Die Oberberg Tagesklinik Lörrach bietet Ihnen - perfekt platziert im sonnigen Dreiländereck - einen Ort der Ruhe und Achtsamkeit. Wir stehen für eine hochwertige und individuelle State-of-the-Art-Behandlung, die perfekt auf Ihre persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten ist - zentral gelegen in der Innenstadt von Lörrach

Portraitfoto Chefarzt und Ärztlicher Direktor Oberberg Tagesklinik Lörrach
Unser State-of-the-Art-Therapiekonzept bietet Ihnen für viele psychische Erkrankungen effektive Behandlungen, ohne dass Sie Ihre gewohnte Umgebung verlassen müssen. Wir begegnen Ihnen auf Augenhöhe und laden Sie dazu ein, unser attraktives Behandlungssetting kennenzulernen. Unsere Therapie orientiert sich an den wissenschaftlichen Standards und an Ihren individuellen Bedürfnissen.
Dr. med. PD Dr. med. Andreas Jähne
Chefarzt und Ärztlicher Direktor der Oberberg Fachklinik Rhein-Jura Tagesklinik Lörrach
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Tagesklinische Behandlungsplätze

Behandlungskonzept Allgemeines Behandlungskonzept der Oberberg Tagesklinik Lörrach

Das allgemeine Behandlungskonzept der Oberberg Tagesklinik Lörrach basiert auf einem ganzheitlichen Menschenbild. Bei unserer Diagnostik betrachten wir neben den körperlichen und seelischen Symptomen auch die gesamte Person: ihre Biografie, ihre Persönlichkeit und ihr soziales Umfeld. Wir arbeiten stets auf dem neuesten Stand der Wissenschaft und das in einer Atmosphäre, in der Sie sich wohl und geborgen fühlen. 

 

Um bestmögliche Therapieergebnisse zu erreichen und den höchsten Qualitätsansprüchen gerecht zu werden, behandeln wir nach einem verbindlichen Prinzip: innovativ, intensiv und individuell.

Der Qualitätsanspruch der Oberberg Tagesklinik Lörrach

  1. Innovativ  
    Durch den stetigen Austausch mit unseren Kooperationspartnern stellen wir höchste Qualität und Aktualität unserer Arbeit sicher. Unser hochrangig besetztes Scientific Board prüft zudem die neuesten Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis und lässt sie mit in unsere Arbeit einfließen.

  2. Intensiv  
    Bei uns erfahren Sie eine intensive Behandlung: Das intensive Therapieprogramm integriert spezifische Psychotherapieverfahren, Entspannungs- und Stressreduktionstrainings sowie verschiedene Fachtherapien. Wöchentlich nehmen Sie in der Regel an mehreren Einzelpsychotherapien sowie zusätzlichen, täglichen Gruppentherapien und unterschiedlichen Fachtherapien teil. Unsere Therapeutinnen und Therapeuten nehmen sich viel Zeit für Sie – dies garantiert eine sorgfältige Auseinandersetzung unserer Fachkräfte mit jeder einzelnen Person.

  3. Individuell
    Nach sorgfältiger Anamnese erstellen wir gemeinsam mit Ihnen ein individuelles Behandlungskonzept, das auch Ihr Umfeld und Ihre Lebensgeschichte mit einbezieht.

Behandlung von Führungskräften

Entscheider, Vermittler und Ansprechpartner zugleich – auf den Schultern einer Führungskraft lastet viel Verantwortung. Neben fachlichen Aufgaben müssen zusätzlich Führungsaufgaben übernommen, Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter gewährleistet werden. Dies erfordert ein hohes Maß an Selbstmanagement und -organisation.

 

In wenig Zeit muss viel geleistet werden, Lob und Anerkennung bleiben dabei häufig aus. Besonders Führungskräfte im unteren und mittleren Management können sich schnell im Durcheinander des Arbeitsalltags verlieren. Vielen fällt es schwer, über psychischen Stress zu sprechen. Negative Emotionen und Gedanken werden überspielt, denn diese sollen sich nicht hinderlich auf den Umgang mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen auswirken. Zuhause angekommen fällt das Abschalten schwer: Die Kultur des ständigen Erreichbar-Seins trifft auf Charaktereigenschaften wie Perfektionismus und Ehrgeiz. Im Hinterkopf stets die Erwartungen der eigenen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen als auch die der Geschäftsführung.

