Junge Erwachsene

Psychische Erkrankungen bei jungen Erwachsenen

Die meisten psychischen Erkrankungen eines Menschen äußern sich das erste Mal vor dem 24. Lebensjahr. Verlaufsstudien zufolge steigen psychische Störungen ab dem 11. Lebensjahr proportional an. Untersuchungen zeigen außerdem, dass etwa ein Fünftel aller jungen Erwachsener in Deutschland gravierende psychische Störungen zeigen. Das können neben unterschiedlichen Persönlichkeitsstörungen eine Angststörung, eine Depression, eine Essstörung oder eine Störung des Sozialverhaltens sein.

Woran liegt es, dass immer mehr junge Menschen psychisch erkranken?

Während der psychosozialen Pubertät müssen junge Menschen eine Menge an Herausforderungen bewältigen. Sie sind mit komplexen Rollenaufgaben konfrontiert, die eine wichtige Bedeutung haben:

  • Verselbstständigung und Ablösung vom Elternhaus
  • Übergang von Schule zu Ausbildung oder Studium
  • Eingliederung in das Berufsleben
  • Gründung einer Familie.

Von den vielfältigen Entwicklungsaufgaben, die für junge Erwachsene zu bewältigen sind, fühlen sich viele von ihnen überfordert und allein gelassen. Viele psychische Störungen, die in diesem Alter auftreten, können Vorwarnzeichen späterer Erkrankungen sein und sollten darum auch behandelt werden – denn nur bei frühzeitiger Behandlung bestehen gute Heilungschancen.

Unsere Therapie für junge Menschen mit psychischen Störungen

Das EU-geförderte Acht-Länder-Projekt Milestones zeigt, dass die psychische Versorgung junger Menschen in der Phase der Transition – also des Überganges zwischen Kindheit und Erwachsenenalter – unbedingt ausbaufähig ist.

 

Das Angebot der Oberberg Fachklinik Rhein-Jura richtet sich an junge Erwachsene mit Entwicklungskrisen im Alter von 18 – 25 Jahren, die eine stationäre psychotherapeutische Behandlung benötigen. Gründe dafür können verschiedene Krankheitsbilder sein:

Unsere Therapie für junge Menschen mit psychischen Störungen

Das EU-geförderte Acht-Länder-Projekt Milestones zeigt, dass die psychische Versorgung junger Menschen in der Phase der Transition – also des Überganges zwischen Kindheit und Erwachsenenalter – unbedingt ausbaufähig ist.

 

Das Angebot der Rhein-Jura Klinik richtet sich an junge Erwachsene mit Entwicklungskrisen im Alter von 18 – 25 Jahren, die eine stationäre psychotherapeutische Behandlung benötigen. Gründe dafür können verschiedene Krankheitsbilder sein:

  • Angststörungen
  • Soziale Ängste
  • ADHS
  • Depression
  • Abhängigkeitserkrankungen
  • Emotionale Instabilität
  • Posttraumatische Belastungsstörung.

Die Therapieziele bei der Behandlung junger Erwachsener

Wir unterstützen junge Erwachsene dabei, im Wechsel der Lebensphasen ihre Entwicklungsblockade zu reduzieren bzw. zu lösen, um spätere Aufgaben gesund bewältigen zu können:

  •  Entwicklung einer stabilen persönlichen Identität
  •  Entwicklung eines positiven Körpergefühls
  • Entwicklung einer tragfähigen beruflichen Perspektive mit finanzieller Unabhängigkeit
  • Entwicklung eines eigenen Lebensentwurfes
  • stabile Beziehungen zu Gleichaltrigen und Familie
  • Fähigkeit zu Nähe und Beziehungen.

 Wir behandeln unsere jungen Patienten nach Prinzipien der Kognitiven Verhaltenstherapie, zu der wir ergänzend weitere störungsspezifische Therapieangebote wie z. B. Angst- oder Traumagruppen anbieten. In einer eigenen und abgetrennten Abteilung sollen sich unsere jungen Patienten wohlfühlen. Ihnen stehen vielfältige Angebote zur Verfügung – die Atmosphäre ähnelt eher der einer Wohngruppe als der eines Krankenhauses.

 

Mehr zu unserer Behandlungsmethode und unserer Abteilung für junge Erwachsene lesen Sie hier.

 

Auskünfte zur stationären Behandlung erteilen wir Ihnen auch gerne unter unserer Telefonnummer +49 7761 5600 0 oder per E-Mail an info(at)oberbergkliniken.de.

 

Zu dem Thema "Persönlichkeitsstörungen" finden Sie hier einen Online Vortrag von Dr. Sonja Wahl.
Zu dem Thema "Angststörungen" finden Sie hier einen Online Vortrag von Dr. Andreas Jähne.