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Selbstmotivation stärken während der Pandemie

Durch die SARS-CoV-2-/ COVID-19-Pandemie hat sich unser Leben deutlich verändert. Wir können in unserer Freizeit nur begrenzt unseren Hobbys nachgehen, begrenzt soziale Kontakte wahrnehmen und beruflich ist häufig ein Übergang zum Homeoffice erfolgt. Die Veränderungen und Einschränkungen können eine gewisse Lustlosigkeit und ein Motivationstief hervorrufen.

Deshalb ist es besonders wichtig, während einer Krise aber auch im gewöhnlichen Alltag, über Strategien und Möglichkeiten zur Selbstmotivation zu verfügen. Sind wir motiviert, erhalten wir uns selbst physisch und psychisch gesund und können gut gelaunt den Alltag und Veränderungen dessen, bewältigen.

Generell kann Motivation in intrinsische, aus der Tätigkeit selbst entstehend, und extrinsische, durch zusätzliche Anreize bedingt, unterschieden werden. Für die Selbstmotivation wird die intrinsische Motivation als wichtiger angesehen, da sie langfristig und unabhängig besteht. Sie lässt sich gezielt durch verschiedene Maßnahmen steigern. Dafür stehen verschiedene Techniken zur Selbstmotivation zur Verfügung, aus denen individuell ausgewählt werden kann. Diese können ausprobiert und erprobt werden. Sie dienen der Leistungssteigerung, fördern das Selbstbewusstsein, das Wohlbefinden und steigern den persönlichen Erfolg!

 

Wie motiviere ich mich?

Mittels diesen Tipps, kann die eigene Motivation ganz allgemein, und/oder hinsichtlich einer bestimmten Aufgabe, gesteigert werden:

Allgemeine, motivationssteigernde Maßnahmen:

  • Gute Laune fördern
  • Tätigkeit mit Spaß verbinden
  • Neugierde wecken
  • Erledigung celebrieren
  • Pausen und Auszeiten gönnen
  • Innere Einstellung anpassen
  • Demotivatoren abbauen
  • Passendes Arbeitspensum
  • Auflisten der persönlich motivierenden Dinge
  • Rückschläge gelassen nehmen
  • Arbeit ausschließlich am Arbeitsplatz, die Freizeit trennen
  • Arbeitsumgebung gestalten
  • Vernetzung mit Kollegen
  • Entledigen negativer Gedanken (z.B. aufschreiben und zerreißen)
  • Vorbilder setzen
  • Belohnungen einbauen
  • Aktivierung des Selbstbilds
  • Künstlichen Zeitdruck erzeugen
  • Ziele setzen

 

Maßnahmen um eine aufgabenspezifische Motivation zu steigern:

  • Komprimierung der Aufgabe
  • Positives an der Aufgabe finden
  • Notwendigkeit der Aufgabe prüfen
  • Zwanglose Bearbeitung der Aufgabe
  • Zeitplan erstellen, für den Tag und für den Zeitraum
  • Visualisierung des Vorhabens
  • Angst durch Konsequenzen der Nichterledigung bewusstmachen
  • Freiwilliges Angehen der Aufgabe
  • Persönliche Motivation finden
  • Sinn der Aufgabe erkennen
  • Positive Emotionen mit der Aufgabe verknüpfen
  • Visualisierung der persönlichen Motivation
  • als Weiterentwicklung der Kompetenzen sehen

Kann eine geringe Motivation eine Krankheit als Ursache haben?

Eine überdauernde geringe Motivation kann auch ein Abbild eines gesundheitlichen Problems sein. Chronischer Stress kann beispielsweise zu geringer Motivation führen, Depressionen eine Antriebslosigkeit hervorrufen, oder ein Nährstoffmangel ursächlich sein. Mittels medizinischer Diagnostik und therapeutischen Interventionen kann die Ursache des Motivationsmangels gefunden und behoben werden.

Die Oberberg-Kliniken verfügen über eine exzellente Stressmedizin, behandeln das Burnout Syndrom, Depressionen, Stressstörungen, das Chronische-Fatigue-Syndrom und zahlreiche weitere psychischen Erkrankungen.

Dafür stehen zahlreiche evidenzbasierte Therapieverfahren zur Verfügung.

Oberberg-Therapien im Überblick

  •  Psychotherapien (Akzeptanz- und Commitmenttherapie, Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy, dialektisch-behaviorale Therapie, Eye Movement Desensitization and Reprocessing, Imagery Rescripting and Reprocessing Therapy, Interpersonelle Therapie, Mindfulness-Based Therapy, Schematherapie, tiefenpsychologisch fundierte Therapien, Verhaltenstherapie)
  • Biologische Therapieverfahren (Stimulationsverfahren, Psychopharmaka-, Lithium-, Ketamin-, Licht- und Wachtherapie)
  • Entspannungsverfahren (Autogenes Training, progressive Muskelrelaxation, Akupunktur und andere alternativmedizinische Behandlungsmethoden, Yoga und weite traditionelle chinesische Medizin, Meditation, Aromatherapie, Biofeedback, Bodyscan)
  • Fachtherapien (Pysio- und Bewegungstherapien, Kreativ- und Ergotherapien, Schlafedukation, Ernährungstherapie, tiergestützte Therapie, Sozialcoaching und Familienberatung) 

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