Liebe Patientinnen und Patienten,

die weltweite Pandemie verändert unser Leben – wie wir unseren Alltag gestalten und wie wir in Kontakt miteinander stehen. Das ist für alle Menschen psychisch sehr belastend.

Corona hat auch Auswirkungen auf den Klinikalltag der Oberberg Kliniken. Der Schutz und die Sicherheit unserer Patientinnen und Patienten sowie unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat für uns zu jeder Zeit höchste Priorität. Wir verfolgen die tagesaktuellen Entwicklungen und stehen in engem Austausch mit den zuständigen Behörden. Unter strengster Beachtung aller Bestimmungen haben wir weitreichende Präventiv- und Verhaltensmaßnahmen getroffen, um uns gegenseitig bestmöglich zu schützen und gleichzeitig unsere Therapien und Angebote fortführen zu können.

Wir sehen uns in der Verantwortung, gerade jetzt mit unseren Kliniken für die Therapie von Menschen mit seelischen Störungen zur Verfügung zu stehen.
Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Dipl.-Psych. Matthias J. Müller
CEO, Ärztlicher Direktor und Medizinischer Geschäftsführer der Oberberg GmbH
Auch in diesen schweren Zeiten und gerade jetzt sind wir für Sie da.
Ilmarin B. Schietzel
Geschäftsführer Finanzen/CFO, COO

Schutz bieten

Ziel ist, die Wahrscheinlichkeit von Infektionen bei Patienten, Mitarbeitern und der Bevölkerung zu verhindern, abzumildern oder zu verzögern und Risikogruppen besonders zu schützen. Alle aktuellen Maßnahmen sollen der Ausbreitung der Infektionen mit SARS-CoV-2 und Erkrankungen an COVID-19 entgegen wirken.

 

Diese Grundsätze gelten in allen Kliniken:

 

Hygiene beachten
Strenges und sorgfältiges Einhalten der Hygienevorschriften sind selbstverständlich Pflicht.
Sowohl im Vorfeld als auch bei der Aufnahme eines Patienten erfolgt ein individuelles Risikoscreening, um Infektionen, die nicht immer Symptome zeigen, verlässlich auszuschließen.

 

Abstand halten

  • Zum Schutz der stationären Patienten und des medizinischen Personals kann die Klinik aktuell leider keine Besucher empfangen, außer in unverzichtbaren und kontrollierten Ausnahmefällen
  • Direkte persönliche Kontakte (Häufigkeit, Gruppengrößen) auch innerhalb der Kliniken und Einrichtungen (einschließlich Klinikkonferenzen) werden minimiert
  • Die räumliche Distanz im persönlichen Kontakt (auch bei Gruppentherapien, Meetings und in Speiseräumen) wird maximiert
  • Außenkontakte und Bewegungs-Reisetätigkeit, auch Dienstreisen, werden auf das zwingend Erforderliche im Rahmen der behördlichen Anordnungen reduziert
  • Alle Veranstaltungen und Teilnahme an Veranstaltungen sind zunächst bis Ende April 2020 abgesagt

Allgemeine Maßnahmen

Ziel aller Maßnahmen ist, die Wahrscheinlichkeit von Infektionen und Erkrankungen bei Patienten, Mitarbeitern und der Bevölkerung zu verhindern, abzumildern oder zu verzögern, Risikogruppen besonders zu schützen und damit der Ausbreitung der Infektionen mit SARS-CoV-2 und Erkrankungen an COVID-19 entgegen zu wirken.

 

Folgende generelle Maßnahmen gelten derzeit in unseren Kliniken:

  • Kontinuierlich aktuelle Informationen an Patienten und Angehörige
  • Strenges und sorgfältiges Einhalten der Hygienevorschriften einschließlich Risikoscreening, sowohl im Vorfeld (telefonisch) als auch bei Aufnahme
  • Minimierung der direkten persönlichen Kontakte (Häufigkeit, Gruppengrößen) auch innerhalb der Kliniken und Einrichtungen (einschließlich Klinikkonferenzen)
  • Einschränkung der Außenkontakte und Bewegungs-/Reisetätigkeit (einschließlich Dienstreisen) auf das zwingend Erforderliche im Rahmen der behördlichen Anordnungen
  • Absage von Veranstaltungen und der Teilnahme an Veranstaltungen zunächst bis Ende April 2020
  • Maximierung der Distanz im persönlichen Kontakt (auch z.B. im Zusammenhang mit Gruppentherapien, Meetings und in Speiseräumen)

 

Die Klinik kann aktuell leider - außer in unverzichtbaren und kontrollierten Ausnahmefällen - keine Besucher empfangen, der Zugang wird nur stationären Patienten und medizinischem Personal gewährt.

Die wichtigsten Fragen zu COVID-19

Tests werden von den Gesundheitsämter und Aufsichtsbehörden in unseren Kliniken derzeit nicht generell vorgesehen. Bei Änderungen der Anordnungen und Vorgehensweisen werden wir sofort reagieren und informieren.

Ja. Wir halten ausreichend personelle und materielle Ressourcen für die Versorgung unserer Patienten vor.

Um das Ansteckungsrisiko für Patienten und medizinisches Personal zu minimieren, führen wir ambulante Therapien telefonisch oder telemedizinisch fort.

Wir haben alle erforderlichen Maßnahmen getroffen, um größtmöglichen Schutz zu gewähren. Mitarbeiter und Patienten werden regelmäßig aktuell zu den empfohlenen Verhaltensmaßnahmen geschult. Zusätzlich haben wir den Besuchsverkehr eingestellt, so dass die Klinik aktuell nur stationären Patienten und medizinischem Personal zugänglich ist. Auch Lieferanten betreten die Klinik nicht. Desinfektionsmittel und Schutzkleidung werden regelmäßig nachbeliefert.

