Das denkmalgeschützte ehemalige Wasserschloss bietet neben seinem besonderen Flair zahlreiche Möglichkeiten zum Rückzug in die Natur. Die herzliche Atmosphäre in der Klinik, das gepflegte Ambiente und die individuelle therapeutische Unterstützung helfen unseren Patientinnen und Patienten auf ihrem Weg zu einer vollständigen und dauerhaften Heilung. 

24
vollstationäre Behandlungsplätze
10
tagesklinische Behandlungsplätze
1
tägliche Visite durch unsere Ärzte und Therapeuten

Behandlungskonzept Allgemeines Behandlungskonzept der Oberbergkliniken

Das allgemeine Behandlungskonzept der Oberbergkliniken basiert auf einem ganzheitlichen Menschenbild. Bei unserer Diagnostik betrachten wir neben den körperlichen und seelischen Symptomen auch die gesamte Person: ihre Biographie, ihre Persönlichkeit und ihr soziales Umfeld. Wir arbeiten stets auf dem neuesten Stand der Wissenschaft und das in einer Atmosphäre, in der sich unsere Patientinnen und Patienten wohl und geborgen fühlen. 

 

Um bestmögliche Therapieergebnisse zu erreichen und den höchsten Qualitätsansprüchen gerecht zu werden, behandeln wir unsere Patientinnen und Patienten nach einem verbindlichen Prinzip: innovativ, intensiv und individuell.

Der Qualitätsanspruch der Oberberg Fachklinik Mönchengladbach

  1. Innovativ 
    Durch den stetigen Austausch mit den Kooperationspartnern der Fachklinik Mönchengladbach wie der Köln-Bonner Akademie für Psychotherapie stellen wir höchste Qualität und Aktualität unserer Arbeit sicher. Unser hochrangig besetztes Scientific Board prüft zudem die neuesten Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis und lässt sie mit in unsere Arbeit einfließen. 

  2. Intensiv 
    Bei uns erfahren Patientinnen und Patienten eine intensive Behandlung: Wöchentlich nehmen sie jeweils an drei Einzeltherapie- sowie zusätzlichen Gruppentherapiestunden teil. Unsere Therapeutinnen und Therapeuten betreuen im Schnitt zwei bis drei Patientinnen und Patienten – dieser Schlüssel garantiert eine sorgfältige Auseinandersetzung unserer Fachkräfte mit jeder einzelnen Person. 

  3. Individuell 
    Nach sorgfältiger Anamnese erstellen wir gemeinsam mit unseren Patientinnen und Patienten ein individuelles Behandlungskonzept, das auch ihr Umfeld und ihre Lebensgeschichte mit einbezieht.

Das Team der Fachklinik Mönchengladbach behandelt das gesamte Spektrum psychischer Erkrankungen. Unter anderem vertrauen uns Menschen aus den folgenden Personengruppen:
  • Seniorinnen und Senioren 
  • Ärztinnen und Ärzte 
  • Angehörige eines seelisch erkrankten Menschen 
  • Junge Erwachsene 
  • Studentinnen und Studenten 
  • Selbstständige 
  • Leitende Angestellte 
  • Managerinnen und Manager 
  • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer 
  • Arbeitssuchende 
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im öffentlichen Dienst 
  • Leistungssportlerinnen und Leistungssportler 
  • (Werdende/r) Mutter oder Vater 

Krankheitsbilder Wir therapieren psychische Störungen – und stärken Ihre seelische Gesundheit

Unser Behandlungskonzept umfasst eine große Bandbreite an medizinischen und psychotherapeutischen Leistungen für das gesamte Spektrum psychischer und psychosomatischer Erkrankungen. 

  • Depression 
  • Burnout 
  • Stress- & Traumafolgestörungen (inkl. PTBS) 
  • Angststörung 
  • Sucht- & Abhängigkeitserkrankungen 
  • Zwangsstörung 
  • Borderline und andere Persönlichkeitsstörungen  
  • Schlafstörungen  
  • Psychose 
  • Essstörungen 
  • Somatoforme Störungen (inkl. Chronische Schmerzen)  
  • Entzugsbehandlungen/ Entgiftung 
  • Neurosen  
  • Demenzen  
  • Schmerz-Syndrome  
  • Organisch bedingte seelische Störungen/ organisches Psychosyndrom  
  • Lebenskrisen  
Die ruhige Lage unserer Klinik inmitten der Natur stellt einen wichtigen Faktor des Wohlbefindens bei der Behandlung aller unserer Patienten dar, insbesondere hilft es Personen, die unter Reizüberflutung und in Folge dessen unter Schlafstörungen leiden.
Dr. med. (I) Michael Baldus
Chefarzt der Oberberg Fachklinik Mönchengladbach

