Nachbericht zum Symposium "MHH trifft Oberberg 2017"

Die Oberbergklinik Weserbergland veranstaltete ein Symposium mit der MHH in Hannover.

Am 06. Mai 2017 fand das erste gemeinsame Symposium der Oberbergklinik Weserbergland und der Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie der medizinischen Hochschule Hannover (MHH) statt. Mit dem Titel „MHH trifft Oberberg – Neue Entwicklungen und zukunftsweisende Therapieverfahren bei Abhängigkeitserkrankungen und Depressionen“ wurde beabsichtigt Forschungsergebnisse und Erkenntnisse zu verschiedenen Aspekten von Abhängigkeitserkrankungen und Depressionen darzustellen, die besonders in der modernen Lebensart eine Zunahme aufweisen. So wurden die Themen Medienabhängigkeit, Kaufsucht offline und via Internet, Burn-out, Depression und Abhängigkeit, Botox-Behandlung in der Psychiatrie aber auch Metakognitive Therapie und Sporttherapie besprochen.

Insgesamt waren rund 150 ärztliche und psychologisch-psychotherapeutische Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Hannover Congress Centrum (HCC). Mit dem gelungen Mix aus informativen und mitreißenden Vorträgen und Diskussionen, wurde die Basis für einen intensiven Austausch zwischen den Kolleginnen und Kollegen in den Pausen geschaffen. V.a. die modernen Behandlungsaspekte wie die Sporttherapie und ihre Bedeutung sowohl für die Behandlung aber auch Prävention von psychischen Erkrankungen, und auch neue Möglichkeiten durch Botox-Injektionen waren Gegenstand der Diskussionen. Das Symposium wurde mit einem abschließenden Get-Together und einem gemeinsamen Mittagessen abgerundet.

Die sehr positiven Rückmeldungen zur Qualität und Aktualität der Vorträge sind für uns Ansporn für den intensivierten Einsatz und Erforschung dieser Methoden in oder Oberbergklinik Weserbergland in Kooperation mit der psychiatrischen Klinik der MHH.