Gelegen in einer der schönsten Regionen Europas ist die Oberberg Fachklinik Rhein-Jura eine private Akutklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. Bei uns finden Sie nicht nur eine ärztliche Behandlung auf höchstem Niveau, sondern auch einen Ort, der Raum zu Selbstbesinnung, Neuorientierung und zur Heilung bietet. 

1.3
ist die durchschnittliche Note für unser therapeutisches Angebot
184
Mitarbeiter, die sich um Ihr Wohlbefinden kümmern
365
Tage im Jahr sind wir für Sie da

Behandlungskonzept Allgemeines Behandlungskonzept der Oberberg Kliniken

Das allgemeine Behandlungskonzept der Oberberg Kliniken basiert auf einem ganzheitlichen Menschenbild. Bei unserer Diagnostik betrachten wir neben den körperlichen und seelischen Symptomen auch die gesamte Person: ihre Biographie, ihre Persönlichkeit und ihr soziales Umfeld. Wir arbeiten stets auf dem neuesten Stand der Wissenschaft und das in einer Atmosphäre, in der sich unsere Patientinnen und Patienten wohl und geborgen fühlen. 
 

Um bestmögliche Therapieergebnisse zu erreichen und den höchsten Qualitätsansprüchen gerecht zu werden, behandeln wir unsere Patientinnen und Patienten nach einem verbindlichen Prinzip: innovativ, intensiv und individuell.

Der Qualitätsanspruch der Oberberg Fachklinik Rhein-Jura

  1. Innovativ
    Durch den stetigen Austausch mit unseren Kooperationspartnern stellen wir höchste Qualität und Aktualität unserer Arbeit sicher. Unser hochrangig besetztes Scientific Board prüft zudem die neuesten Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis und lässt sie mit in unsere Arbeit einfließen. 

  2. Intensiv
    Bei uns erfahren Patientinnen und Patienten eine intensive Behandlung: Wöchentlich nehmen sie jeweils an drei Einzeltherapie- sowie zusätzlichen Gruppentherapiestunden und begleitenden Fachtherapien teil. Unsere Therapeutinnen und Therapeuten haben die Möglichkeit, sich für jeden einzelnen Patienten viel Zeit zu nehmen. 

  3. Individuell
    Nach sorgfältiger Anamnese erstellen wir gemeinsam mit unseren Patientinnen und Patienten ein individuelles Therapiekonzept, das auch ihr Umfeld und ihre Lebensgeschichte mit einbezieht. Dieses flexible Therapiekonzept ermöglicht es uns, die Behandlung auf die individuellen Bedürfnisse und die Erfordernisse der aktuellen Therapiephase abzustimmen.

Das Team der Fachklinik Rhein-Jura behandelt das gesamte Spektrum psychischer Erkrankungen. Zu uns kommen ganz unterschiedliche Menschen jeden Alters.
  • Junge Erwachsene   
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  • Studentinnen und Studenten 
  • Seniorinnen und Senioren 
  • Ärztinnen und Ärzte 
  • Lehrerinnen und Lehrer / Hochschuldozentinnen und -dozenten 
  • Selbstständige 
  • Leitende Angestellte 
  • Managerinnen und Manager 
  • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer 
  • Arbeitssuchende 
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im öffentlichen Dienst 
  • Polizistinnen und Polizisten / Zollbeamtinnen und –beamte  
  • Angehörige eines seelisch erkrankten Menschen 

Krankheitsbilder Wir therapieren psychische Störungen – und stärken Ihre seelische Gesundheit

Unser Behandlungskonzept umfasst eine große Bandbreite an medizinischen und psychotherapeutischen Leistungen für das gesamte Spektrum psychischer und psychosomatischer Erkrankungen. 