Therapieangebot Unser ganzheitlicher, evidenzbasierter Therapieansatz

Zu einer erfolgreichen Therapie gehören mehrere Bausteine: Je nach individueller Diagnose und Schweregrad der Krankheit kombinieren wir bewährte und innovative psychotherapeutische, pharmakologische und weitere Behandlungsverfahren – wie beispielsweise bewegungs- und kreativ-therapeutische Bausteine. Die Therapiemaßnahmen setzen sich aus verschiedenen Bereichen zusammen: 

  1. Analytische und tiefenpsychologisch fundierte Therapien
    Psychodynamische und tiefenpsychologisch fundierte Therapien sind wissenschaftlich anerkannt und werden bei zahlreichen Störungsbildern angewandt; vor allem bei Angststörungen und Depressionen, sogenannten funktionell-psychosomatischen Beschwerden und dissoziativen Störungen. Neben sogenannten „Fokaltherapien“ (fokussierende Kurzzeittherapien), die zur Behandlung aktueller Beschwerden und akuter Störungsbilder geeignet sind, ist die Domäne der psychodynamischen Psychotherapien (vor allem der klassischen Psychoanalyse) vor allem die langfristige und nachhaltige Veränderung chronifizierter und „festgefahrener“ Muster und Zustände im Rahmen von Langzeittherapien (häufig > 1 Jahr). Die Therapieverfahren haben sich auch bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen wie auch bei älteren Patienten („jenseits der Lebensmitte") bewährt.
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  2. Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR) 

    Eye Movement Desensitization and Reprocessing,EMDR ist eine etablierte Psychotherapiemethode, die ihren Ursprung in der Psychotraumatherapie hat. 
    Die Anwendungsmöglichkeiten von EMDR reichen jedoch weit darüber hinaus. EMDR basiert darauf, dass jeder Mensch über eine natürliche Fähigkeit zur Informationsverarbeitung verfügt, mittels dessen er belastende Erfahrungen verarbeiten kann.

    Zentrales Element der EMDR-Therapie sind die geleiteten Augenbewegungen – auch bilaterale Stimulation genannt: Die Patientin bzw. der Patient folgt den Fingern der Therapeutin mit seinen Augen, während diese ihre Hand abwechselnd nach rechts und links bewegt. Die Augenbewegungen des Klienten sind mit den Augenbewegungen im REM-Schlaf vergleichbar – der Phase des Schlafes, in der die Geschehnisse des Tages verarbeitet werden. Alternativ zu den Handbewegungen kann der Therapeut Töne einsetzen oder die Handrücken der Patientin berühren. 
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  3. Interpersonelle Therapie (IPT) 

    Ursprünglich wurde die IPT für Depressionen entwickelt, psychische Störungen werden als multifaktoriell bedingte Erkrankungen konzeptualisiert (medizinisches Modell), die sich stets in einem interpersonellen Kontext entwickelt (biopsychosozialer Ansatz). 

    Die therapeutische Arbeit setzt auf der Grundlage der interpersonellen Theorie (Sullivan) und der Bindungstheorie (Bowlby) an aktuellen Lebensbezügen und Beziehungsaspekten (Partnerschaft, Rollenveränderungen etc.) des Betroffenen an, die im Zusammenhang zur Symptomatik oder Störungen stehen. Durch korrigierende Erfahrungen und Einsichten werden interpersonelle Beziehungen oder deren Bewertung positiv verändert.
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  4. Schematherapie
    Als Schema wird ein typisches Muster von Gefühlen, Gedanken und Empfindungen bezeichnet, die unser Verhalten steuern. 
    Es wird in der Kindheit erlernt und dient dazu, die wichtigsten psychischen Grundbedürfnisse eines Menschen zu befriedigen, etwa das Bedürfnis nach sicheren Bindungen bzw. zufriedenstellenden Beziehungen oder das Bedürfnis nach Autonomie. Wurden die Grundbedürfnisse in der Kindheit jedoch häufig nicht befriedigt, können ungünstige Schemata entstehen, die sich langfristig negativ auf das Leben des Betroffenen und auf seine Beziehungen zu anderen Menschen auswirken.
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  5. Verhaltenstherapeutische (kognitive) Therapien
    Die kognitive Verhaltenstherapie ist eine Weiterentwicklung der Verhaltenstherapie („2. Welle“, „kognitive Wende“), die in den 1960er Jahren zum ersten Mal aufkam.