 

Schlechte Rahmenbedingungen im Betrieb können sich ebenso negativ auf die psychische Gesundheit der Führungskräfte auswirken. Fehlen soziale Angebote (u.a. Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen) sowie Zeit und Personal, wirkt dies demotivierend. Eigenes Konkurrenzdenken und Stigmatisierung psychischer Störungen innerhalb des Betriebs erschweren den offenen Umgang mit der mentalen Gesundheit. Depressionen, Burn-out und Suchterkrankungen wird somit der Weg geebnet.

 

Mit unserem umfangreichen Therapieangebot unterstützen wir erkrankte Führungskräfte auf ihrem Weg zurück in ein beschwerdefreies Leben.

 

Konzept der Klinik und Behandlungsangebot

Neben Ihrer Rolle als Führungskraft wollen wir Sie als Person kennenlernen. Uns ist es wichtig, nicht nur die körperlichen und seelischen Symptome zu betrachten, sondern auch Ihre Persönlichkeit und Ihr soziales Umfeld in die Diagnostik miteinzubeziehen. Dies ermöglicht ein auf Ihr Umfeld und Ihre Lebensgeschichte zugeschnittenes individuelles Behandlungskonzept.

 

Unsere Leistungen umfassen nahezu das gesamte Spektrum psychischer und psychosomatischer Erkrankungen bei Erwachsenen.

• Depressionen

• Burn-out-Folgeerkrankungen

• Belastungs- und Traumafolgestörungen

• Panikstörungen und generalisierte Angststörungen

• Stoffgebundene Suchterkrankungen (nach vorheriger Entgiftung)

• Nicht-stoffgebundene Suchterkrankungen (z. B. Spielsucht)

Nähere Informationen zum gesamten Behandlungsspektrum und Therapieangebot finden Sie unter den Punkten Indikationen und Psychotherapien.

 

Aufnahmevoraussetzungen und Kostenübernahme

Aufgenommen werden Privatversicherte, Beihilfeberechtigte, Selbstzahler und unter bestimmten Voraussetzungen auch gesetzlich Versicherte. Die Kosten der tagesklinischen Behandlung werden von den privaten Krankenversicherungen teilweise oder vollständig erstattet, wenn eine begründete medizinische Notwendigkeit durch einen Facharzt bzw. eine Fachärztin (Einweiser) vorliegen. Selbstverständlich können ebenfalls Patienten und Patientinnen aufgenommen werden, die die Kosten der Behandlung selbst tragen.

Behandlung von Lehrkräften

Lehrer und Lehrerinnen tragen zur Stabilisierung der Gesellschaft bei und prägen zukünftige Generationen. Dabei agieren sie als Erzieher und Motivator zeitgleich. Im Berufsalltag angekommen werden sie häufig mit den Folgen des akuten Lehrermangels konfrontiert: Freistunden fallen durch krankheits- und situationsbedingten Ausfall von Kollegen und Kolleginnen weg. Störungsfreie Pausenzeiten sind schier unmöglich. Im Klassenraum angekommen erwarten die Lehrkräfte oftmals lustlose Schüler und Schülerinnen. Diese gilt es zu disziplinieren, während umfangreiche Lehrziele organisiert und umgesetzt werden müssen. Außerhalb der Lehrzeit werden Lehrkräfte mit den Erwartungen unzufriedener Eltern, Kollegen und Kolleginnen, Schülern und Schülerinnen und Vorgesetzten konfrontiert.

 

Es fehlt oft an Unterstützung, Anerkennung und Zuwendung. Kritik bis hin zu Angriffen seitens der SchülerInnen oder Eltern sind keine Seltenheit. Zudem lässt sich der Erfolg der Arbeit nur schwer messen: Die Leistung der Schüler und Schülerinnen muss stets fair beurteilt werden, ohne dass es zur Bevorzugung einiger oder einem Ungleichgewicht in der Notengebung kommt. Kein Wunder, dass im Vergleich mit anderen Berufsgruppen die vorzeitige Pensionierungsrate deutlich höher ist.

 

Trotz körperlicher und/oder psychischer Beschwerden lassen sich Lehrer und Lehrerinnen durchschnittlich seltener krankschreiben. Dabei wirkt sich die Gesundheit der Lehrkräfte nicht nur auf die Unterrichtsqualität, sondern auch auf den Lernerfolg der Schüler und Schülerinnen aus. Psychosomatische Beschwerden wie Erschöpfung und Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schlaf- und Konzentrationsstörungen bis hin zur inneren Unruhe stellen ein Risiko für schwerwiegende Herz-Kreislauf-Erkrankungen dar. Außerdem ist bekannt, dass Kopfschmerzen und Panikattacken bis hin zum Burnout führen können.