Die Synthese aus wissenschaftlich fundiertem Grundkonzept und patientenorientierter Behandlung hat sich als erfolgreiche Behandlungsstrategie bewährt. Daran werden wir in der Fachklinik Rhein-Jura festhalten und unser Behandlungskonzept stets anhand neuester Erkenntnisse weiterentwickeln.
Priv.-Doz. Dr. med. Andreas Jähne
Ärztlicher Direktor und Leiter der Abteilung Allgemeine Psychiatrie und Psychotherapie, Oberberg Fachklinik Rhein-Jura

Therapieangebot Unser ganzheitlicher, evidenzbasierter Therapieansatz

Zu einer erfolgreichen Therapie gehören mehrere Bausteine:

 

Je nach individueller Diagnose und Schweregrad der Krankheit kombinieren wir bewährte und innovative psychotherapeutische, pharmakologische und weitere Behandlungsverfahren – wie beispielsweise bewegungs- und kreativ-therapeutische Bausteine. Außerdem arbeiten wir eng mit Ärzten vielfältiger Fachrichtungen und Kliniken hier vor Ort zusammen, um unseren Patientinnen und Patienten eine umfassende medizinische Betreuung bieten zu können. 

 

Die Therapiemaßnahmen setzen sich aus verschiedenen Bereichen zusammen:

  1. Mindfulness-Based Cognitive Therapy (MBCT)
    Zu Deutsch: “Achtsamkeitsbasierte Kognitive Therapie“) trainiert die innere Ruhe und Gelassenheit des Patienten, was dem Genesungsprozess zugutekommt. Die ständige Belastung durch Stress kann verschiedene und teilweise schwere gesundheitliche Folgen haben. Achtsamkeitsbasierte Entspannungstechniken wirken dem entgegen und verhelfen dem Patienten zu einer bewussten Wahrnehmung und Entspannung.
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  2. Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) 
    Die Akeptanz und Commitment Therapie („act“ als ganzes Wort gesprochen, wie das engl. Wort „act“ für Handeln) ist ein verhaltensanalytischer Therapieansatz, der darauf abzielt, Vermeidungsverhalten in Bezug auf unangenehme Erlebnisweisen abzubauen und wertebezogenes, engagiertes Handeln aufzubauen. 
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  3. Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy (CBASP) 
    Das „Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy“ – kurz CBASP – geht davon aus, dass bei Menschen, die an einer chronischen Depression leiden, eine Entwicklungsblockade vorliegt, deren Ursache eine Folge von Misshandlung, früher Verlusterfahrung oder emotionaler Vernachlässigung ist. Durch frühe schwierige Lebenserfahrungen haben Betroffene nicht gelernt, für ihre zwischenmenschlichen Bedürfnisse zu sorgen. Daher fehlen  ihnen Fertigkeiten in diesem Bereich.  Die Folgen sind ein chronisch niedriger Selbstwert, eine generalisierte Hoffnungslosigkeit, Gedächtnis- und Erinnerungsprobleme, die mangelnde Fähigkeit zum genauen Beobachten und zur Selbstwahrnehmung sowie eine mangelhafte Erfahrungsverarbeitung. 
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  4. Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT) 
    Die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT) wurde in den achtziger Jahren von Marsha M. Linehan als störungsspezifisches Konzept zur Behandlung von chronisch suizidalen PatientInnen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) entwickelt. Die DBT ist ein hochwirksames Therapieverfahren das dazu Patienten dabei hilft schädliches Verhalten abzubauen. Trainiert werden Fertigen im Umgang mit Anspannung oder schwierigen Gefühlen.  Ziel ist selbst mehr und mehr Einfluss auf das eigene Befinden nehmen zu können und für das Leben in die eigenen Hände zu nehmen. 
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  5. Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR) 