    Zuvor waren Verhaltenstherapien („1. Welle“) – vor dem Hintergrund v.a. tierexperimenteller Studien – vorwiegend „verhaltensbezogen“ (behavioral) an Lern- und Verstärkungsprozessen orientiert (Exposition/Reizkonfrontation, Konditionierung, Habituation, Löschung). Dem Denken und Fühlen („black box“) wurde zwar eine große Bedeutung zugemessen, das aktive Einbeziehen von „Kognitionen“ in das therapeutische Vorgehen stand jedoch noch aus. 

    „Kognitionen“ („Erkenntnisse“) beschreiben den mentalen und von Emotionen begleiteten Verarbeitungsprozess von Wissen, (neuen) Informationen und erlernten Inhalten hin zu individuellen Bewertungen, Gedanken, Einstellungen und Überzeugungen.
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  1. Psychopharmakotherapie 
    Bei den meisten psychischen Störungen sind die verschiedenen medikamentös-unterstützten Psychotherapieverfahren erforscht und – zumindest als Begleittherapie – in ihrer Wirksamkeit belegt. Wissenschaftlich erwiesen ist auch, dass bei den meisten psychischen Erkrankungen – wenn sie ein mittleres oder schweres Ausmaß erreicht haben – die Kombination aus Pharmakotherapie und Psychotherapie am sinnvollsten ist.  

  2. Lichttherapie 
    Die nebenwirkungsarme Lichttherapie ist ein Verfahren, das sich besonders zur Behandlung von Depression („saisonal abhängige Depression“, „Winterdepression“) und Schlafstörungen eignet. Die Wirksamkeit ist wissenschaftlich nachgewiesen. Die Lichttherapie wird zumeist als physiologische Ergänzung in einem komplexen Behandlungsspektrum angewandt. 

  3. Wachtherapie
    Therapeutischer Schlafentzug kann bei Psychopharmako- und Psychotherapien unterstützend wirken. Er wird üblicherweise im Rahmen einer stationären Behandlung durchgeführt und eignet sich dabei vor allem für depressive Patientinnen und Patienten, die unter einem extremen Morgentief oder starken Schlafstörungen leiden. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen zweifelsfrei, dass therapeutischer Schlafentzug einen stimmungsaufhellenden Effekt hat.  

  4. Stimulationsverfahren 
    Obwohl die affektiven Erkrankungen, insbesondere Depressionen, insgesamt als gut therapierbar gelten, gibt es nicht wenige Patienten, die auf eine Pharmakotherapie bzw. eine kombinierte Pharmako- und Psychotherapie nicht befriedigend ansprechen. Für diese Patientengruppe bieten sich die so genannten Stimulationsverfahren wie die Elektrokonvulsionstherapie (EKT), die repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) und die Vagusnervstimulation (VNS) als sichere, effektive und alternative Therapiestrategien an.

Eine stationäre Psychotherapie kann manchmal harte Arbeit bedeuten, was jedoch gerade auf diejenigen Patientinnen und Patienten, die aufgrund ihrer Krankheitsbilder nur schwer in der Lage sind, einfach einmal „abzuschalten“ oder die „Seele baumeln zu lassen“, zunächst sehr belastend wirken kann. Deshalb ist es uns ausgesprochen wichtig, dass unsere Patientinnen und Patienten neben ihrem intensiven psychotherapeutischen Programm genügend Zeit zur Entspannung bekommen, um bewusst die Hektik, den Stress und viele andere störenden Einflüsse ihres bisherigen Alltags hinter sich zu lassen; um „runterzukommen“ und sich auf das Wichtigste in ihrem Leben konzentrieren zu können: auf sich selbst.  

