Lesung Laßbruch September 2019

Die Oberbergklinik Weserbergland lädt am 21. September 2019 zur Lesung mit Len Mette ein.

Lesung #langsambidde mit Len Mette

VeranstalterOberbergklinik Weserbergland
OrtOberbergklinik Weserbergland, Multifunktionsraum, Brede 29, 32699 Extertal-Laßbruch

Datum

Samstag, 21. September 2019

Uhrzeit19:00 Uhr
Gebührenkostenfrei nach vorheriger Anmeldung

Anmeldung

Online-Formular

Inhalt

Dem Musiker, Autor und Projektleiter Len Mette wurde im Jahr 2015 die Diagnose Burn-out/Depression gestellt. In seinen Büchern verarbeitet er seine Erlebnisse während des Behandlungsverlaufes und gibt Betroffenen sowie Angehörigen mit viel Selbstironie einen Einblick. Er ist Mitglied der Deutschen Depressionsliga und verfolgt mit seinem Programm das Ziel, aufzuklären und mit Tabus bezüglich psychischer Krankheiten aufzuräumen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Programm

Len Mette ließt während seines Programms u.a. aus seinen Büchern:

Burn-out oder voll Banane?!
Ein Tagebuch über Depression, Achtsamkeit und Selbstironie

Psychisch erkrankt? Depression? Burn-out? Voll Banane? Ich? Das ist alles so unwirklich. Es kann doch nicht möglich sein, dass ich meinem eigenen Verstand nicht mehr trauen darf, meine eigenen Stimmungen nicht mehr unter Kontrolle habe! Bin ich überhaupt heilbar? Dieses Etwas, das ich da jeden Morgen im Spiegel anstarre, unterscheidet sich jedenfalls nicht wesentlich von einer oscarreifen Horrorszene. Und allmählich bekomme ich Angst vor all diesen Untoten, hier in der Klinik, in die ich mich nach langem Ringen begeben habe. Bin ich etwa genauso untot wie die? Was reden die denn alle? ›Hilfe zur Selbsthilfe‹, ›Achtsamkeit und Meditation‹... Werden wir jetzt esoterisch oder was?! Ich will lieber verstehen, wie ich überhaupt derart unbemerkt zu einem dieser Zombies werden konnte! Ich schreibe es auf. Für Mich. Und für Dich.

Wie ein Guru zur Toilette schwebt
Ein Weg zur Gelassenheit für Nicht-Esoteriker und Stressgeplagte

Meditation. Was ist das eigentlich? Wenn es um diesen Begriff geht, sieht man in Magazinen und TV in aller Regel einen buddhistischen Mönch in einem orangenen Gewand, der mit geschlossenen Augen im Lotussitz unbeweglich vor sich hin atmet oder etwas murmelt. Manchmal hat dieser Meditierende eine Gebetskette in der Hand, befindet sich in einem Raum, umringt von goldenen Gongs und Räucherstäbchen. Manche laufen gar mit gesenktem Kopf umher und murmeln obendrein! Muss man also genau das tun, um zu meditieren? Was denkt man wohl, während man selbst im orangenen Gewand durch die Gegend spaziert und murmelt? Wird das nicht langweilig? Ist all der Rauch von diesen sicherlich Nicht-Bio-Räucherstäbchen gesund? Was passiert, wenn man mal auf ́s Klo muss? Muss man überhaupt noch auf ́s Klo, wenn man Erleuchtung erlangt hat oder schwebt man schlicht dorthin? In meinem Selbst-Experiment für Nicht-Esoteriker werde ich der Sache auf den Grund gehen und sehen, was Meditation und Achtsamkeit hinsichtlich Stressbewältigung und Ruhe im Alltag für mich tun können!