Tiergestützte Therapie

Unter tiergestützter Therapie sind alle Maßnahmen zu verstehen, bei denen durch den gezielten Einsatz eines Tieres positive Auswirkungen auf das Erleben und Verhalten von Menschen erzielt werden sollen. Das gilt für körperliche sowie für seelische Erkrankungen.

Das Therapiepaar Mensch/Tier fungiert hierbei als Einheit. Als therapeutische Elemente werden dabei emotionale Nähe, Wärme und unbedingte Anerkennung durch das Tier angesehen.

Wirkungsbereiche tiergestützter Therapie

  • physisch: Mobilisierung und Erhalt (fein)motorischer Fähigkeiten; Erhalt und Verbesserung der (Körper-)Wahrnehmung; Stabilisierung des Herz-Kreislauf-Systems; Entspannung der Muskulatur
  • kognitiv: Aktivierung des Gedächtnisses; Förderung und Erhalt sprachlicher Fertigkeitenemotional: Stärkung des Selbstwertgefühls und des Selbstvertrauens; Abbau von Ängsten; Freude und Spaß beim Umgang mit dem Hund; Förderung der Sensibilität für eigene Ressourcen; Befriedigung des Bedürfnisses nach Zuwendung, Nähe, Geborgenheit
  • sozial: Erlernen von sozialen Verhaltensweisen wie Rücksichtnahme, Verantwortung, Zuverlässigkeit; Isolationsabbau und Förderung von Kontakten; Erlernen eines angemessenen Umgangs mit einem Hund

Tiergestützte Therapie in der Oberbergklinik Weserbergland

In der Oberbergklinik Weserbergland wird seit September 2018 die Tiergestützte Therapie als Ergänzung zum bestehenden Behandlungsangebot genutzt unter Einsatz unserer Therapiehündin Laika. Laika ist 7 Jahre alt und ein Altdeutscher Hütehund-Mischling. Sie ist in der Obhut von unserer Diplom-Kunsttherapeutin Anne-Katrin Lassowski.