der Aufenthalt

Neben einer medizinisch fundierten Krankenhausbehandlung entsprechend unserem Therapiekonzept erwartet unsere Patienten in allen Kliniken ein gepflegtes Ambiente, verbunden mit einem Höchstmaß an Privatsphäre. Die komfortablen Patientenzimmer sind alle mit Dusche, WC, Flachbild-Fernseher, Telefon und Balkon, Terrasse bzw. französichem Fenster ausgestattet. Besonderen Wert legen wir in allen drei Kliniken auf eine erstklassige, frische und abwechslungsreiche Küche, die Teil des medizinischen Gesamtkonzeptes ist und nach den Prinzipien der Gustogenese arbeitet.

Der Tagesablauf richtet sich nach dem auf der Aufnahme­station erarbeiteten Therapieplan. Grundlage des Therapie­plans ist unser intensives, individuelles und innovatives Behandlungskonzept mit in der Regel täglichen Einzel- und Gruppengesprächen sowie nonverbalen Therapie­angeboten. Im Rahmen dieser intensiven Therapie ist es möglich, individuell auf die Sorgen, Nöte und das Krankheits­bild jedes einzelnen Patienten einzugehen und einen "ansteckenden" Gesundungsprozess im Sinne der Bewusstwerdung der eigenen Persönlichkeit zu initiieren.

Damit Sie eine möglichst optimale Therapie erhalten, wird der Therapieplan wöchentlich neu erstellt und kann im Verlauf entsprechend der Gegebenheiten in der Therapie angepasst und modifiziert werden. Dazu stehen Sie während des gesamten Aufenthaltes in engem Austausch mit Ihren Therapeuten, den Ärzten, Oberärzten und Chefärzten der Häuser.

Die Dauer eines Aufenthaltes richtet sich natürlich nach dem Krankheitsbild und den medizinisch-therapeutischen Erfordernissen und ist daher sehr variabel. Durchschnittlichen Erfahrungswerten folgend beträgt die Aufenthaltsdauer in der Regel 6 bis 8 Wochen.

Davon abweichend gibt es aber auch Kriseninterventionen oder Rückfallbehandlungen von nur 1 bis 2 Wochen oder 3- bis 4-wöchige Kurzzeitbehandlungen oder Qualifizierte Entzüge sowie längerfristige Therapien oder Entwöhnungsmaßnahmen von mehr als 8 Wochen.

Bei Bedarf bieten wir als Fortsetzung und Ergänzung der stationären Erstbehandlung eine – meist kürzere – zweite Intervalltherapie an. Sie wird zum Zeitpunkt der Entlassung geplant und fest verabredet. Therapieerfolge der ersten Behandlungsphase werden bei einem zweiten stationären Aufenthalt gefestigt und erweitert. Die Intervalltherapie wird meist nach 4 bis 6 Monaten durchgeführt und wird von uns als eine geschlossene Behandlungseinheit betrachtet.