MH Hannover

In dem Bemühen, die Oberbergkliniken auch weiterhin an den aktuellsten wissenschaftlichen Fortentwicklungen unserer Fachrichtung der Psychiatrie und Psychotherapie teilhaben zu lassen, ist ein wichtiger, hinzugekommener Baustein die aktuell geschlossene Kooperationsvereinbarung zwischen der Oberbergklinik Weserbergland, in Laßbruch, und der Medizinischen Hochschule Hannover.

Prof. Dr. med. Stefan Bleich, Dr. med. Hermann J. Paulus (v.l.), Foto: Amin Akthar

Der Ordinarius der Psychiatrischen Universitätsklinik, Prof. Dr. Bleich, der u.a. auch in der Suchtforschung eine hohe Reputation besitzt und als Träger des Feuerlein Suchtforschungspreises den Oberbergkliniken schon länger verbunden war, und seine leitenden ärztlichen Kollegen stehen damit der Oberbergklinik in Laßbruch ab jetzt in einem wissenschaftlichen Beirat regelmäßig zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es auch im Rahmen von Fortbildungen und Weiterbildungscurricula eine aktive Beteiligung an der fachlichen Qualifikation der Oberbergmitarbeiter. Die Kooperation umfasst dabei auch eine Zusammenarbeit mit den zur Universitätsklinik gehörenden psychotherapeutischen Ausbildungsinstituten (AVVM und IPAW), eine gerade in Zeiten knapper werdender personeller Ressourcen zukünftige große Bereicherung für die Oberbergkliniken.

Die Oberbergklinik stellt mit ihren etablierten Dokumentations- und Evaluationsinstrumenten sowie dem differenzierten Therapieprogramm und den individuellen Gestaltungs­spielräumen eine gute Möglichkeit der Erforschung von Diagnostik- und Therapieverfahren dar. Die Kooperation bietet beiden Partnern einen intensiven fachlichen und personellen Austausch sowie eine Angebotserweiterung und Verbesserung der prä- und poststationären Betreuung und –versorgung, die in vollem Umfang der Behandlungsqualität und somit dem Patienten zugutekommen wird.

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