    Eye Movement Desensitization and Reprocessing, EMDR, ist eine etablierte Psychotherapiemethode, die primär zur Behandlung von Traumafolgestörungen eingesetzt wird.  Vereinfacht gesagt geht es in der EMDR darum, sich traumatischen Erlebnissen in geschützter therapeutischer Umgebung zu nähern, damit diese ihren Schrecken und ihre Macht über das Leben der Patienten Schritt für Schritt verlieren. In der EMDR werden dazu die so genannten „geleiteten Augenbewegungen“ zur Hilfe genommen, d.h. dass die Patientinnen und Patienten während des Gesprächs den Fingern der Therapeuten mit ihren Augen folgen, während diese ihre Hand abwechselnd nach rechts und links bewegen. Die Anwendungsmöglichkeiten von EMDR reichen jedoch weit darüber hinaus. EMDR basiert darauf, dass jeder Mensch über eine natürliche Fähigkeit zur Informationsverarbeitung verfügt, mittels derer er belastende Erfahrungen verarbeiten kann. 
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  6. Interpersonelle Therapie (IPT) 
    Die Grundidee der IPT ist, dass sich psychische Erkrankungen immer in einem sozialen Umfeld, in Zusammenhang mit zwischenmenschlichen Beziehungen entwickeln. Zum einen, weil menschliche Beziehungen (oder auch Verluste, Änderungen des sozialen Status durch berufliche Änderungen etc.) belastend sein können, zum anderen, weil psychische Erkrankungen wiederum einen Effekt auf die Beziehungen eines Menschen haben. Die IPT setzt also direkt an der aktuellen sozialen Lebenssituation an und sucht Möglichkeiten, wie diese verbessert werden kann. 
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  7. Imagery Rescripting and Reprocessing Therapy (IRRT) 
    Im Rahmen der IRRT werden belastende Lebenserfahrungen mit Begleitung des Psychotherapeuten in der Vorstellung erneut durchlebt und es werden den schwierigen Erlebnissen neue, hilfreiche Vorstellungsbilder entgegengesetzt, mit denen die belastenden Ereignisse „überschrieben“ werden. So verlieren die belastenden Erinnerungen ihren Schrecken und die Macht über das Erleben der betroffenen Person.  
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  8. Schematherapie 
    Als Schema wird ein typisches Muster von Gefühlen, Gedanken und Empfindungen bezeichnet, die unser Verhalten steuern. Es wird in der Kindheit erlernt und dient dazu, die wichtigsten psychischen Grundbedürfnisse eines Menschen zu befriedigen, etwa das Bedürfnis nach sicheren Bindungen bzw. zufriedenstellenden Beziehungen oder das Bedürfnis nach Autonomie. Wurden die Grundbedürfnisse in der Kindheit jedoch häufig nicht befriedigt, können ungünstige Schemata entstehen, die sich langfristig negativ auf das Leben des Betroffenen und auf seine Beziehungen zu anderen Menschen auswirken. Die Schematherapie ist vor allem für die Behandlung von Persönlichkeitsstörungen und anderen chronifizierten psychischen Krankheiten geeignet. 
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  9. Verhaltenstherapeutische (kognitive) Therapien 
    Die kognitiv-verhaltenstherapeutischen Therapien setzen vor allem an zwei Bereichen an: An den Gedanken eines Menschen, die ihn negativ beeinflussen, was er selbst oft nicht bewusst bemerkt und an dem daraus folgenden Verhalten. Es geht also darum, mit Hilfe des Einzeltherapeuten eigene Gedankenmuster zu finden und zu analysieren und dann zu überprüfen, wie diese Gedanken das eigene Verhalten beeinflussen. Im nächsten Schritt wird dann am Aufbau von neuem Verhalten gearbeitet, das weniger schädlich ist und dem betroffenen Menschen erlaubt, seine Lebensziele auf gesunde Art weiterzuverfolgen. 
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  1. Psychopharmakotherapie 
    Bei den meisten psychischen Störungen unterstützt eine medikamentöse Behandlung die Psychotherapie in ihrer Wirkung und führt so schneller zur Genesung. Inwiefern Psychopharmakotherapie bei der Behandlung eingesetzt wird, hängt immer vom jeweiligen Patienten und seinem individuellen Krankheitsbild ab. Wir prüfen mit Ihnen gemeinam, ob und welches Medikament notwendig und für die aktuelle Zielsetzung passend ist. 