 

Konzept der Klinik und Behandlungsangebot

Neben Ihrer Rolle als Lehrkraft wollen wir Sie als Person kennenlernen. Uns ist es wichtig, nicht nur die körperlichen und seelischen Symptome zu betrachten, sondern auch Ihre Persönlichkeit und ihr soziales Umfeld in die Diagnostik miteinzubeziehen. Dies ermöglicht ein auf Ihr Umfeld und Ihre Lebensgeschichte zugeschnittenes individuelles Behandlungskonzept.

 

Unsere Leistungen umfassen nahezu das gesamte Spektrum psychischer und psychosomatischer Erkrankungen bei Erwachsenen.

• Depressionen

• Burn-out-Folgeerkrankungen

• Belastungs- und Traumafolgestörungen

• Panikstörungen und generalisierte Angststörungen

• Soziale Angst und spezifische Phobien

• Stoffgebundene Suchterkrankungen (nach vorheriger Entgiftung)

• Nicht-stoffgebundene Suchterkrankungen (z. B. Spielsucht)

Nähere Informationen zum gesamten Behandlungsspektrum und Therapieangebot finden Sie unter den Punkten Indikationen und Psychotherapien.

 

Aufnahmevoraussetzungen und Kostenübernahme

Aufgenommen werden Privatversicherte, Beihilfeberechtigte, Selbstzahler und unter bestimmten Voraussetzungen auch gesetzlich Versicherte. Die Kosten der tagesklinischen Behandlung werden von den privaten Krankenversicherungen teilweise oder vollständig erstattet, wenn eine begründete medizinische Notwendigkeit durch einen Facharzt bzw. eine Fachärztin (Einweiser) vorliegen. Selbstverständlich können ebenfalls Patienten und Patientinnen aufgenommen werden, die die Kosten der Behandlung selbst tragen.

Krankheitsbilder Wir therapieren psychische Störungen – und stärken Ihre seelische Gesundheit

Unser Behandlungskonzept umfasst eine große Bandbreite an psychiatrischen, psychosomatischen und psychotherapeutischen Leistungen für nahezu das gesamte Spektrum psychischer und psychosomatischer Erkrankungen bei Erwachsenen.

Stressmedizin Stress effekt behandeln

In der Oberberg Tagesklinik Lörrach ist ein vierwöchiges ambulantes Intensivprogramm etabliert, das ohne Wartezeiten Diagnostik, Beratung, Behandlung und gegebenenfalls Weitervermittlung von Betroffenen möglich macht. In zweimal wöchentlichen Terminen werden die medizinische Abklärung, Diagnose möglicher zusätzlich bestehender psychiatrischer Erkrankungen, Ernährungsberatung, Bewegungstraining und gegebenenfalls Entspannungstherapie angeboten.

 

In insgesamt 5 psychotherapeutischen Einzelsitzungen werden Gründe und Ursachen für die Überlastung, die lerngeschichte im Lebensverlauf, Arbeit an eigenen Werten und Zielen, biografische Entwicklungen, Umgang mit Stress  und Zielsetzungen für die Weiterbehandlung erarbeitet. Gegebenenfalls kann dann weiter entschieden werden, welche darüber hinaus gehenden Therapien und Behandlungen notwendig sind. Das Programm wird von den privaten Krankenkassen übernommen, und steht darüber hinaus für Selbstzahler offen.

Sie haben weitere Fragen? Egal, ob Sie etwas zu unserem Therapieangebot oder zur Kostenübernahme wissen möchten, rufen Sie uns einfach an. Wir freuen uns, Ihnen weiterhelfen zu können!

 

Telefon +49 76211548428-0

 

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Therapieangebot Unser ganzheitlicher, evidenzbasierter Therapieansatz

Jeder Patient hat seine ganz eigene Krankheitsgeschichte und benötigt somit einen personalisierten Therapieansatz. Auf der Basis wissenschaftlich fundierter und klinisch wirksamer Verfahren behandeln wir Sie hochindividuell inmitten Ihrer gewohnten Umgebung. Therapeutische Veränderungsprozesse können somit, wenn Sie dafür bereit sind, direkt im Alltag und in Ihrem Umfeld erprobt und umgesetzt werden.

