Therapie

Die Schematherapie (Begründer: Jeffrey Young) ist eine emotions- und erlebensorientierte Weiterentwicklung der Verhaltenstherapie und integriert dabei auch Techniken anderer Therapieschulen. Entsprechend der Annahme, dass die in der Kindheit entstandenen Muster des Erlebens, Denkens und Verhaltens („Schemata“)  das gesamte weitere Leben beeinflussen, wird in der Schematherapie zunächst mit dem Patienten gemeinsam die Brücke zwischen der Kindheit und der Gegenwart hergestellt, um Muster und hinderliche Schemata sowie deren Ursprung zu erkennen und zu bewerten. Ziel der Schematherapie ist es, die Wirkung wesentlicher ungünstiger Erlebens- und Verhaltensmuster auf die aktuelle Lebensgestaltung zu verstehen, um sie dann verändern zu können. Dabei werden verschiedene, bewährte Methoden der Einzel- und Gruppentherapie eingesetzt (u.a. Imaginationsübungen, Stuhl-Dialoge, Achtsamkeitsübungen).

Behandlungsablauf

  • eingehende körperliche und psychiatrisch-psychotherapeutische Diagnostik
  • individueller Therapieplan
  • Erarbeitung von Strategien zur Prophylaxe
  • ggf. Aufbau einer therapeutischen Nachsorge
  • ggf. Einbeziehung der Angehörigen
  • Dauer: im Regelfall 6-8 Wochen