  2. Lichttherapie 
    Die nebenwirkungsarme Lichttherapie ist ein Verfahren, das sich besonders zur Behandlung von Depression („saisonal abhängige Depression“, „Winterdepression“) und Schlafstörungen eignet. Die Wirksamkeit ist wissenschaftlich nachgewiesen. Die Lichttherapie wird zumeist als physiologische Ergänzung in einem komplexen Behandlungsspektrum angewandt. 

  3. Wachtherapie
    Therapeutischer Schlafentzug kann bei Psychopharmako- und Psychotherapien unterstützend wirken. Er wird üblicherweise im Rahmen einer stationären Behandlung durchgeführt und eignet sich dabei vor allem für depressive Patientinnen und Patienten, die unter einem extremen Morgentief oder starken Schlafstörungen leiden. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen zweifelsfrei, dass therapeutischer Schlafentzug einen stimmungsaufhellenden Effekt hat. 

  4. Stimulationsverfahren 
    Obwohl die affektiven Erkrankungen, insbesondere Depressionen, insgesamt als gut therapierbar gelten, gibt es nicht wenige Patienten, die auf eine kombinierte Pharmako- und Psychotherapie nicht befriedigend ansprechen. Für diese Patientengruppe bieten sich die so genannten Stimulationsverfahren wie die Elektrokonvulsionstherapie (EKT), die repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) und die Vagusnervstimulation (VNS) als sichere, effektive und alternative Therapiestrategien an. Hierbei werden durch einen äußeren magnetischen oder elektrischen Reiz bestimmte Gehrinregionen in ihrer Funktion angeregt und so ein antidepressiver Effekt erzielt.

Eine stationäre Psychotherapie kann manchmal harte Arbeit bedeuten, was jedoch gerade auf diejenigen Patientinnen und Patienten, die aufgrund ihrer Krankheitsbilder nur schwer in der Lage sind, einfach einmal „abzuschalten“ oder die „Seele baumeln zu lassen“, zunächst sehr belastend wirken kann. Deshalb ist es uns ausgesprochen wichtig, dass unsere Patienten neben ihrem intensiven psychotherapeutischen Programm genügend Zeit zur Entspannung bekommen, um bewusst die Hektik, den Stress und viele andere störenden Einflüsse ihres bisherigen Alltags hinter sich zu lassen; um „runterzukommen“ und sich auf das Wichtigste in ihrem Leben konzentrieren zu können: auf sich selbst. 

 

Mehr über Entspannungsverfahren erfahren

Wir können unseren Patientinnen und Patienten versichern, dass sie in allen Fachkliniken der Oberberg Gruppe immer die bestmöglichen evidenzbasierten Therapien erhalten, die den modernsten medizinischen Standards entsprechen und dabei ganz auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind – in einer erstklassigen Umgebung, die von einer herzlichen Atmosphäre aus Achtsamkeit und Zugewandtheit geprägt wird. 

 

Dazu gehören selbstverständlich auch die vielen speziellen unterstützenden Behandlungsverfahren, die den Genesungsprozess, der durch die eigentliche Psychotherapie erreicht werden soll, nachhaltig unterstützen: 

 

  • Aromatherapie 
  • Körperpsychotherapie 
  • Körpertherapien wie beispielsweise: Yoga und Eutonie 
  • Kreativtherapien 
  • Musiktherapie 
  • Sport- und Bewegungstherapien 
  • Sozialcoaching und –therapie 
  • Tiergestützte Therapien 

 

Mehr über Fachtherapien erfahren

Unser Team Erfolgreiches Teamwork

Das Rückgrat unserer Klinik bilden die Menschen, die hier arbeiten: engagierte, motivierte und sehr gut ausgebildete Ärzte, Pflegekräfte, Psychotherapeuten und Mitarbeiter weiterer medizinischer Berufe. Zu diesem Team zählen ebenso die Mitarbeiter der Verwaltung, Reinigung, Haustechnik und Küche. All diese Menschen sorgen dafür, dass Sie auf höchstem Niveau betreut und versorgt werden – und Sie sich damit auf sich und Ihre Genesung konzentrieren können. 

Medizin und Verwaltung arbeiten eng und vertrauensvoll zusammen, um ein optimales Umfeld für die Genesung unserer Patienten zu ermöglichen. Die duale Leitung der Oberberg Fachklinik Rhein-Jura teilen sich der Ärztliche Direktor Priv.-Doz. Dr. med. Andreas Jähne und die Kaufmännische Direktorin, Sabine Pirnay-Kromer.

 

Priv. Doz. Dr. med. Andreas Jähne 

Ärztlicher Direktor

Details

 

Sabine Pirnay-Kromer 
Kaufmännische Direktorin 

Details

 

Dr. med. Muzaffer Arkac 

Stv. Ärztlicher Direktor

 

Dr. phil. Dipl.Psych. Sonja Wahl 

Psychologische Leitung 

 

Anne Leonhardt-Schmidt 

St. Psychologische Leitung 

 

Dr. Franziska Jungwirt 
Assistenzärztin 

 

Lisa Netscher 
Psychologin 

 

Karin Sigel 

Ergotherapeutin, Yogalehrerin BDY/EYU, zertifizierte Bogentherapeutin 

 

Traude Weindl 
Fachtherapeutin Eutonie Pädagogin 

 