 

Zu einer erfolgreichen Therapie gehören mehrere Bausteine: Je nach individueller Diagnose und dem Schweregrad der Krankheit kombinieren wir bewährte und innovative psychotherapeutische, pharmakologische und weitere Behandlungsverfahren – wie beispielsweise bewegungs- und kreativ-therapeutische Ansätze. Die Therapiemaßnahmen setzen sich aus folgenden Bausteinen zusammen:

  1. Kognitive Verhaltenstherapie (KVT)

    Die Verhaltenstherapie basiert auf der Theorie, dass jedes Verhalten erlernt, beibehalten, aber auch wieder verlernt werden kann. Die moderne (kognitive) Verhaltenstherapie ist dabei als modulares Baukastensystem zu verstehen, dessen verschiedene Elemente an die jeweiligen psychischen Krankheits- und Störungsbilder individuell angepasst werden können. Für Depressionen, Burn-Out, Angst- sowie Zwangserkrankungen liegen hervorragende Wirksamkeitsnachweise für diese Behandlungsform vor. Die (kognitive) Verhaltenstherapie ist als die Basis der anderen Therapieformen zu verstehen.
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  2. Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT)

    Die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) ist ein verhaltensanalytischer Therapieansatz, der darauf abzielt, wertebezogenes, engagiertes Handeln aufzubauen. Die Behandlung umfasst sechs Komponenten. Sie können sowohl als Haltung des Therapeuten bzw. als Methoden, die der Therapeut anwendet, interpretiert werden, als auch als Fertigkeit, ein gemeinsames Verständnis zwischen Patient und Therapeut aufzubauen.
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  3. Schematherapie

    Als Schema wird ein typisches Muster von Gefühlen, Gedanken und Empfindungen bezeichnet, die unser Verhalten steuern. Es wird in der Kindheit erlernt und dient dazu, die wichtigsten psychischen Grundbedürfnisse eines Menschen zu befriedigen, etwa das Bedürfnis nach sicheren Bindungen bzw. zufriedenstellenden Beziehungen oder das Bedürfnis nach Autonomie. Wurden diese Grundbedürfnisse in der Kindheit jedoch häufig nicht befriedigt, können ungünstige Schemata entstehen, die sich langfristig negativ auf das Leben der Betroffenen und auf ihre Beziehungen zu anderen Menschen auswirken. Ziel der Schematherapie ist es, diese Schemata/Muster zu erkennen und im therapeutischen Kontext zu verändern. Hierzu werden vor allem emotionsorientierte Techniken angewendet.
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  4. Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT)

    Die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT) wurde als störungsspezifische Erweiterung der kognitiven Verhaltenstherapie entwickelt, um komplexen Störungsbildern wie der Borderline-Persönlichkeitsstörung gerecht zu werden. Die wesentlichsten Unterschiede zur herkömmlichen kognitiven Therapie sind die Betonung von Akzeptanz und Validierung eines momentan auftretenden Verhaltens, die schwerpunktmäßige Behandlung von Verhaltensweisen, welche die Therapie gefährden, die Betonung der Wichtigkeit der therapeutischen Beziehung und die Betonung von dialektischen Prozessen.
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  5. Interpersonelle Therapie (IPT)
    Die Interpersonelle Psychotherapie ist ursprünglich für die Behandlung unipolar depressiver Episoden entwickelt worden. Dieses Therapiekonzept ist besonders für Patientinnen und Patienten geeignet, die an einer Depression ohne psychotische Symptome leiden. Inzwischen wird die IPT auch zur Therapie von anderer psychischer Erkrankungen eingesetzt.
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  6. CBASP