Mehr über Entspannungsverfahren erfahren

Wir können unseren Patientinnen und Patienten versichern, dass sie in allen Fachkliniken der Oberberg Gruppe immer die bestmöglichen evidenzbasierten Therapien erhalten, die den modernsten medizinischen Standards entsprechen und dabei ganz auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind – in einer erstklassigen Umgebung, die von einer herzlichen Atmosphäre aus Achtsamkeit und Zugewandtheit geprägt wird.

 

Sanfte Erholung für Körper und Geist 

Dazu gehören selbstverständlich auch die vielen speziellen unterstützenden Behandlungsverfahren, die den Genesungsprozess, der durch die eigentliche Psychotherapie erreicht werden soll, nachhaltig unterstützen: 

  • Aromatherapie 
  • Biofeedback 
  • Hydrotherapie (Kneipp-Therapie) 
  • Körperpsychotherapie 
  • Kreativtherapien 
  • Massagen 
  • Sport- und Bewegungstherapien 
  • Sozialcoaching und -therapie 
  • Tiergestützte Therapien 
  • Yoga (therapeutisch) 

Mehr über Fachtherapien erfahren

Unser Team Willkommen bei unserem Team

In unserer Klinik finden Sie eine positive menschliche Atmosphäre, die neben Ihrer Behandlung Ihre Genesung fördern soll. Unser Ziel ist es, eine vertrauensvolle und tolerante Beziehung zu unseren Patienten aufzubauen, die von Respekt und Offenheit gegenüber der individuellen Unterschiedlichkeit des Einzelnen geprägt ist.  

Das Klinikteam besteht ausschließlich aus Ärzten mit abgeschlossener Facharztausbildung in den Fächern Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie Neurologie, approbierten Diplom Psychologen, einer Kunst- und Gestaltungstherapeutin, einer Bewegungstherapeutin, externen Masseuren und Krankengymnasten, MTAs und examinierten Kranken- und Gesundheitspflegern, die im Bezugspersonensystem arbeiten. Hierdurch haben die Patienten neben dem ärztlichen oder psychologischen Therapeuten eine weitere feste Bezugsperson im Behandlerteam, die sich gezielt mit ihrer Problematik beschäftigt. 

 

Dr. med. (I) Michael Baldus
Chefarzt

Details

 

Stephen Ziegler

Kaufmännischer Direktor
Details

 

Sabine Beck
Pyschologin

 

Ute Burbaum-Hammans
Ärztin

 

Nadine Hansmann
Therapeutin

 

Dr. med. Yvonne Kressin
Ärztin

 

Dr. med. Sonja Thorwith

Ärztin

 

Dr. med. Rita Tullius

Ärztin

Aufnahme Informationen zur Aufnahme

Wenn eine stationäre Behandlung notwendig ist, kann jeder Patient bei uns aufgenommen werden, der privat krankenversichert ist, eine Beihilfe in Anspruch nehmen kann oder die Kosten selber trägt. Im Rahmen des sogenannten Kostenerstattungsverfahrens ist eine Kostenübernahme der gesetzlichen Krankenversicherung in bestimmten Fällen möglich.

 

Ein kurzfristiges und unverbindliches Vorgespräch ist jederzeit möglich. Vereinbaren Sie einfach einen Termin unter der Telefonnummer: +49 2166 2768999-5

Die Oberberg Fachklinik Mönchengladbach ist eine Akutklinik nach § 30 GewO.

 

Die Kosten der stationären und tagesklinischen Behandlung werden von den privaten Krankenversicherungen und den Beihilfen teilweise oder vollständig erstattet, wenn eine begründete medizinische Notwendigkeit bzw. eine stationäre Einweisung durch einen Facharzt bzw. Fachärztin vorliegen.

 

Beispiele für die Notwendigkeit einer stationären Behandlung sind u.a.:

  • die Schwere der Erkrankung
  • keine Verbesserung der Krankheit trotz ambulanter Therapie
  • ein belastendes soziales Umfeld (Beruf, Partnerschaft, Familie)
  • ferner Chronifizierungstendenz bei Nichtbehandlung

Bei den Formalitäten für die Kostenübernahme durch die private Krankenversicherung bieten wir selbstverständlich unsere aktive Unterstützung an. Falls Ihr Krankheitsbild sich zuspitzt und eine Not- bzw. Akutbehandlung erforderlich ist, wird die Kostenübernahme von unseren Fachärzten nach der Aufnahme beantragt.