Brigitte Fasching 

Leitung Abrechnung, Medizin- und Erlösmonitoring

 

Heinz Frommherz 
Küchenleiter 

 

Marcel Zellweger 
Haustechnikleiter 

 

Chudoba Arvid 
Haustechnik 

 

Roswitha Zelger 
Sekretariat ärztliche Direktion 

 

Jennifer Blattmann 
Abrechnung 

 

Fabienne Kaiser  
Arztsekretariat

 

Anne Kames  
Patientenverwaltung 

 

Jasmin Märtz 
Abrechnung  

 

Hannah Rohde  
Assistentin der Kaufmännischen Direktorin 

 

Sandra Schmidt  
Arztsekretariat 

Aufnahme Informationen zur Aufnahme

Die Oberberg Fachklinik Rhein-Jura ist eine private Akutklinik im Sinne des § 107(1) SGB V und führt ausschließlich Krankenhausbehandlungen im Bereich Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie durch. Rehabilitations- oder Kuraufenthalte sind in unserem Hause nicht möglich. Aufgenommen werden Privatversicherte, Beihilfeberechtigte und Selbstzahler. Manche gesetzliche Krankenkassen geben in Einzelfallentscheidungen Kostenzusagen für unsere Klinik, bitte fragen Sie vorab bei Ihrer Kasse nach. 

 

Wir beraten Sie gerne über Aufnahmemodalitäten, Therapiekonzepte, Behandlungsschwerpunkte sowie die Ausstattung unserer Klinik. Darüber hinaus ist jederzeit kurzfristig ein unverbindliches Vorgespräch möglich. Einen Termin können Sie telefonisch unter +49 7761 911911-5 oder über unser Kontaktformular vereinbaren. 

Beim ausführlichen ärztlichen Aufnahmegespräch erfolgt eine diagnostische Einschätzung mit individueller Therapieplanung. Die Dauer des stationären Aufenthalts richtet sich nach der Schwere der Erkrankung. Sollte eine weitergehende somatische Diagnostik wie z. B. Laboruntersuchungen, EKG, EEG, CT oder MRT erforderlich sein, ist diese ebenfalls bei uns möglich. 
 
Zur Optimierung der Behandlung bitten wir Sie, Ihre bisherigen Untersuchungsbefunde und Behandlungsunterlagen mitzubringen. 

Eine Akutaufnahme ist jederzeit kurzfristig möglich. Um eine Kostenübernahme durch eine private Krankenversicherung oder die staatliche Beihilfe zu erreichen, ist die medizinische Notwendigkeit einer akuten stationären Krankenhauseinweisung möglichst durch einen 

  • Facharzt der Bereiche Psychiatrie, Psychosomatik oder Psychotherapie 
  • Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
  • Facharzt für Psychosomatische Medizin 
  • Anderer Facharzt mit Zusatzbezeichnung Psychotherapie 
  • Facharzt für Nervenheilkunde 
  • Facharzt für Neurologie oder 
  • psychologischen oder ärztliche Psychotherapeuten nachzuweisen

Ansprechpartner Sie können sich jederzeit vertrauensvoll an uns wenden

Sie haben weitere Fragen? Egal, ob Sie etwas zu unserem Therapieangebot, zur Kostenübernahme oder der Zimmerausstattung wissen möchten, zögern Sie nicht, Kontakt mit uns aufzunehmen. Wir helfen Ihnen gerne weiter und sind zu jeder Tages- und Nachtzeit für Sie erreichbar. 

 

Telefon: +49 7761 911911-0

Schreiben Sie uns

 

 

Räumlichkeiten Nehmen Sie sich den Raum, den Sie brauchen

Wir sind davon überzeugt: Nur ein Ort, an dem man sich wohl fühlt, bietet Raum zur Selbstbesinnung, Neuorientierung und zur Heilung. Unsere Fachklinik bietet nicht nur ein angenehmes Ambiente, sondern auch eine Atmosphäre der Achtsamkeit und des Respekts. Sie ist ein Ort, an dem Platz zum Rückzug, aber auch zum Austausch ist.

In unserer Klinik bieten wir komfortable Einzel-, Doppel- oder Dreibettzimmer an.  