    Das „Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy“ („CBASP“) ist für chronisch-depressive Menschen entwickelt worden. 
    Das CBASP geht davon aus, dass bei Menschen, die an einer chronischen Depression leiden, eine Entwicklungsblockade vorliegt, deren Grundlage negative frühe Erfahrungen sind, z.B. Misshandlung, Verlusterfahrungen oder emotionale Vernachlässigung.  
    Die dynamische Interaktion von Person und Umwelt ist durch diese negativen zwischenmenschlichen und häufig traumatisierenden Lebenserfahrungen gestört worden. Die Betroffenen bleiben im kognitiv-affektiven Bereich auf einem früheren, sogenannten „präoperationalen“ Entwicklungsstadium (nach Piaget, gepägt durch z.B. magisches Denken und Egozentrismus) stehen. Sie besitzen daher Defizite im kognitiven und sozialen Bereich, so dass Entwicklungsaufgaben und Lebensbelastungen nicht adäquat gemeistert werden können und es wiederholt zum Scheitern kommt. 
    Das „CBASP“-Therapieverfahren setzt direkt an der Entwicklungsblockade der Patientinnen und Patienten an und  ist weltweit das einzige Psychotherapiekonzept, das spezifisch für die Behandlung einer chronischen Depressionen entwickelt wurde.  
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  • State-of-the-Art-Psychopharmakotherapie
  • Sporttherapie
  • Entspannungsverfahren (Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training, Yoga)
  • Achtsamkeitstraining
  • Meditation
  • Ergo- und Kreativtherapie

Unser Team Wir mit Ihnen.

Unser multiprofessionelles Team aus Ärzten, Therapeuten sowie der Patientenorganisation steht in einem ständigen Austausch, um gemeinsam Ihre Therapieziele zu erreichen. Alle Mitarbeiter verfügen über eine fundierte fachliche Expertise und bilden sich regelmäßig in ihrem jeweiligen Bereich fort. Ihre Gesundheit und Ihre Wünsche und Ziele liegen uns am Herzen. Gemeinsam arbeiten wir daran, dass es Ihnen langfristig besser geht.

Aufnahme Informationen zur Aufnahme

Wir freuen uns über Ihr Interesse an einer teilstationären Behandlung in unserer Oberberg Tagesklinik Lörrach

 

Gerne stehen wir Ihnen persönlich unter +49 76211548428-5 für ein kurzfristiges und unverbindliches Beratungsgespräch zur Aufnahme oder für weitere Fragen zur Verfügung. Selbstverständlich können Sie uns auch schriftlich per E-Mail kontaktieren, bitte benutzen Sie dazu unser Kontaktformular.  

 

 

Teilstationärer Aufenthalt

Aufgenommen werden Privatversicherte, Beihilfeberechtigte, Selbstzahler und unter bestimmten Voraussetzungen auch gesetzlich Versicherte. Die Kosten der verschiedenen Leistungen werden in der Regel nach vorheriger Beantragung von der jeweiligen Versicherung (auch Beihilfe) erstattet. Bei Interesse beraten wir Sie gern telefonisch über die Aufnahmemodalitäten, Therapiekonzepte, Behandlungsschwerpunkte sowie die Räumlichkeiten unserer Klinik.
 

Sollte eine tagesklinische Behandlung nicht ausreichen kann eine Weiterbehandlung in der Oberberg Fachklinik Rhein-Jura erfolgen. Durch eine Abstimmung der therapeutischen Vorgehensweise und der Behandlungsansätze ist ein Wechsel zwischen beiden Behandlungssettings leicht möglich.
 

Für die Aufnahme in unsere Tagesklinik erhalten Sie in der Regel eine Einweisung für die tagesklinische Behandlung über Ihren Hausarzt oder Facharzt. Gerne können wir im Rahmen eines Erstgesprächs die medizinische Notwendigkeit einer tagesklinischen Behandlung gemeinsam mit Ihnen klären und Sie unverbindlich beraten. Erstgespräche sind kurzfristig möglich.

Im Erstgespräch vor Ort mit einem unserer Therapeuten werden folgende Themen besprochen:

  • Diagnose und Schwere des Krankheitsbildes
  • Klärung der individuellen Situation und Ziele
  • Informationen zu unseren Therapieangeboten
  • Klärung, ob eine ambulante, tagesklinische oder stationäre Behandlung sinnvoll ist

Die Kosten der tagesklinischen Behandlung werden von den privaten Krankenversicherungen teilweise oder vollständig erstattet, wenn eine begründete medizi­nische Notwendigkeit durch einen Facharzt bzw. eine Fachärztin oder einen Psychologischen Psychotherapeuten bzw. eine Psychologische Psychotherapeutin vorliegen. 

