Fachklinik Rhein-Jura Depression Burnout

Aggression und Gewalt als Risikofaktoren: Burnout und Depression bei Staatsdienern

Immer mehr Mitarbeiter im öffentlichen Dienst, der Justiz, der Verwaltung sowie Menschen in den helfenden und sozialen Berufen erkranken aufgrund der schwierigen Arbeitsbedingungen an Burnout und Depression. Als Risikofaktoren gelten auch Aggression und Gewalt.

Was steckt hinter dem Begriff Burnout?

Burnout ist keine eigenständige Diagnose, sondern ein Zusammenspiel von mehreren Faktoren. Bereits seit den 70er Jahren wird der Begriff Burnout in Verbindung mit Personen gebracht, die durch hohes Engagement und starken Leistungsdruck in diesen Krankheitszustand verfallen. Unter Burnout versteht man ein klinisches Syndrom, das die verschiedensten Symptome subsummiert. Auch aus diesem Grund ist es schwer von der Depression zu unterscheiden, doch meist geht ein Burnout einer Depression voran.

 

Das sind Symptome und Warnzeichen von Burnout und Depression:

 

  • Erschöpfung
  • Müdigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Angespanntheit
  • Antriebslosigkeit
  • Schlaf- und Konzentrationsstörungen
  • innere Unruhe oder erhöhte Reizbarkeit

Warum bekommen immer mehr Staatsdiener Burnout und Depression?

Lehrer, Polizisten, Sanitäter, Erzieher, Krankenschwestern, Sozialarbeiter, Richter, Zollbeamte oder Ärzte sind Berufsgruppen, die in der Öffentlichkeit stehen. Seit Jahren schlägt ihnen im Alltag Aggressivität und Gewalt entgegen, immer häufiger sind sie verbalen Attacken oder tätlichen Angriffen ausgesetzt.

 

Allein im Jahr 2016 wurden 71.315 Beamte in Deutschland dadurch verletzt. Neben der ohnehin schon hohen Arbeitsbelastung verursacht das Stress – der Risikofaktor für Depression und Burnout.

Ferien bieten Zeit für eine Burnout-Behandlung

Die emotionale Erschöpfung, unter der man die psychosomatischen Beschwerden von Lehrern, Mitarbeitern der Justiz und Verwaltung, des öffentlichen Dienstes sowie der helfenden und sozialen Berufe zusammenfassen kann, ist die Kernkomponente von Depression und Burnout. Als einer der wichtigsten Risikofaktoren gilt Stress.

 

Eine rechtzeitige Therapie ist wichtig, da sich aus einem Burnout-Syndrom schwerwiegende Erkrankungen wie z. B. Depression oder körperliche Folgen entwickeln können.

 

Die in der Rhein-Jura-Klinik individuell an den Patienten angepassten Therapieprogramme bestehen aus einer engmaschigen Verzahnung von Psychotherapie, Sport, Bewegung, Achtsamkeits- und Entspannungsübungen. So kann der Patient optimal genesen.

 

Die meisten Betroffenen nutzen aufgrund ihres hohen Pflichtbewusstseins ihren Urlaub für eine Therapie. Dafür hat die Rhein-Jura Klinik extra Behandlungsangebote in den Sommerferien geschaffen. Bei uns lernen Betroffene Strategien zur besseren Bewältigung und Linderung der psychischen Belastung. Manche der Patienten haben es geradezu verlernt, gut zu sich selbst zu sein. Den eigenen körperlichen und seelischen Bedürfnissen gegenüber achtsam zu sein und z. B. wieder mit Lebensfreude eine Mahlzeit einzunehmen – das müssen viele ausgebrannte Menschen erst wieder ganz neu einüben.

 

Lassen sich Betroffene mit Burnout frühestmöglich behandeln, bestehen gute Heilungschancen. 

 

Leiden Sie an Burnout und möchten Sie Ihren Urlaub als Zeit für Ihre Genesung nutzen? Dann rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail, wir helfen Ihnen! Selbstverständlich stehen Ihnen die für Burnout angepassten Therapieprogramme auch zu jeder anderen Jahreszeit zur Verfügung.