 

Die Ausstattung: 

  • Dusche und WC 
  • Fernseher 
  • Telefon (gebührenpflichtig)  
  • Balkon 
     

Wer es bei der Zimmerausstattung noch ein bisschen hochwertiger mag, kann das Komfort PLUS-Angebot in Anspruch nehmen: Die Zimmer sind geräumiger und individueller gestaltet. Sie besitzen einen großen Flatscreen, ein Queensize-Bett und ein luxuriöses Bad. In einer etwas ruhigeren Lage genießen unsere Patienten und Patientinnen eine herrliche Aussicht. 

In Ihrer Freizeit können Sie verschiedene Aufenthaltsräume mit kostenlosem W-LAN Zugang nutzen. Dort liegen auch Tageszeitungen, Magazine, Bücher und Spiele sowie DVD-Player bereit.  Das Patientenbistro lädt zum längeren Verweilen und zum Austausch mit anderen Gästen unserer Klinik ein. Darüber hinaus stehen Computerarbeitsplätze mit Druckern zur Verfügung. 

Alle Therapieräume sind freundlich eingerichtet, verfügen über Tageslicht und sind entsprechend der dort stattfindenden Therapien ausgestattet. 

 

Speziell ausgestattet Therapieräumen gibt es z. B. für:   

  • Ergotherapie 
  • Gestaltungstherapie 
  • Musiktherapie 
  • Bewegungstherapie  
  • Entspannungstherapie
     

Unsere Klinik verfügt unter anderem über eine hauseigene Sporthalle und ein Schwimmbad. 

 

Für Vorträge und Seminare steht ein separater Tagungsraum zur Verfügung. 

Ernährung Essen für Körper und Seele

Wie wichtig die richtige Ernährung für die Gesundheit ist, ist keine Erkenntnis der Moderne. Schon Hippokrates, der berühmteste Arzt der Antike, behauptete: „Eure Nahrungsmittel seien eure Heilmittel“. Was wir essen, beeinflusst Körper und Seele gleichermaßen. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist daher ein wichtiger Baustein in unserem Behandlungskonzept.  

 

Bei uns kümmern sich Küchenchef Heinz Frommherz und sein Team um einen ausgewogenen und abwechslungsreichen Speiseplan. Zu den Hauptmahlzeiten können Sie zwischen verschiedenen Menüs, kalten und warmen Speisen wählen. Unsere Küche ist von regionalen und saisonalen Zutaten geprägt. Alle Mahlzeiten werden vom Küchenteam frisch zubereitet. Und auch auf spezielle Essenswünsche sind wir eingestellt – egal ob vegan, gluten- oder lactosefrei. 

 

Heinz Frommherz war in namhaften Restaurants tätig, bevor er die Küchenleitung in der Fachklinik Rhein-Jura übernahm. Das Essen ist also nicht nur gesund, sondern auch lecker. Wenn Sie während Ihres Aufenthalts bei uns mehr über das Thema Ernährung erfahren oder Ihre Essverhalten umstellen wollen, unterstützen Sie unsere Ernährungsexperten.  

Freizeit und Umgebung In der Natur Ruhe und Kraft finden – für Körper und Seele

Eingebettet zwischen Südschwarzwald und Schweizer Jura liegt die Fachklinik Rhein-Jura in Bad Säckingen. Die idyllische Gegend im Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Schweiz gilt als eine der schönsten Regionen Europas.  

 

Kulturdenkmäler, wunderschöne Landschaften oder Cafés und Einkaufsmöglichkeiten: Die Umgebung der Fachklinik Rhein-Jura hat einiges zu bieten. Bad Säckingen, die weltbekannte Trompeterstadt besticht durch seine romantische Altstadt und seine jahrhundertealte Holzbrücke über den Rhein.  Die Weltstädte Basel und Zürich, die historischen Städte Colmar und Freiburg, der Bodensee und Europas höchster Wasserfall in Schaffhausen sind für einen Tagesausflug schnell mit Auto oder Zug zu erreichen. Wer die Natur liebt, kann vor den Türen der Klinik am Bergsee oder auf den Höhenzügen des Südlichen Schwarzwalds verweilen.  

 

Ob in der umliegenden Natur oder auf dem Klinik-Gelände: Wir bieten ein großes Bewegungs- und Sportangebot: 

  • Schwimmbad 

  • Fitnessstudio 

  • Kletterpark 

  • Wandern 

  • Boxen 

  • Basketball 

  • Turnen 
  • Gymnastik 
  • Waldbaden (Shinrin Yoku) 
  • Mountainbiking 
  • Bogenschießen 

Aktuelles Veranstaltungen und Neuigkeiten

Hier finden Sie Presseberichte, Hintergrundartikel, Interviews und weitere News rund um die Fachklinik Rhein-Jura. 