 

Im Rahmen des sogenannten Kostenerstattungsverfahrens ist eine Kostenübernahme der gesetzlichen Krankenversicherung in bestimmten Fällen möglich. Auch gesetzlich versicherte Patienten können in einer Privatklinik aufgenommen und die entstehenden Kosten für den Aufenthalt von der gesetzlichen Krankenversicherung im Rahmen ihrer Erstattungsfähigkeit erstattet werden, wenn entsprechende medizinische oder soziale Indikationen vorliegen und eine medizinische Versorgung in gleicher Qualität wie in einem öffentlichen Krankenhaus gewährleistet ist. Der Gesetzgeber hat eine entsprechende Regelung im Sozialgesetzbuch geschaffen (§13 Abs. 2 SGB V). Weitere Informationen dazu finden Sie 

hier.

 

Selbstverständlich können ebenfalls Patienten aufgenommen werden, die die Kosten der Behandlung selbst tragen. Bei diesen Selbstzahlern wie auch beispielsweise bei gesetzlich versicherten Patienten, ist eine Vorauszahlung für etwa 10 Tage erforderlich.

 

Kontaktieren Sie unser Team der Oberberg Fachklinik Mönchengladbach gerne über das Kontaktformular.

Eine Kostenübernahme der gesetzlichen Krankenversicherung ist in bestimmten Fällen möglich. 

 

Im Rahmen des sogenannten Kostenerstattungsverfahrens ist eine Kostenübernahme der gesetzlichen Krankenversicherung in bestimmten Fällen möglich. Auch gesetzlich versicherte Patienten können in einer Privatklinik aufgenommen und die entstehenden Kosten für den Aufenthalt von der gesetzlichen Krankenversicherung erstattet werden, wenn entsprechende medizinische oder soziale Indikationen vorliegen und eine medizinische Versorgung in gleicher Qualität wie in einem öffentlichen Krankenhaus gewährleistet ist. Der Gesetzgeber hat eine entsprechende Regelung im Sozialgesetzbuch geschaffen (§13 Abs. 2 SGB V).  

 

Danach können statt des bisher angewandten Abrechnungsverfahrens „Zahlung per Krankenversichertenkarte“ ** gesetzlich versicherte Patienten auch das sogenannte „Kostenerstattungsverfahren“ wählen. Dabei wird die Rechnung gegenüber der Klinik im ersten Schritt vom Patienten selbst beglichen. Der vorfinanzierte Betrag wird anschließend - entsprechend der Vorgehensweise bei privatversicherten Patienten - von der gesetzlichen Krankenversicherung rückerstattet.  

 

**Nach Vorlage der Krankenversicherungskarte vom Patienten erfolgt die Abrechnung der Kosten durch eine Rechnungsstellung der Klinik an die Krankenkasse des Patienten, die wiederum den Betrag begleicht. 

 

Erstattungsfähigkeit  

Die gesetzliche Krankenversicherung erstattet Patienten nur jene Kosten, die auch bei einem Aufenthalt in einem öffentlichen Krankenhaus entstanden wären (ggfs. abzüglich eines Verwaltungskostenabschlages). Die Differenz ist vom Patienten zu tragen. Die Berechnungsgrundlage der Kosten einer stationären Behandlung für den jeweiligen Tagessatz orientiert sich meistens an einer Vergleichsklinik in Wohnortnähe des Patienten. Daraus ergeben sich Tagessätze mit einer Bandbreite von 250 bis 320 €.  

 

Zusätzliche Kosten 

Bei der Aufnahme in eine Privatklinik, und somit auch in den Oberberg Kliniken, entstehen zusätzliche Kosten. Wie bei jedem stationären Klinikaufenthalt tragen die Patienten den gesetzlichen Zuzahlungsbetrag von 10 € pro Krankenhaustag für maximal 28 Tage im Kalenderjahr. Diese Regelung gilt auch für die Aufnahme in einer Privatklinik.  

 

Verfügt der Patient über eine private Zusatzversicherung für den Ein- oder Zweitbettzimmerzuschlag oder für die sogenannte „Chefarztbehandlung“ (wahlärztliche Behandlung), lassen sich hierüber häufig weitere Kosten abdecken. Viele Patienten haben zudem eine Krankentagegeldversicherung, die bei Krankenhausbehandlung finanzielle Unterstützung leistet. So bleiben häufig nur kleine Zuzahlungsbeträge offen.  

