Entwöhnungsbehandlung

Seit über 30 Jahren sind die Oberbergkliniken inzwischen spezialisiert auf die Durchführung einer intensiven, an einem Kurzzeitkonzept von 6 bis 8 Wochen orientierten, Sucht­therapie. Nach erfolgter Entgiftung bzw. Qualifiziertem Entzug werden dabei die notwendigen Voraussetzungen für eine dauerhafte Abstinenz erarbeitet. 

Das Ziel dieser Behandlungsform ist somit die Erlangung von Kompetenzen und die Aktivierung von Ressourcen, die den Patienten eine dauerhaft abstinente Lebensweise ermöglichen sollen.

Von besonderer Wichtigkeit erachten wir es dabei im Therapieverlauf, dass die Patienten sich eine umfassende Akzeptanz ihrer Erkrankung erarbeiten, d.h. die Sucht­erkrankung als eine bleibende Eigenschaft in ihrem Selbstbild akzeptieren. So können vorhandene Scham- und Schuldgefühle abgebaut und eine größere Eigenverant­wortung erzielt werden, was den Weg in die Abstinenz erleichtert.

Wir möchten in der Therapie erreichen, dass unsere Patienten alternative emotionale Regulationsmöglichkeiten für Konflikte, Lebenskrisen und Belastungen entwickeln, damit sie zukünftig auf das Suchtmittel als inadäquates „Lösungsmittel“ verzichten können.

Behandlungsablauf

  • Individueller Therapieplan
  • Behandlung körperlicher Folgestörungen
  • Behandlung von weiteren komorbid auftretenden psychischen Erkrankungen
  • Erarbeitung einer suffizienten Rückfallprophylaxe
  • Aufbau eines Nachsorgekonzepts (z.B. ambulante Therapie, Selbsthilfegruppen…)
  • Einbeziehung der Angehörigen und ggf. des weiteren sozialen Umfeldes (z.B. wenn gewünscht Arbeitgeber)
  • Dauer im Regelfall 6 bis 8 Wochen