Alle Neuigkeiten

Anfahrt & Adresse Willkommen an der Oberberg Fachklinik Rhein-Jura

Unsere Klinik ist gut zu erreichen – ob mit Auto, über die Flughäfen in Basel und Zürich oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Dennoch soll die Klinik ein Ort der Ruhe sein. Um Motorengeräusche und Abgase zu minimieren, gibt es an der Fachklinik Rhein-Jura nur eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen. Wir empfehlen daher die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Gerne holen wir Sie auch vom Bahnhof ab. 

Oberberg Fachklinik Rhein-Jura 

Schneckenhalde 13  
79713 Bad Säckingen 

Telefon +49 7761 911911-0

Fax: +49 7761 5600-105

 

 

Zum Routenplaner (Google Maps)

Fragen & Antworten Häufig gestellte Fragen & Antworten

Sie haben Fragen? Einige wichtige Themen haben wir hier bereits für Sie aufgelistet. Sollten die Antworten auf Ihre Fragen nicht dabei sein, rufen Sie uns doch einfach an oder schreiben uns.  

Gibt es feste Aufnahme-/Entlass-Tage? 

Feste Aufnahme- und Entlasstage gibt es bei uns nicht. Wir richten uns hier nach Ihnen. Wir würden eine Aufnahme unter der Woche (bestenfalls Mo-Do) aber empfehlen, damit eine umfassende medizinische und therapeutische Betreuung von Beginn an sichergestellt ist. 

 

Wie lang sind die Wartezeiten in ihrer Klinik? 

Meistens innerhalb der nächsten 10 Tage. In dringenden Fällen auch sofort. Eine schriftliche Terminbestätigung folgt umgehend. 

 

Wer kann mich einweisen? 

Facharzt für Psychiatrie, Psychosomatik, psychotherapeutische Medizin oder Nervenheilkunde 

Falls kein FA bisher aufgesucht wurde, können wir einen vermitteln. Im akuten Notfall kann auch der Hausarzt überweisen. 

EW-Schein bitte mitbringen und NICHT an die KV verschicken. 

EW-Schein darf max. 48h alt sein. 

 

Kann ich vom Bahnhof abgeholt werden? 

Ja. Taxi 3000 nehmen, sagen „zur Rhein-Jura Klinik Pauschale“. Erstattung des Fahrtpreises gegen Beleg an der Rezeption. 

 

Wo kann ich parken? 

Am besten ohne PKW anreisen, da es eine begrenzte Anzahl an Parkmöglichkeiten gibt. Vor Ort stehen Parkplätze zur Verfügung. Belegung nach Verfügbarkeit. Alternativ kann auch ein Parkplatz gemietet werden für 3 €/Tag. Keine Vorreservierungen. 

 

Gibt es auf den Zimmern die Möglichkeit, Wertgegenstände wegzuschließen? 

Ja, unsere Zimmer sind mit einem Safe ausgestattet. 

 

Kann ich Besuch bekommen? 

Jederzeit, der Besuch kann auch bei uns gegen Entgelt übernachten und am Essen teilnehmen. 

 

Kann ich am Wochenende nach Hause fahren? 

Prinzipiell ja, Beurlaubungen sind auch unter der Woche möglich und werden mit dem Therapeuten besprochen, ist Teil der Behandlung, um Erlerntes zu Hause anzuwenden. 

 

Habe ich ein Ein-Bett-Zimmer? 

Die Zimmerkategorie hängt davon ab, welche Unterbringung durch Ihre Krankenversicherung abgedeckt ist. Gegen eine Aufzahlung können Sie wahlweise auch eine höhere Zimmerkategorie bekommen. Gerne eruieren wir mit Ihnen gemeinsam die Kostendeckung für ein Einzelzimmer durch Ihre Krankenkasse oder zeigen Ihnen gegebenenfalls Möglichkeiten der Zuzahlung für diese Wahlleistung auf. 

 

Muss ich meine Medikamente mitbringen? 