 

Gerne bieten die Oberberg Kliniken Unterstützung bei der Kostenklärung an und erstellen eine Vergleichsberechnung, um die Höhe des Selbstbehaltes zu ermitteln. 

 

Genehmigung des Aufenthalts in einer Privatklinik  

Die Inanspruchnahme einer Privatklinik ist nach Auffassung des Bundesversicherungsamtes an eine Zustimmung Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung gebunden. Ihre Krankenkasse entscheidet dabei nach eigenem Ermessen, ob medizinische oder soziale Indikationen vorliegen, die eine Inanspruchnahme einer Privatklinik rechtfertigen.  

 

Die Krankenkassen haben unabhängig vom Gesetzestext für ihre Mitglieder sehr unterschiedliche Regelungen aufgestellt. Teilweise werden über die gesetzlichen Vorgaben hinaus die Kosten für Leistungen in einer Privatklinik bis zur Höhe der vergleichbaren Vertragssätze ohne Berechnung eines Verwaltungskostenabschlages übernommen, teilweise ist die Wahl des Kostenerstattungsverfahrens nur zu bestimmten Terminen möglich (z.B. Quartalsbeginn). Zudem gibt es Krankenversicherungen, die einen Kostenvoranschlag der aufnehmenden Privatklinik einfordern.  

 

Ein Musterschreiben zur Wahl des Kostenerstattungsverfahrens nach § 13 Abs. 2 SGB V können Sie sich hier herunterladen

 

Vorgehensweise und Informationen zur Kostenerstattung  

  • Den Patienten wird empfohlen, zunächst einen formlosen Brief unter Nennung der Versichertennummer an seine gesetzliche Krankenversicherung zu senden. In dem Schreiben wird die Versicherung um eine schriftliche Genehmigung einer stationären Behandlung in einer privaten psychiatrischen Klinik (bei Wahl des Kostenerstattungsverfahrens nach §13 Abs. 2 SGB V oder aufgrund individueller Regelungen der entsprechenden Krankenkasse) gebeten.  
  • Zudem ist es wichtig mitzuteilen, wenn bereits eine ambulante Psychotherapie-Behandlung absolviert wurde, die nicht den gewünschten Erfolg gezeigt hat.  
  • Über diese Schritte hinaus benötigt die gesetzliche Versicherung von dem behandelnden Arzt des Patienten (einem Facharzt für Psychiatrie, Neurologie oder psychosomatische Medizin und Psychotherapie) eine Krankenhauseinweisung (Verordnung einer Krankenhausbehandlung). Diese muss folgende Dokumente enthalten:  
    - eine vorläufige Diagnose (F-Diagnose(n) nach ICD-10),
    - die Aussage, dass eine ambulante Behandlung zum aktuellen Zeitpunkt nicht ausreichend ist,  
    - den Namen der Wunschklinik, in die der Patient eingewiesen werden möchte.  
  • Sollte die Krankenversicherung einen Kostenvoranschlag für eine Behandlung benötigen, kann dieser jederzeit von den Oberberg Kliniken erstellt werden.  
  • Ebenso werden der gesetzlichen Krankenversicherung medizinische oder soziale Indikationen mitgeteilt, die eine Behandlung in der privaten Wunschklinik erforderlich machen (z.B. medizinische Notwendigkeit eines nur dort angebotenen Therapiekonzeptes oder medizinische Notwendigkeit eines kurzfristigen stationären Behandlungsbeginns zur Vermeidung einer Verschlechterung der gesundheitlichen Situation, der in einem öffentlichen Krankenhaus nicht realisiert werden kann). Es hat sich als hilfreich erwiesen, Telefonnotizen über Telefonate mit vergleichbaren öffentlichen psychiatrischen Krankenhäusern und dortigen Wartezeiten beizufügen.  
  • Im Rahmen der Genehmigung der Behandlung in der privaten Wunschklinik wird die Krankenkasse dem Patienten auch mitteilen, in welchem Umfang die Kosten der Behandlung erstattet werden, ob ein Verwaltungskostenabschlag (von max. 5%) erhoben wird und ob und wie lange der Patient an die Wahl des Kostenerstattungsverfahrens gebunden ist. Diese Wahl gilt dann innerhalb des genannten Zeitraumes für jede stationäre Behandlung, das heißt, z. B. auch für die Behandlung einer Verletzung in einem Unfallkrankenhaus.  
  • Auch wenn der Patient eine private Zusatzversicherung („Chefarztbehandlung“) für eine stationäre Krankenhausbehandlung abgeschlossen hat, wird empfohlen, die Einweisung des Arztes und ein fachärztliches Gutachten nach Möglichkeit vor der Anreise bei der privaten Zusatzversicherung einzureichen. Gerne sind die Oberberg Kliniken hierbei behilflich. 

