder Entspannungsübungen körperliche Entspannungsreaktionen folgen können. Durch das digitale Feedback wird es für viele Menschen einfacher, ihre körperlichen Signale selbst zu spüren und sie sensibler zu steuern.
 

Auch auf unbewusster Ebene kann Biofeedback wirken. Durch eine „Verstärkung“ mit beispielsweise lobenden Symbolen oder positiven Bildern, können autonome Prozesse im eigenen Körper beeinflusst werden. Dies kann eine hohe Herzfrequenz, hoher Blutdruck, eine gesteigerte Aktivität der Schweißdrüsen oder Hirnströme sein. Die Messungen der Körperfunktionen erfolgt zumeist über Sensoren an den Biofeedbackgeräten. Für das häusliche Umfeld stehen Elektroden und eine webbasierte Software zur Verfügung.

 

Weitere Informationen zu Biofeedback finden Sie hier.

Akupunktur bei Migräne

Eine klassische Akupunktur nach der Traditionellen Chinesischen Medizin, sowie eine Scheinakupunktur, haben sich in mehreren Studien als eine wirksame Methode zur Prophylaxe einer Migräne gezeigt.
 

Dabei werden feine Nadeln an speziellen Akupunkturstellen in die Haut gestochen. Es sind mehrere Sitzungen zur Behandlung einer Migräne mit einer Akupunktur notwendig.
 

Der Evidenzeffekt ist gering, doch nicht geringer als der einer medikamentösen Prophylaxe mit Sumatriptan. Die Akupunktur kann insbesondere dann zum Einsatz kommen, wenn eine medikamentöse Prophylaxe in Verbindung mit Migräne abgelehnt wird.

 

Weitere Informationen zu Akupunktur finden Sie hier.

 

 

Autogenes Training bei Migräne

Das autogene Training gehört zu den Entspannungs- und Stressreduktionsverfahren, welche zur Behandlung von Migräne verwendet werden. Unter Anleitung eines Arztes oder Psychologen wird dieses durchgeführt, wobei ein Entspannungszustand in den einzelnen Übungen hervorgerufen wird. Es kommt zu einer physiologischen Deaktivierung, wodurch sich neben der Psyche auch ein positiver Effekt auf den Körper einstellt.

 

Weitere Informationen zu Autogenem Training finden Sie hier.

 

 

Sport- und Bewegungstherapien bei Migräne

In mehreren Studien wurde gezeigt, dass regelmäßiger Ausdauersport eine prophylaktische Wirkung auf Migräne hat. Dazu sollte der Energiestoffwechsel im aeroben Bereich liegen, also Sauerstoff beim Verbrennen von Kohlenhydraten und Fetten verbraucht werden.
 

Dies ist der Fall bei geringem Kraftaufwand und Wiederholungssequenzen, wie bei einem Lauf oder beim Schwimmen.

 

 

Stressmanagement bei Migräne

Stressmanagement ist ein Bestandteil des verhaltenstherapeutischen Therapieprogramms und ist insbesondere zur Prophylaxe weiterer Migräneattacken sinnvoll.
 

Bei hochfrequenten Migräneanfällen und erheblichen Einschränkungen der Lebensqualität ist übermäßiger Stress ein häufiger Faktor. Zusätzlich zum Stressmanagement wird häufig ein Schmerzbewältigungstraining zur Prophylaxe von Migräne durchgeführt.

Häufig gestellte Fragen FAQ

Migräne im klassischen Sinne ist vorrangig durch heftige Kopfschmerzen in Form von Attacken gekennzeichnet. Die Dauer der Migräne beträgt circa 4-72 Stunden. Die Kopfschmerzen werden bei körperlicher Betätigung stärker. Bei manchen Personen tritt vor der eigentlichen Migräne eine sogenannte Aura auf, die durch Symptome wie Einschränkungen des Sichtfelds gekennzeichnet ist.
 