Bei chronischer Erkrankung bitte Medikamente in ausreichender Menge mitbringen. Alles andere bekommen Sie von uns, genaueres bitte mit dem Aufnahmearzt absprechen. 

Sind Sie eine Reha Klinik? 

Nein, wir sind eine Akutklinik für psychiatrische und psychosomatische Erkrankungen. Die Krankenkassen sind Kostenträger, nicht die Rentenversicherungen. 

 

Welche Behandlungsschwerpunkte haben Sie? 

Erkrankungen, die mit psychotherapeutischen Verfahren gut behandelt werden können, Stressfolgeerkrankungen, Depression, Angststörungen, Schmerzzustände, Suchterkrankungen, Schlafstörungen, Zwangsstörungen 

 

Führen Sie Entzugsbehandlungen durch? 

Wir sind keine Entwöhnungsklinik für Suchterkrankungen, können aber im Rahmen einer psychiatrischen Therapie auch Alkohol- und Benzodiazepin-Entzugstherapien durchführen und haben große Erfahrung damit. 

 

Wann beginnen die Therapien? 

Sie werden von Beginn an ärztlich und therapeutisch betreut. Gemeinsam mit Ihrem Einzeltherapeuten entscheiden Sie dann zu Beginn Ihres Aufenthalts, welche weiteren Therapieangebote sinnvoll sind. In Einzelfällen kann es passieren, dass Patienten auf bestimmte begehrte Therapien (z.B. Bogenschießen o.ä.) einige Zeit warten müssen. In diesem Fall bekommen Sie von unseren Therapeuten Alternativen für die „Wartezeit“ angeboten. 

 

Wie sieht ein Beispiel-Therapieplan aus? 

Wir nehmen uns zu Beginn der Behandlung viel Zeit, um unsere Patienten genau kennenzulernen und erarbeiten dann einen individuellen passgenauen Therapieplan für jeden Patienten. Die einzelnen Therapiepläne unterscheiden sich deshalb stark voneinander. 

Jeder Patient hat bei uns wöchentlich 3 Einzelgespräche mit seinem Therapeuten. Hinzu kommen je nach Bedarf eine Kombination aus psychotherapeutischen Gruppentherapien (i.d.R. ca. 4-6 pro Woche), Sport-, Bewegungs-, Ergo- und Musiktherapie, Ernährungs- oder Sozialberatung, Arztvisiten und Pflegegespräche. 

 

Behandeln Sie Patienten unter 18 Jahren? 

In Einzelfällen können 17-Jährige behandelt werden. Das muss mit dem Aufnahmearzt besprochen werden. 

 

Gibt es nächtliche Zimmerkontrollen? 

Es hat sich gezeigt, dass ein Nachtdurchgang in unserer Klinik von den meisten Patienten als sehr positiv wahrgenommen wird. Unsere Pflege kontrolliert dabei weniger die Anwesenheit als die Befindlichkeit der Patienten und kann bei Bedarf in Krisensituationen beistehen und unterstützen.

Wie hoch ist Ihr Tagessatz? 

477 € Tagessatz 

70 € Zwei Bett Zimmer Zuschlag 

95 € Ein Bett Zimmer Zuschlag 

 

Brauche ich eine Kostenübernahmeerklärung von der Krankenversicherung? 

Nein, als privat versicherter reicht eine Akuteinweisung (Verordnung von Krankhausbehandlung). Wir beantragen die Kostenübernahme von uns aus. Eine Kostenzusage wird nach unserer Erfahrung in 99% aller Fälle von der Versicherung erteilt. Sollte dies aus irgendeinem Grund nicht geschehen, obwohl Sie so versichert sind, wie bei uns angegeben, erlassen wir Ihnen die Kosten der ersten Behandlungstage (max. 14 Tage, in dieser Zeit haben wir das geklärt). 

 

Können Sie direkt mit der Kasse abrechnen? 

In der Regel bei den meisten privaten Krankenkassen und bei der Beihilfe Baden-Württemberg. 

 

Meine Beihilfe übernimmt nicht die vollen Kosten. Wieviel muss ich zuzahlen? 

In der Regel keine Zuzahlung, auch wenn nur Zweibettzimmer versichert ist, dies ist aber von Beihilfe zu Beihilfe unterschiedlich. Wir haben ca. 65% Beihilfepatienten und somit bereits große Erfahrung gesammelt.