Ansprechpartner Sie können sich jederzeit vertrauensvoll und diskret an uns wenden

Sie können  telefonisch ein Vorgespräch mit dem Chefarzt oder Oberarzt vereinbaren. Im Rahmen des Vorgespräches führen wir Sie durch unsere Klinik, damit Sie sich einen Eindruck über die Atmosphäre und die Räumlichkeiten verschaffen können. Das Team des Patientenmanagements sowie die Therapeuten stehen Ihnen in der Zeit von 8:00 bis 16:00 Uhr für alle Fragen zur Verfügung. Zur Vereinbarung eines Vorgespräches oder für die Zusendung von Infomaterial erreichen Sie uns telefonisch oder über das Kontaktformular. 

 

Telefon: +4921662768999-0

Schreiben Sie uns

 

 

Räumlichkeiten Ein Schlösschen als Wohlfühloase für eine schnelle Genesung

Unsere Patientinnen und Patienten sind unsere Gäste und wir möchten, dass sie sich bei uns wohlfühlen. Die 34 Behandlungsplätze in einem sanierten denkmalgeschützten ehemaligen Wasserschloss am Stadtrand von Mönchengladbach-Rheydt sind dem Charakter des Gebäudes entsprechend möbliert. Die ruhige Lage mit Zugang zum Schlosspark, Waldgebiet und Weiher tragen sehr zu einem angenehmen Wohlfühlambiente bei. 

Die Räumlichkeiten unserer Fachklinik sind großzügig, gemütlich und freundlich. Insgesamt legen wir großen Wert darauf, dass das Ambiente angenehm und ansprechend ist, und unsere Räumlichkeiten als Ort der persönlichen Entfaltung und des Rückzugs dienen. 

 

Alle unsere komfortablen Einzel-, Doppel- und Dreibettzimmer Zimmer haben eine gemütliche und hochwertige Ausstattung: 

  • Eigene Dusche und WC 
  • Großer Flachbild-Fernseher, Telefon 

Allen Patientinnen und Patienten steht eine große Gemeinschaftsterrasse sowie charaktervoll eingerichtete Aufenthaltsräume mit kostenlosem WLAN und Getränkeinseln zum Lesen und Entspannen zur Verfügung. Außerdem können sich alle Gäste von einem Fahrservice zur kooperierenden Fitnesshalle bringen und von dort auch wieder abholen lassen. 

Die verschiedenen Therapieräume der Klinik strahlen eine ruhige Freundlichkeit aus. Lässt man den Blick nach draußen schweifen, so fällt dieser auf den zum Schloss gehörenden gepflegten Weiher. Die Räumlichkeiten bieten optimale Bedingungen für das breite Angebot an Gesprächs- und nonverbalen Therapieformen. 

Ernährung Im Schloss lässt sich fürstlich genießen

Unsere Speisen, die mit frischen Zutaten aus der Region zubereitet werden, servieren wir in unserem Speisesaal mit ganz besonderem Flair – dem historischen Rittersaal. 

 

Wir möchten unsere Patientinnen und Patienten bei Ernährungsfragen unterstützen und beraten. So kann auf Wunsch oder nach ärztlicher Anordnung in einer Ernährungsberatung auch ein diättherapeutisches Konzept besprochen werden. Denn – eine ausgewogene Ernährung und ein geschmackvolles Essen sind wichtige Voraussetzungen für die Genesung und eine gesunde Lebensweise. 

Freizeit und Umgebung Viele mögliche Aktivitäten inmitten völliger Ruhe

In der Bewegung liegt die Kraft. Nach diesem Leitsatz bieten wir unseren Patientinnen und Patienten neben der Parkanlage rund um das Klinikgebäude auch ein großes Spektrum an Freizeitaktivitäten an. 