 

Kri­te­ri­en für die Not­wen­dig­keit ei­ner tagesklinischen Be­hand­lung sind:

  • Art und Schwere der Erkrankung
  • Relevante psychische oder körperliche Begleiterkrankungen
  • Intensive diagnostische Abklärung mit Verhaltensbeobachtung
  • Fehlende Krankheitseinsicht und Notwendigkeit der Behandlungsmotivation
  • Erhebliche Beeinträchtigung von Alltagsfunktionen
  • Keine Verbesserung trotz ambulanter Therapie
  • Notwendigkeit einer intensiven Behandlung mit täglichen Therapien
  • Chronifizierung bei Nichtbehandlung

Die Ab­rech­nung der ta­ges­kli­ni­schen Be­hand­lung er­folgt über ei­ne Ta­ges­pau­scha­le (aktueller Tagessatz 365 Euro). Dar­in ent­hal­ten sind die ärzt­li­chen und the­ra­peu­ti­schen Be­hand­lungs­leis­tun­gen. Für bei­hil­fe­be­rech­tig­te Pa­ti­en­ten mit vol­lem An­spruch auf wahlärzt­li­che Leis­tun­gen kann die Ab­rech­nung über einen Ba­si­s­ta­rif und die Li­qui­da­ti­on für die ärzt­li­chen und the­ra­peu­ti­schen Leis­tun­gen er­fol­gen. Die Höhe ei­ner even­tu­el­len Zu­zah­lung hängt un­ter an­de­rem von Ih­rem Bei­hil­fean­spruch, Ih­rem Ver­si­che­rungs­sta­tus und ab­ge­schlos­se­nem Ta­rif (mit und oh­ne Chef­arzt­be­hand­lung) so­wie zu­sätz­li­chen ver­trag­li­chen Leis­tun­gen (z. B. Bei­hil­feer­gänzungs­ta­rif) ab.

Selbstverständlich können ebenfalls Patienten aufgenommen werden, die die Kosten der Behandlung selbst tragen. In diesem Fall bitten wir Sie im Vorfeld eine Vorauszahlung für 10 Tage zu überweisen.

Beispiel 1 Marie Muster nach Klinikaufenthalt

 

Frau Marie Muster begab sich im August 2021 im Anschluss an eine zehnwöchige vollstationäre psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung in einem psychiatrischen Krankenhaus in unsere Tagesklinik.

In die Klinik wurde sie nach einer sehr anstrengenden Zeit mit einer schweren depressiven Symptomatik aufgenommen. Sie hatte zu diesem Zeitpunkt keine Freude mehr an Dingen, konnte sich zu nichts aufraffen und fühlte sich ständig erschöpft. Sie fühlte sich niedergeschlagen und hatte sich von Freunden und Kontakten sehr zurückgezogen. Während des Aufenthalts dort konnte sie eigene Gedanken- und Verhaltensmuster erkennen und hinterfragen und es verbesserte sich u.a. ihre Stimmung bereits deutlich, sie entwickelte wieder mehr Energie und hat zunehmend wieder Freude an Aktivitäten.

Den Schritt aus dem sehr geschützten stationären Setting direkt in den „normalen“ Alltag schätzten sie selbst und das Behandlungsteam der Klinik noch als zu überfordernd ein. Daher kam sie zur weiteren Stabilisierung der Entwicklung und zur Übertragung der Fortschritte in den Alltag in unsere teilstationäre Behandlung.

 

Hier erwarteten sie eine gefüllte, klare Tagesstruktur, intensive, vielseitige Therapieangebote und gleichzeitig Abende und Nächte sowie das Wochenende zu Hause. So standen Haushalt und die eigene Versorgung wieder an. Herausfordernde Situationen im häuslichen Setting, wie das zeitnahe Bearbeiten wichtiger Post, konnten in der Einzeltherapie gut vor- und nachbereitet werden. Reibungspunkte mit der Familie, die sich teils erst daran gewöhnen musste, dass sie nicht mehr selbstverständlich immer die eigenen Bedürfnisse und Wünsche zurückstellte, konnten unterstützt durch ein Angehörigengespräch entspannt werden.

 

Sie konnte Gelerntes in verschiedenen Gruppenpsychotherapien festigen und in der Dramatherapie spielerisch verschiedene Handlungsoptionen interaktiv ausprobieren. Das Miteinander in der Patientengruppe empfand Frau Müller zudem als motivierend und den Austausch von Erfahrungen auch außerhalb der therapeutischen Therapieangebote äußerst hilfreich.

In der Einzelpsychotherapie wurde zudem strukturiert die stufenweise berufliche Wiedereingliederung geplant. So konnte Marie Muster die Tagesklinik nach vier Wochen gut vorbereitet für den Alltag, den Übergang in die ambulante Weiterbehandlung und den schrittweisen Wiedereinstieg in den Beruf verlassen.