Um in den Kliniken einer Ausbreitung einer Infektion präventiv zu begegnen, bitten wir zusätzlich zum Risikoscreening alle Patienten, wenn möglich, in den fünf Tagen vor einer Aufnahme möglichst zu Hause zu bleiben und ihre sozialen Kontakte auf das Notwendigste zu minimieren.

Auch im Falle einer gesetzlich verordneten Ausgangssperre dürfen Sie als Patient jederzeit in die Klinik kommen und auch immer wieder zurück nach Hause. Entsprechende Bescheinigungen zur Vorlage haben wir vorbereitet. So können Sie sorglos an- und abreisen.

Fragebogen

 

Fragebogen Corona

 

Bei akuten Symptomen, Kontakt zu einem Infizierten oder einem Aufenthalt in einem Risikogebiet, bitten wir Sie, das Klinikum nicht aufzusuchen, sondern sich an den ärztlichen Notruf 116 117 zu wenden.

Fakten zu COVID-19

Wer mehr wissen möchte: Das Robert-Koch-Institut liefert tagesaktuell gesicherte Zahlen, Daten und Fakten rund um COVID-19 und gibt Antworten auf viele Fragen zum neuartigen Coronavirus unter www.rki.de.

 

Wenn Sie wegen akuter Symptome in Sorge sind und Kontakt zu einem Corona-Infizierten hatten oder sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, bitten wir Sie, nicht in eine Klinik zu fahren, sondern den ärztlichen Notruf 116 117 anzurufen.

 

Vieles wird berichtet. Dieser Blog-Artikel hilft dabei, Fakten von Falschmeldungen zu trennen:

https://www.oberbergkliniken.de/artikel/angst-vor-corona-fakten-und-falschmeldungen-zu-covid-19

 

Experten der Oberberg Gruppe in den Medien

 

Wie erträgt man die unerträglichen Nachbarn? Im Corona-Ausnahmezustand sind Konflikte mit Nachbarn und Freunden programmiert. Wie man dabei nicht den Kopf verliert, erklärt der Psychiater Jan Kalbitzer. Es heißt, Krisen brächten das Gute und das Schlechte im Menschen hervor. … Vielleicht haben andere in dieser Zeit auch nicht nur positive Eigenschaften an Ihnen wahrgenommen. 

mehr erfahren (Spiegel Online), 28.03.2020

 

 

Der digitale Raum sei in Zeiten verordneter Häuslichkeit ein Rückzugsraum innerhalb der Familie – wie ein Zimmer, dessen Tür man hinter sich schließen könne. Kalbitzer, Oberarzt an der Oberberg Tagesklinik Kurfürstendamm, meint, nun verbrächten mehr Leute, die die Socials bisher aus guten Gründen gemieden hätten, ihre Zeit dort. Wenn sie ihre öffentlichen Interaktionen in die Sozialen Medien verlegen, stecke darin eine Chance: Sie könnten für bessere Umgangsformen sorgen.

 

Mittelbayerische Zeitung „Lehrmeister Corona“, 22.03.2020

 

 

Die Corona-Pandemie hat auch psychische Auswirkungen. Der Psychiater Bastian Willenborg erklärt, wie Menschen mit Angst und dem neuen sozialen Abstand umgehen können.

corona

 

mehr erfahren (Zeit.de), 20.03.2020

 

 

 

Auch Andreas Wahl-Kordon glaubt, dass das hilft: "Lieber einmal am Tag die Nachrichten gebündelt lesen, als sich damit die ganze Zeit zu sehr in Sorge und Panik zu versetzen."  Wer allein zu Hause ist, der solle außerdem versuchen, so viel wie möglich über soziale Netzwerke mit Freunden in Kontakt zu bleiben.

Wer selbst weniger schwer betroffen ist, könne sich öfter bei den Freunden melden, von denen man weiß, dass sie allein sind.

 

mehr erfahren (VICE), 19.03.2020

 

 

Dr. Jan Kalbitzer rät dazu, eine neue Tagesstruktur zu finden. Außerdem sei Bewegung wichtig – nicht nur für den Körper, sondern auch für die Psyche. Solange man noch nach draußen dürfe, solle das mit genügend Abstand getan werden. Aber auch in der Wohnung gibt es Möglichkeiten. „Man kann sich einen Parcours aufbauen und dort laufen, Hauptsache man bleibt in Bewegung.

 

FAZ, „Waffen statt Toilettenpapier“, 19.03.2020
 

 

Wie kommen Familien am besten durch den Lockdown?  

Coronaferien? Das klingt harmloser, als es ist. Vor Familien liegen Wochen voller Frust, Konflikte, Streit. Wie man diese Zeit am besten übersteht, erklärt der Psychiater Jan Kalbitzer.

 

mehr erfahren (Spiegel Online), 18.03.2020

 

 

Wie erträgt man die unerträglichen Nachbarn? Im Corona-Ausnahmezustand sind Konflikte mit Nachbarn und Freunden programmiert. Wie man dabei nicht den Kopf verliert, erklärt der Psychiater Jan Kalbitzer. Es heißt, Krisen brächten das Gute und das Schlechte im Menschen hervor. … Vielleicht haben andere in dieser Zeit auch nicht nur positive Eigenschaften an Ihnen wahrgenommen. 

 

mehr erfahren (Spiegel Online), 28.03.2020