Eine Migräne verläuft in verschiedenen Phasen: 

In der ersten Phase namens Prodromalphase kündigt sich die Migräne an, bevor der eigentliche Schmerz eintritt. Danach erleben viele Betroffene die Phase der sogenannten Aura, die mit Symptomen wie Sehstörungen, Schwindel und Sprachstörungen einhergeht. In der Schmerzphase der Migräne kommt es dann zu einer plötzlichen Kopfschmerzattacke. Nachdem die Migräneattacke überwunden ist, folgt die Rückbildungsphase, in welcher der pulsierende Schmerz zu einem gleichmäßigen Schmerz abklingt und langsam nachlässt.

Das Hauptsymptom einer Migräne sind die pulsierenden Kopfschmerzattacken auf einer Seite des Kopfes. In den verschiedenen Phasen der Migräne, die durchlaufen werden, treten eine Reihe an zweitrangigen Symptomen auf.
 

Während der Prodromalphase der Migräne treten Symptome wie Gereiztheit, depressive Verstimmung, vermehrter Appetit, Verstopfung, Schläfrigkeit oder vermehrter Durst auf. Menschen, die häufig an Migräne leiden, können so gegebenenfalls erkennen, dass sich eine Migräneattacke ankündigt.
 

Tritt zusätzlich zur Migräne eine Aura auf, berichten Betroffene häufig von Symptomen wie Lichtblitzen, flimmernden Zickzack-Linien und blinden Flecken im Sehfeld. Zudem kann es zu Schwächegefühlen, Taubheit oder Kribbeln im Gesicht, der Hand oder dem Bein, Sprachstörungen, Schwindel, Gehproblemen oder Doppelbildern während der Migräne kommen.
 

In der Schmerzphase der Migräne tritt die eigentliche Migräne auf und die Betroffenen verspüren einen pochenden, stechenden Schmerz auf einer Kopfseite. Zusätzlich zu den Kopfschmerzen treten während einer Migräne typischerweise eine Reihe weiterer Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit und Empfindlichkeit gegenüber Gerüchen auf.
 

In der Rückbildungsphase der Migräne klingt der pulsierende Schmerz zu einem gleichmäßigen, weniger heftigen Schmerz ab.

Eine Migräne wird durch bestimmte Prozesse im Gehirn ausgelöst. Da psychische Faktoren wie vermehrter Stress akute Attacken auslösen können, ist eine Psychotherapie wirksam zur Prävention von Migräneattacken. Des Weiteren wird eine genetische Komponente hinter der Entstehung von Migräne vermutet.

Es kann eine Behandlung zur Beschwerdereduktion einer akuten Phase der Migräne vorgenommen werden, oder eine generelle Behandlung zur Prophylaxe und Reduktion weiterer Migräneattacken.
 

In der akuten Phase der Migräne wird hauptsächlich eine medikamentöse Therapie vorgenommen, die Beschwerden wie Schmerzen und Übelkeit reduziert.

Zur vorbeugenden Behandlung von Migräneattacken haben sich eine Reihe an Therapiemethoden als effektiv erwiesen. Zum einen die Pharmakotherapie (Therapie durch den Einsatz von Medikamenten), die Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson (PMR) Biofeedback-Verfahren, Psychotherapien, Stressmanagement, Akupunktur, Sport-/Bewegungstherapien und weitere.

Die Behandlung von Migräne Wirksame Psychotherapien in heilsamer Umgebung

In den Oberberg Fachkliniken für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie unterstützen wir Menschen in schweren seelischen und psychischen Krisensituationen mit effizienten Behandlungskonzepten. Dabei glauben wir fest an das Zusammenwirken von Menschlichkeit, Verbundenheit und Evidenz in einer erstklassigen Umgebung, die von einer herzlichen Atmosphäre aus Achtsamkeit, Zugewandtheit, Respekt und gegenseitigem Vertrauen geprägt ist. 

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