 

Die ansprechende Umgebung inmitten einer großen Parkanlage bietet viel Raum zur Entfaltung und zahlreiche Möglichkeiten für Bewegungs- und sportliche Aktivitäten wie z.B.:  

  • Hörspaziergänge im Wald  
  • Leihräder 
  • Therapeutisches Bogenschießen  
  • Klettern 
  • Reiten (in der Umgebung) 
  • Minigolf (in der Umgebung) 
  • Ausprobieren und Spielen von Musikinstrumenten 
  • Künstlerische Entfaltung (z. B. Malen) 
  • Gesellschaftsspiele 

Durch die zentrale Lage am Stadtrand von Mönchengladbach ist die Klinik gut zu erreichen. Der benachbarte Stadtteil Rheydt bietet neben zahlreichen Sehenswürdigkeiten ein großes kulturelles Angebot wie z. B. ein Kino, eine Shopping-Mall und das ebenfalls denkmalgeschützte Stadtbad mit Jetstream und Blauer Grotte. Unsere Patientinnen und Patienten können auch die naheliegende Skihalle und den Klettergarten besuchen. 

Aktuelles Veranstaltungen und Neuigkeiten

Hier finden Sie Presseberichte, Hintergrundartikel, Interviews und weitere News rund um die Fachklinik Mönchengladbach.

Alle Neuigkeiten

Anfahrt & Adresse Abgeschieden in der Natur mit guter Verkehrsanbindung

Ob Sie mit dem Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen – unser Haus in Mönchengladbach ist aufgrund der stadtnahen Lage gut zu erreichen. Patientinnen und Patienten sowie Gäste, die mit dem eigenen Auto anreisen, finden ausreichend Parkplätze direkt hinter unserer Klinik.

Fachklinik Mönchengladbach 

Horst 48 (Haus Horst) 

41238 Mönchengladbach 

Telefon: +49 2166 2768999-0

 

Zum Routenplaner (Google Maps)

Fragen & Antworten Häufig gestellte Fragen & Antworten

Sie möchten sich ein detailliertes Bild über Themen wie bspw. den Alltag in der Klinik, den Aufnahmeprozess, die Kostenregelung und die Nachsorge machen? Einige wichtige Themen haben wir hier bereits für Sie aufgelistet. Sollten Sie darüber hinaus noch weitere Fragen haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf, um Ihr Anliegen mit uns zu besprechen.

Die geplante oder auch akute Aufnahme in unserer Klinik erfolgt im engen Kontakt mit den Vorbehandlern. Bei der Ankunft in unserer Klinik werden Sie an der Rezeption freundlich begrüßt und mit allen wichtigen Schritten vertraut gemacht. Das Pflegeteam begleitet Sie auf Ihr Zimmer und macht Sie im Informationsgespräch mit allen Gegebenheiten und Räumlichkeiten der Klinik vertraut. Das zeitnahe ausführliche und intensive Aufnahmegespräch erfolgt in aller Regel durch Ihren behandelnden Arzt oder Therapeuten, der dann auch in der Folgezeit für Sie zuständig ist. 

 

In diesem Rahmen erfolgt eine erste diagnostische Abklärung aller psychosomatischen oder sonstigen Erkrankungen. Um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten, ist es sinnvoll, dass Sie bisherige Behandlungsunterlagen und Untersuchungsbefunde mitbringen. 
 
Es folgt eine eingehende somatische Diagnostik mit körperlichen und neurologischen Untersuchungen (EKG, EEG, umfassende Laboruntersuchung). Schlafuntersuchungen wie zum Beispiel die Polysomnografie werden je nach Indikation durchgeführt. Gegebenenfalls werden weiterführende Untersuchungen außerhalb unseres Hauses durchgeführt (z.B. eine bildgebende Diagnostik wie Computer-/Magnetresonanztomografie des Kopfes). In den ersten therapeutischen Sitzungen und mit Hilfe der entsprechenden Untersuchungen wird eine Diagnose mit anschließender individueller Therapieplanung erstellt. 

 

Die  Aufnahme in einer tagesklinischen Behandlung  verläuft in gleicher Weise. Der Hauptunterschied besteht darin, dass Sie tagsüber in der Klinik behandelt werden und die Abende sowie Wochenenden in Ihrem gewohnten häuslichen Umfeld verbringen. Die Koordination für die Behandlung übernimmt das Pflegepersonal in der Tagesklinik, das Ihnen durchgängig mit Rat und Tat zur Seite steht.