 

 

Beispiel 2 Maximilian Müller aus ambulanter Vorbehandlung

 

Herr Maximilian Müller folgte im August 2021 der Empfehlung seiner ambulanten Therapeutin, die Therapie im teilstationären Behandlungssetting zu intensivieren, da die ambulante Therapie mit wöchentlichen Sitzungen nicht ausreichte, um seine Tagesstruktur aufrechtzuerhalten und sich seine Stimmung zunehmend verschlechterte. Gleichzeitig trat keine zufriedenstellende Besserung hinsichtlich seiner Angstsymptomatik ein.

Er fühlte sich zunehmend vom Alltag überfordert. Sein Schlafrhythmus hatte sich aufgrund von Einschlafschwierigkeiten und nächtlichem Grübeln verschoben, so dass er sich tagsüber müde und energielos fühlte und er sich oft zu nichts aufraffen konnte. Durch die Coronakrise hatten sich zusätzliche Herausforderungen im Beruf ergeben, denen er sich nicht gewachsen fühlte, so dass er diesbezüglich Versagensängste entwickelte. Zudem plagte ihn eine regelrechte Angst vor sozialen Kontakten und zog sich sogar von seinen engsten Freunden zurück. Schon in der Kindheit war Herr Müller immer „der Schüchterne“ gewesen und es hatte ihn Überwindung gekostet, in Kontakt zu gehen. Auch während des Studiums vermied er es, wo immer es möglich war, im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen. Durch die Tätigkeit im Homeoffice, eingeschränkte Freizeitmöglichkeiten und somit fehlende regelmäßige Kontakte des alleinstehenden Patienten, hatte sich die Dynamik der sozialen Ängste noch verstärkt.

 

Der Wechsel in das teilstationäre Setting ermöglichte eine Intensivierung der Therapie sowohl hinsichtlich des zeitlichen Umfangs als auch durch das vielseitige Therapiekonzepts mit Einzelgesprächen und Psychotherapiegruppen, Kreativtherapien, achtsamkeits- und bewegungsfokussierten Angeboten.

Das Miteinander unter den Patient*innen während des Aufenthalts bedeutete für Herrn Müller anfangs aufgrund seiner Ängste eine große Herausforderung. Im Verlauf des Aufenthalts konnte er jedoch gerade von der Teilnahme an Gruppentherapien und dem Austausch mit Menschen, die ähnliche Ängste kennen, profitieren und neue positive Erfahrungen im Miteinander machen. Dabei gelang es ihm den Kontakt zu einigen Mitpatienten sogar über die Zeit der Behandlung hinaus aufrecht zu erhalten. Darüber hinaus profitierte Herr Müller v.a. von der klaren Tagesstruktur, die ihm mit den regelmäßigen Aktivitäten und Mahlzeiten half, sich tagsüber zu aktivieren und so auch den gestörten Schlaf-Wachrhythmus wieder zu normalisieren. Gleichzeitig erkannte Herr Müller auch die Bedeutsamkeit, positive, ressourcenstärkende Aktivitäten wie regelmäßige Spaziergänge in den Tag einzubauen, um besonders bei der Verschmelzung von Arbeit und Privatleben im Homeoffice eine gesunde Work-Life-Balance zu etablieren. Dies beinhaltete auch die Wiederaufnahme des Kontaktes zu seinen Freunden, mit denen er an Abenden und Wochenenden zunehmend Aktivitäten plante und Dinge unternahm. Anfängliche Hürden dabei konnten in der Einzeltherapie besprochen werden und gemeinsam Strategien für den Umgang damit entwickelt werden. Ein Gespräch mit seinem Vorgesetzten über zukünftige Arbeitsperspektiven, konnte Herr Müller in Rollenspielen vorbereiten. Über die Bewegungsangebote gelang es ihm seine frühere Begeisterung für Sport wiederzuentdecken.

 

Die zunehmenden Aktivitäten und Kontakte wirkten sich positiv auf die Stimmung Herrn Müllers aus und seine Energie und Lebensfreude kamen nach und nach wieder zum Vorschein. Die positiven Erfahrungen führten zu einer Stärkung seines Selbstvertrauens und gleichzeitig zu einem neuen, verbesserten Umgang mit den noch verbleibenden Ängsten. Dabei war es von Vorteil, dass er aufgrund des teilstationären Settings neue Impulse stets direkt im häuslichen Umfeld ausprobieren konnte.

