Raucherentwöhnung

Der Genuss einer einzigen Zigarette mindert die Lebenserwartung um 7 Minuten. Das führt bei Rauchern zu einer durchschnittlichen Lebensverkürzung um 10 Jahre durch Herzkreislauf- und Krebserkrankungen.

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen eine hohe Komorbidität von Nikotinabhängigkeit, Alkoholabhängigkeit und depressiven Störungen. Einige Studien weisen auch darauf hin, dass Raucher ein erhöhtes Rückfallrisiko haben. Deshalb ist die Raucherentwöhnung ein zentrales Anliegen unseres Behandlungskonzeptes.

Patienten, die während ihres Klinikaufenthaltes auch ihre Nikotinabhängigkeit überwinden möchten, erhalten von uns

  • ausführliche Informationen zum Thema Rauchen,
  • eine gründliche Anamnese und Diagnostik bezüglich bereits bestehender körperlicher Schäden,
  • Motivationsunterstützung, das Rauchen zu beenden.

Der Entzug wird abhängig von körperlichen Begleiterscheinungen durchgeführt mit u. a.

  • Nikotinpflastern,
  • Ohr-Akupunktur am Standort Laßbruch,
  • Medikamenten (z.B. Bupropion)
  • oder mit einem „kalten Entzug“.

Tagebuchaufzeichnungen bereits in der Motivationsphase, der Aktionsphase und über die Aufrechterhaltungsphase hinaus unterstützen die Rückfallprophylaxe. Das hohe Suchtpotential von Nikotin kann mehrere Anläufe erforderlich machen, um anhaltend nikotinabstinent zu bleiben.