Workshop »Lehrergesundheit«

Referenten: Vera Kaltwasser, Prof. Götz Mundle
Datum: Samstag, 10. Oktober 2009 von 10.00-17.00 Uhr
Ort: Matthias Gottschaldt Forum, Charlottenstrasse 60
(Gendarmenmarkt), 10117 Berlin
Gebühr: 50,- Euro inkl. ges. MwSt., an der Tagesskasse zu entrichten
Teilnahme: Nach vorheriger verbindlicher Anmeldung  


Inhalt:
Lehrergesundheit - Achtsamkeit in der Schule als Burn-out Prophylaxe

 

Lehrerinnen und Lehrer müssen heute in ihrem Berufsalltag ein immer breiteres Spektrum an Tätigkeiten ausüben – neben der Vermittlung von Fachwissen und der vermehrten Verwaltungsarbeit kommt der erzieherischen Arbeit eine immer größere Bedeutung zu. Gerade besonders engagierte Pädagoginnen und Pädagogen merken oft erst zu spät, dass sie die Grenzen ihrer Belastbarkeit längst schon erreicht oder überschritten haben und bereits in einer destruktiven Krankheitsspirale stecken. Wie kann es gelingen, sich die Freude am Lehrerberuf zu erhalten und die Begeisterungsfähigkeit zu bewahren, die Schüler ansteckt und zum Lernen motiviert? Wie können die äußeren und inneren Stressoren wahrgenommen und dann allmählich bewusst entschärft werden? Wie kann es gelingen, Unterricht so zu gestalten, dass Stille und Besinnung wieder als Kraftquellen sprudeln können?

In dem Workshop „Lehrergesundheit - Achtsamkeit in der Schule als Burn-out Prophylaxe“ laden Vera Kaltwasser, Oberstudienrätin und Theaterpädagogin, Götz Mundle, Psychiater, Chefarzt der Oberbergklinik Schwarzwald und ärztlicher Geschäftsführer der Oberbergkliniken, Lehrerinnen und Lehrer dazu ein, die Haltung der Achtsamkeit zu entdecken, eine Haltung die Körper, Geist und Seele umfasst. Über körperliche Übungen der Selbstwahrnehmung kann eine Beruhigung des Geistes erzielt werden, über das achtsame, bewertungsfreie Beobachten des Geistes können die ständigen Gedankenspiralen unterbrochen werden, die chronischen Stress verursachen und Erkrankungen wie Burn-out, Depression oder Sucht auslösen können. Informationen über Wege in die Krankheit und insbesondere Informationen und Übungen über Wege aus der Erkrankung heraus in die Persönlichkeitsentwicklung werden vorgestellt. Nur durch einen Wertewandel von der reinen Außensicht zu einer lebendigen Innenschau wird „ansteckende Gesundheit“ möglich. Sich in das enge Wechselspiel zwischen Körper, Geist und Seele einzuschwingen und wieder „Herr oder Frau im eigenen Haus“ zu werden, ist die beste Voraussetzung für die eigene Lebendigkeit und seelische Gesundheit.

Fragen richten Sie bitte an:
veranstaltungen@oberbergkliniken.de