 

Mit neuer Zuversicht konnte Herr Müller die Tagesklinik nach zehnwöchiger Behandlung verlassen, um sich den Herausforderungen des Alltags zu stellen und in der ambulanten Psychotherapie an die in der teilstationären Behandlung erzielten Fortschritte anzuknüpfen.

 

Ansprechpartner Sie können sich jederzeit vertrauensvoll und diskret an uns wenden

Sie haben weitere Fragen? Egal, ob Sie etwas zu unserem Therapieangebot oder zur Kostenübernahme wissen möchten, rufen Sie uns einfach an. Wir freuen uns, Ihnen weiterhelfen zu können!

 

Telefon +49 76211548428-0

 

Schreiben Sie uns

 

 

Räumlichkeiten Unser Ambiente

Die Oberberg Tagesklinik in der Innenstadt und wenige Gehminuten von der pulsierenden Fußgängerzone.

Die Inneneinrichtung zeigt sich in geradlinigem, minimalistischem Design mit einem gut durchdachten Farbkonzept und viel Liebe zum Detail.

Ernährung Gutes Essen ist eine wichtige Zutat für das Gesundwerden

Zum Mittagessen dürfen wir Sie in Restaurants in der Nähe der Tagesklinik einladen. Durch die zentrale Lage bietet sich ein breites kulinarisches Angebot.

Anfahrt & Adresse Wie Sie zu uns kommen

Ob Sie mit dem Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen – die Oberberg Tagesklinik  Lörrach ist gut erreichbar. Unsere Tagesklinik liegt im Herzen  der Innenstadt mit sehr guter Anbindung an die S-Bahn-Haltestelle „Burghof“.

Die Tagesklinik Lörrach ist auch aus der Innenstadt von Basel in wenigen Minuten per Auto, Tram oder S-Bahn erreichbar.

Quelle „Lörrko Immobilien GmbH"

Oberberg Tagesklinik  Lörrach

Georges-Köhler-Str. 2

79539 Lörrach

 

+49 76211548428-0

Zum Routenplaner (Google Maps)

 

Qualität Unsere Qualitätsberichte

Chefärztliche Information zur Aufnahme und Behandlung in der aktuellen Pandemielage

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

 

da Sie sich für eine Behandlung in unserer Tagesklinik interessieren, möchte ich mich persönlich mit folgenden Informationen an Sie wenden:

 

Das Wichtigste zuerst: Auch in dieser weltweit von Unsicherheit geprägten Zeit ist unser erfahrenes Team selbstverständlich und gerade jetzt für Sie da!

 

In einer Zeit, in der Gewissheiten und bekannte Strukturen zeitweise schwinden, ist eine verlässliche Hilfe zur Krisenbewältigung notwendiger denn je, zumal sich die aktuelle Pandemielage trotz Lockerungen bis zur Entwicklung eines Impfstoffes nicht wesentlich ändern wird.

 

Bei Oberberg treffen wir Maßnahmen, um die Gesundheit von Patienten und Mitarbeitern bestmöglich zu schützen. Dies geschieht mit Augenmaß und Besonnenheit, sodass auch weiterhin bei uns eine intensive Therapie möglich ist und stattfindet. Hierzu setzen wir neben den üblichen Maßnahmen (AHA+L (Abstand, Handhygiene, Mund-Nasen-Schutz, Lüften) zusätzlich auf regelmäßige Testungen und den Einsatz von Luftreinigungsgeräten. Alle in unserem therapeutischen Konzept wesentlichen Therapien finden unter Beachtung der notwendigen Abstandsregeln und gesetzlich vorgegebenen Sicherheitsvorschriften statt, inkl. Einzel- und Gruppentherapie, chefärztliche Visitationen. Außerdem sind wir darauf bedacht, derzeit in kleineren Gruppen zu arbeiten. Die für Oberberg typische, persönliche Atmosphäre können Sie selbstverständlich auch aktuell erwarten.

 

 

 

 

Auf unserer Webseite finden Sie vorab unter dem Button Covid-19 unseren aktuellen  Risikoscreening-Fragebogen, den Sie bitte vorab ausfüllen und bei Aufnahme mitbringen.

 

Wir hoffen, Ihnen hiermit einige Ihrer sicher derzeit auftretenden Fragen beantwortet zu haben.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

PD Dr. med. Andreas Jähne

Chefarzt und Ärztlicher Direktor

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie