12. Oberberg Online-Vortragsreihe
Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie im Wandel
Wissen, das morgen wirkt.
Künstliche Intelligenz verändert die Psychiatrie und unseren Umgang mit mentaler Gesundheit. Neue Störungsbilder stellen etablierte diagnostische Konzepte infrage. Innovative Therapieansätze eröffnen neue Möglichkeiten – von der Bergen 4-Day Treatment (B4DT) bis zur Gynäkopsychotherapie.
Die 12. Oberberg Online-Vortragsreihe beleuchtet aktuelle Entwicklungen und innovative Ansätze in Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. Wissenschaftlich fundiert, praxisnah und mit ausgewiesenen ExpertInnen.
Sechs Vorträge widmen sich Themen, die die klinische Praxis heute und in Zukunft prägen:
- Potenzielle Auswirkungen der KI Entwicklungen auf die mentale Gesundheit des Einzelnen und der Gesellschaft
- Anwendung von KI in der Diagnostik, Therapie und Administration
- Die Macht der Diagnosen – Selbstdiagnosen, Looping-Effekte und die Pathologisierung des Alltags
- Therapie neu denken – Innovative Wege in der Behandlung der Zwangsstörung: B4DT The Bergen 4-Day Treatment (in englischer Sprache)
- Schwierige Therapiesituation im Kontext von Autismus-Spektrum-Störung: eine interaktive Fallkonferenz
- Prämenstruelle dysphorische Störung: Diagnostik und Therapie an der Schnittstelle von Gynäkologie und Psychiatrie
Aktuelle Erkenntnisse. Neue Perspektiven. Konkrete Impulse für die Praxis.
Die Online-Vortragsreihe findet vom 3. November 2026 bis zum 26. Januar 2027 jeweils dienstags von 18:30 bis 20:00 Uhr statt. Die sechs Veranstaltungen sind für den 3. und 17. November, 1. und 15. Dezember 2026 sowie den 12. und 26. Januar 2027 vorgesehen. Jede Vortrag ist mit 2 CME-Punkten durch die Ärztekammer Berlin zertifiziert.
03.11.2026
Potentielle Auswirkungen der KI Entwicklungen auf die mentale Gesundheit des Einzelnen und der Gesellschaft
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Referent: Prof. Dr. med. Karl Lauterbach (Moderation: Prof. Dr. med. Mathias Berger)
Inhalt: Folgt
Kurzvita Referent: Vorsitzender des Ausschusses für Forschung, Technologie, Raumfahrt und Technikfolgenabschätzung
17.11.2026
Die Macht der Diagnosen – Selbstdiagnosen, Looping-Effekte und die Pathologisierung des Alltags
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Referent: Thorsten Padberg (Moderation: PD Dr. phil. Lars Hölzel)
Inhalt: Psychische Diagnosen bilden Beschwerden nicht einfach nur ab. Sobald diagnostische Begriffe öffentlich verfügbar sind, beeinflussen sie auch, wie Menschen sich selbst wahrnehmen, ihr Erleben deuten und gegenüber anderen darstellen. Etwas, das als Looping-Effekt bezeichnet wird. Am Beispiel aktueller Selbstdiagnosen wird der Vortrag der Frage nachgehen, wo hilfreiche Anerkennung endet und die Pathologisierung gewöhnlicher Lebensprobleme beginnt. Abschließend geht es darum, wie man mit dem Leid von Menschen konstruktiv umgehen kann, ohne es abzuwerten.
Kurzvita Referent: Thorsten Padberg ist Psychologischer Psychotherapeut mit dem Schwerpunkt Verhaltenstherapie sowie Supervisor, Dozent und Autor. Er ist Teil der Schwerpunktleitung Verhaltenstherapie am Berliner Institut für Psychotherapie. Er arbeitet in eigener Praxis in Berlin und beschäftigt sich publizistisch und in Vorträgen mit den gesellschaftlichen Voraussetzungen psychischer Diagnosen und den unbeabsichtigten Folgen psychiatrischer Aufklärung. 2019 erschien sein Sachbuch „Die Depressions-Falle“.
01.12.2026
Therapie neu denken – Innovative Wege in der Behandlung der Zwangsstörung: B4DT The Bergen 4-Day Treatment (in englischer Sprache)
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Referent: Bjarne Hanssen (Moderation: PD Dr. med. Andreas Wahl-Kordon)
Inhalt: Folgt
Kurzvita: Folgt
15.12.2026
Schwierige Therapiesituation im Kontext von Autismus-Spektrum-Störung: eine interaktive Fallkonferenz
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Referenten: Prof. Dr. med. Tebartz van Elst & Prof. Dr. med. Stefan Röpke
Inhalt: Immer wieder erreichen uns Fragen zu schwierigen Behandlungssituationen, die im Rahmen der verfügbaren Diskussionszeit nicht ausreichend vertieft werden können. Mit diesem neuen Format möchten wir hierfür Raum schaffen.
Am Beispiel der Autismus-Spektrum-Störung im Erwachsenenalter werden von Ihnen eingebrachte herausfordernde Therapiesituationen gemeinsam mit zwei ausgewiesenen Experten diskutiert. Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen, konkrete therapeutische Handlungsmöglichkeiten auszuloten und vom kollegialen Erfahrungsaustausch zu profitieren.
Wir laden Sie herzlich ein, eigene schwierige, gerne auch kontroverse Fallbeispiele einzureichen und damit die Fallkonferenz aktiv mitzugestalten.
Kurzvita Referenten: Prof. Tebartz van Elst ist Professor für Psychiatrie und Psychotherapie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg; Stellvertretender Ärztlicher Direktor und Leitender Oberarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinik Freiburg
Prof. Röpke ist Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Oberberg Fachkliniken Berlin Brandenburg, Potsdam und der Oberberg Tageskliniken Kurfürstendamm und Potsdam
Bitte übermitteln Sie uns bis spätestens 24. November anonymisiert die wichtigsten Charakteristika des Falls sowie die bisher erfolgte Diagnostik und Behandlung und die weiterhin bestehenden Problembereiche.
Bei den Fällen, die sich für eine Besprechung im Rahmen der Fallkonferenz besonders eignen, wird Prof. Röpke persönlich mit Ihnen Kontakt aufnehmen, um weitere Details zu besprechen.
12.01.2027
Prämenstruelle dysphorische Störung: Diagnostik und Therapie an der Schnittstelle von Gynäkologie und Psychiatrie
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Referentin: Dr. med. Andrea Hocke (Moderation: Dr. med. Gaby Wiltfang)
Inhalt: PMDS (Prämenstruelle dysphorische Störung) ist eine schwere Form der prämenstruellen Beschwerden, die vor allem die Stimmung und die psychische Gesundheit beeinflusst und die Lebensqualität einschränkt. Typische Symptome sind starke Reizbarkeit, depressive Symptomatik, Angst und Stimmungsschwankungen. In der interdisziplinären Zusammenarbeit können psychosomatisch-psychiatrische und gynäkologische Behandlungsansätze helfen.
Kurzvita Referentin:
- Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe
- Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie fachgebunden 5/21)
- Psychoonkologin (Zertifikat DKG 2013)
- Vizepräsidentin der DGPFG (Deutsche Gesellschaft für Psychosomatik in Frauenheilkunde und Geburtshilfe)
- Seit 1990 Zentrum für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Uniklinik Bonn
- Seit 2000 Oberärztin Universitätsfrauenklinik Bonn
- Seit 5/2015 Leitung Gynäkologische Psychosomatik, Universitätsfrauenklinik Bonn
26.01.2027
Anwendung von KI in der Diagnostik, Therapie und Administration
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Referent: Referentin: Prof. Dr. Christine Knaevelsrud (Moderation: Dr. med. Tobias Freyer)
Inhalt: Folgt
Kurzvita: Folgt
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