Suchterkrankungen bei Ärzten werden von den Betroffenen und ihrem Umfeld häufig verleugnet und unterliegen noch immer einer besonderen Tabuisierung. Obwohl die Behandlungserfolge bei strukturierten Behandlungsangeboten bei über 80 % liegen (2, 6, 7, 12), werden Behandlungen häufig sehr spät in Anspruch genommen. Dies führt zu prolongierten Krankheitsverläufen mit an sich vermeidbaren sozialen und körperlichen Folgeschäden; teilweise ist der Krankheitsverlauf um bis zu 10 Jahre verlängert (3, 15).
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