15. September 2014

Zukunftsdialog 2020 – 30 Jahre Oberberg

Am 22. Mai 2014 veranstaltet die Oberberg Stiftung Matthias Gottschaldt im Radialsystem in Berlin, das Jubiläumssymposium „Zukunftsdialog 2020 – 30 Jahre Oberberg Werte in der Psychosomatik und Psychotherapie. Gefeiert wird das Oberberg Modell, welches seit 30 Jahren sehr erfolgreich in den drei Oberbergkliniken Berlin Brandenburg, Schwarzwald und Weserbergland bzw. als City Konzept an 7 Standorten in Deutschland umgesetzt wird.

Wir freuen uns auf die national und international anerkannten Referenten unter der Moderation von Dr. med. Edda Gottschaldt, Prof. Ernst-Moritz Lipp, Prof. Dr. med. Götz Mundle der Oberbergstiftung und Prof. Dr. med. Michael Almeling der Oberberg Kliniken Holding GmbH. Den Festvortrag „Psychosomatik 2020: die Suche nach einem medizinisch ganzheitlichen Menschenbild“ wird Richard David Precht, Philosoph und Publizist, Berlin halten.

Programm

  • Vom Monolog zum Dialog: Psychotherapie als Wertschöpfung für die psychosomatische Medizin
    Prof. Dr. med. Wolfgang Senf, Universität Duisburg-Essen
  • Die Zukunft der achtsamkeitsbasierten Therapie – eine Frage der Werte?!
    Prof. Dr. Johannes Michalak, Universitätsklinikum Hildesheim
  • Kultur des Bewusstseins: Werteorientierung für Patienten und Therapeuten
    Prof. Dr. Dr. Harald Walach, Europa-Universität Viadrina - Institut IntraG, Frankfurt (Oder)
  • Neurobiologie und Psychotherapie: „Spiegelneurone“ in der Suchtmedizin?
    Prof. Dr. med. Falk Christoph Kiefer, Universität Heidelberg, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim
  • Suchterkrankungen bei Ärztinnen und Ärzten – Interventionskonzepte der Ärztekammern
    Dr. med. Christoph von Ascheraden, Vorstand BÄK, Leiter des Ausschusses Sucht und Drogen, Berlin
  • Integrative Gesundheitsförderung: Neue Wege zur „ansteckenden“ Gesundheit
    Prof. Dr. med. Tobias Esch, Harvard Medical School, Boston, USA, Hochschule Coburg
  • Oberberg 2020 – Zukunft und Tradition
    Prof. Dr. med. Götz Mundle, Oberberg Stiftung,
    Prof. Dr. med. Michael Almeling, Oberberg Kliniken Holding GmbH


Oberberg Stiftung Matthias Gottschaldt

Ein vorrangiges Ziel der Oberberg Stiftung Matthias Gottschaldt besteht in der Entwicklung und Unterstützung innovativer Konzepte integraler Heilkunst. Als Vision der Stiftung entsteht ein Ort, an dem in größtmöglicher Achtsamkeit „ansteckende“ Gesundheit erforscht, gelebt und gelehrt werden kann. Ein Ort, an dem Heilung möglich wird, indem unsere Spurensuche zu Ursachen führt und wir unsere Symptome als erfahrbare Zeichen begrüßen.

In dieser geistigen Grundhaltung wird die Oberberg Stiftung Matthias Gottschaldt die Behandlung von psychosomatischen Erkrankungen z.B. Sucht, DepressionAngst oder Burnouterkrankungen aus der reinen Krankenbehandlung in die Perspektive der Persönlichkeitsentwicklung hineinführen. Wir werden Räume schaffen, in denen Menschen die Angst und Scham vor ihrem seelischen Leid, ihren Sehn-Süchten und vor sich selbst überwinden können.

Durch kompetente Begleitung werden die hierfür notwendigen Transformationsprozesse initiiert und die Gesamtpersönlichkeit zur Entfaltung gebracht. Unser Ansinnen besteht darin, den Brückenschlag von Pathogenese zur Salutogenese durch Selbsttranszendenz in Wachstum und Verbundenheit aufzuzeigen.

Die Schwerpunkte der Oberberg Stiftung Matthias Gottschaldt, ehemals Deutsche Suchtstiftung Matthias Gottschaldt, sind:

  • Entwicklung, Unterstützung und Untersuchung innovativer Konzepte Integraler Heilkunst
  • Seit 20 Jahren Auslobung des Wilhelm Feuerlein Forschungspreis für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der Suchtmedizin
  • Veranstaltungen von Symposien, Expertenrunden und Gesprächsreihen zum Thema „Ärztegesundheit“
  • In Zusammenarbeit mit der Identity Foundation den zweijährig stattfinden interdisziplinären Kongress Meditation [&] Wissenschaft


Weitere Informationen unter www.oberberg-stiftung.de

 

 

Die Oberberggruppe

Die 1988 gegründete Oberberggruppe gilt als die führende deutsche Spezial-Klinikgruppe für die stationäre Behandlung von Privatpatienten mit psychischen Erkrankungen in Deutschland. Zur Oberberggruppe gehören neben den drei Oberbergkliniken (Berlin/Brandenburg, Schwarzwald, Weserbergland) drei SOMNIA Kliniken in Nordrhein-Westfalen, an den Standorten Hürth und Mönchengladbach, sowie die Rhein-Jura Klinik in Bad Säckingen, Baden-Württemberg. Die Zentralverwaltung befindet sich in Berlin sowie die Oberberg Stiftung, die sich wissenschaftlichen Themen widmet.

Im Mittelpunkt des angewandten Oberbergmodells steht die achtsame Wahrnehmung des emotionalen Profils der Patienten. Diese ist die Grundlage für einen intensiven, individuellen und innovativen Therapieprozess und ermöglicht eine nachhaltige Gesundung und die schnelle Reintegration in das Berufsleben. Die Behandlung erfolgt nach einem langjährig bewährten Therapiemodell, das sich unter anderem durch einen sehr hohen Therapeuten-Patientenschlüssel auszeichnet.

Die Basis des SOMNIA Behandlungskonzeptes ist ein ganzheitliches Menschenbild und daraus ableitend eine individuell auf jeden einzelnen Patienten abgestimmte Therapie. Medizinisch-psychiatrische Behandlungselemente werden integriert mit Methoden der analytisch- tiefenpsychologischen Psychotherapie, der Verhaltenstherapie sowie körperbezogene, systemische und kreative Methoden mit verschiedenen Entspannungsverfahren zu einer geschlossenen Vorgehensweise des gesamten therapeutischen Teams.

Im Mittelpunkt des Rhein-Jura Klinik Therapiemodells steht, dem Patienten störungsspezifisch die individuell wirksamste Therapie auf höchstem Qualitätsniveau anzubieten, um ihm so die rasche Rückkehr zu seiner früheren Leistungsfähigkeit zu ermöglichen.

Gesellschafter der Oberberg GmbH ist Odewald & Compagnie, der führende deutsche unabhängige Beteiligungspartner für etablierte, wachstumsstarke Mittelstandsunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.